40 Jahre The Legend of Zelda: Düstere Abschiede und gnadenlose Verfolgungsjagden
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Von Midnas emotionalem Abschied bis zu nervenaufreibenden Momenten in Skyward Sword: Diese intensiven Zelda-Szenen bleiben unvergessen.
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Ein Moment, der besonders heraussticht, ist die Enthüllung von Tetras wahrer Identität. Die selbstbewusste, schlagfertige Piratin, die sich nichts sagen lässt und Link eher herumkommandiert, als beschützt werden will, entpuppt sich plötzlich als Prinzessin Zelda. Dieser Augenblick verändert nicht nur die Dynamik der Geschichte, sondern auch unseren Blick auf die Figur. Aus der rauen Anführerin wird die Trägerin königlichen Blutes und trotzdem bleibt sie Tetra. Gerade dieser Twist machte den Moment so stark.
Ein Abschied für die Ewigkeit
Wenn es um die emotionalsten Momente der Zelda-Geschichte geht, führt kaum ein Weg an The Legend of Zelda: Twilight Princess vorbei. Das Spiel schlug damals einen deutlich düstereren Ton an und setzte auf eine realistischere Optik.
Über das gesamte Abenteuer hinweg werden wir von der geheimnisvollen Midna begleitet, die sich im Vergleich zu Navi als deutlich vielschichtigere Figur entpuppt. Ihre scharfe Zunge, ihr verletzlicher Kern und die immer enger werdende Bindung zu Link machen sie zu mehr als nur einem einfachen Sidekick. Umso härter ist dann der Abschied.
Quelle: Nintendo
Midna ist der Sidekick aus Twilight Princess, hat jedoch weitaus mehr Persönlichkeit als Navi aus Ocarina of Time
Nach dem finalen Kampf gegen Ganondorf kehrt sie in ihre Welt zurück und zerstört in einer letzten Handlung den Schattenspiegel, das Portal, das die Welten von Licht und Schatten miteinander verbindet und so ein erneutes Wiedersehen unmöglich macht. Der Triumph über Ganondorf wird durch den Abschied von Midna überschattet. Und so traurig dieser Moment auch ist, umso schöner wurde er inszeniert.
Ein Monster wie aus Resident Evil
The Legend of Zelda: Skyward Sword mag bis heute polarisieren. An intensiven Momenten mangelte es dem Ursprungskapitel der Zelda-Zeitlinie aber ganz sicher nicht. Einer davon ist der erste Kampf gegen den Verbannten im Siegelhain.
Quelle: PC Games
Der Verbannte gehört definitiv zu den einschüchterndsten Zelda-Monstern der ganzen Reihe.
Schon als sich dieses gigantische, unheimliche Wesen langsam aus dem Boden erhebt, wird das Action-Adventure plötzlich beinahe zum Horror-Spiel, mit einer Kreatur, die man so auch in einem Resident-Evil-Spiel hätte antreffen können.
Statt eines klassischen Arenakampfs entsteht eine nervenaufreibende Verfolgungsjagd. Das Monster stapft unaufhaltsam auf den Tempel zu und wir müssen es aufhalten. Obwohl der Kampf an sich nicht besonders komplex ist, ist der Druck permanent spürbar.
Gerade die Mischung aus seiner wuchtigen Größe, der bedrohlichen Inszenierung und dem konstanten Zeitdruck macht den Kampf gegen den Verbannten zu einem Moment, der sich eingebrannt hat.
Quelle: PC Games
Das Sammeln der Lichttränen ist ziemlich stressig. Jeder Schritt will genau geplant sein.
Panik und Nervenkitzel in der Sairen-Welt
Ein weiteres Erlebnis aus Skyward Sword, das vielen Spielern mit Sicherheit schweißnasse Hände bescherte, waren die Prüfungen in der Sairen-Welt. Die bekannten Orte Phirone, Eldin und Ranelle sind plötzlich ganz anders. Die Welt wirkt leer, fast friedlich. Keine Gegner und nur die Aufgabe, eine bestimmte Anzahl an Lichttränen zu sammeln. Bis man einen Fehler macht! Denn lässt man sich zu lange Zeit oder berührt eine Pfütze, wird aus der idyllischen Geisterwelt eine nervenaufreibende Verfolgungsjagd.
