Vor fast genau 40 Jahren kam das Action-Adventure The Adventure of Link als offizielles Sequel zu The Legend of Zelda auf den Markt. Doch nicht nur viele Fans, sondern sogar Shigeru Miyamoto ist nich gut auf das Spiel zu sprechen.
Als im Februar 1986 das Action-Adventure The Legend of Zelda auf den Markt kam, war dies die Geburtsstunde eines der erfolgreichsten Franchises in der Geschichte der Videospiele. Bis zum heutigen Tag sind zahlreiche Spiele und Spin-offs erschienen, die Marke bringt es auf mehr als 180 Millionen verkaufte Exemplare. Die enorme Popularität ist dermaßen riesig, dass schon bald sogar ein abendfüllender Film in die Kinos kommen wird. Allerdings gab es in den vergangenen 40 Jahren tatsächlich auch den ein oder anderen Rückschlag. Einen davon bezeichnet selbst "Mr. Nintendo" Shigeru Miyamoto als "eine Art Misserfolg".
Wie gut ist The Legend of Zelda: The Adventure of Link?
Selbst die größten Optimisten bei Nintendo dürften nicht mit dem riesigen Erfolg von The Legend of Zelda im Jahr 1986 gerechnet haben. Das Action-Adventure räumte seinerzeit nicht nur hohe Wertungen, sondern auch zahlreiche Awards ab. Es war daher kein allzu großes Wunder, dass bereits ein Jahr später der offizielle Nachfolger auf den Markt kam. Deutlich überraschender war hingegen die Wandlung des grundlegenden Designs. Anstatt weiterhin auf die bewährte Top-Down-Ansicht zu setzen, erlebt ihr das Spielgeschehen in Zelda 2: The Adventure of Link aus einer seitlich scrollenden 2D-Perspektive, was oftmals als Urvater der modernen Action-Adventures bezeichnet wird.
Diese Design-Entscheidung kam jedoch nicht überall gut an. Ganz im Gegenteil: Bis zum heutigen Tag gilt The Adventure of Link für viele Fans als das bisher schlechteste Spiel der gesamten Reihe. Das zeigt unter anderem auch der vergleichsweise niedrige Metacritic-Score von 73 Prozent. Kein anderer Ableger der Zelda-Reihe hat auch nur annähernd eine solch niedrige Punktzahl erhalten. Doch nicht nur die Community lässt erstaunlich wenige gute Haare an dem offiziellen Sequel. Sogar Zelda-Schöpfer Shigeru Miyamoto ist nicht gut auf das Spiel zu sprechen.
Was sagt Shigeru Miyamoto zu Zelda 2: The Adventure of Link?
Bereits vor vielen Jahren äußerte sich Miyamoto zu Zelda 2: The Adventure of Link und seiner persönlichen Einstellung zu dem Spiel. Die Designer-Legende von Nintendo machte damals klar, dass für ihn ein gänzlich anderes Spiel der eigentliche Nachfolger von The Legend of Zelda ist.
"Zelda 2 war meine ursprüngliche Idee, aber das eigentliche Spiel wurde von einem anderen Team entwickelt. Meine Spiele werden im Entwicklungsprozess normalerweise besser, da wir immer wieder gute Ideen entwickeln, aber Zelda 2 blieb unverändert. Es war gewissermaßen ein Misserfolg. (...) Wir betrachten A Link to the Past als die eigentliche Fortsetzung von The Legend of Zelda. Zelda 2 war eher eine Nebenhandlung darüber, was mit Link nach den Ereignissen von The Legend of Zelda geschah."
Demnach gibt es wohl selbst bei Nintendo eine große Anzahl an Menschen, die das bis heute gefeierte A Link to the Past als das eigentliche Sequel für The Legend of Zelda ansehen. Der NES-Klassiker The Adventure of Link wird hingegen selbst von Shigeru Miyamoto als eine Art Ausfall beziehungsweise Misserfolg angesehen.
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Quelle: Superplay Magazine
