The Last of Us Part 1 im Test - Seite 2
Test 53,99 €
In unserem Test zu The Last of Us: Part 1 erfahrt ihr, warum das Remake des Naughty-Dog-Titels sowohl neue Spieler als auch alte Fans begeistern wird.
Das Spiel konfrontiert uns mit Trostlosigkeit, Verzweiflung und brutaler Gewalt auf der einen, aber auch mit Szenen der Menschlichkeit auf der anderen Seite. The Last of Us serviert uns gerne mal leichte Momente, trifft uns an anderer Stelle aber dann auch wieder mit einer solchen emotionalen Wucht, dass man erst mal den Controller aus der Hand legen und kurz durchschnaufen möchte. Der Naughty-Dog-Titel ist durchgehend toll erzählt, genial inszeniert und versteht es, uns zu überraschen, zu erschrecken und ganz einfach uns in sich hineinzuziehen. Auch der ebenfalls im Remake enthaltene DLC Left Behind überzeugt in diesen Punkten. Es ist kein Wunder, dass Spieler auch heutzutage immer noch über das Erlebnis The Last of Us schwärmen. Umso schöner ist es nun natürlich, dieses Spiel in zeitgemäßem Gewand erneut oder gar zum ersten Mal zu erleben.
Ein ewiger Kampf
Beim Gameplay bietet The Last of Us: Part 1 (jetzt kaufen 47,41 € / 53,99 € ) eine Mischung aus Kämpfen, Schleichen, Craften und Erkunden. Die Gebiete im Spiel sind ziemlich linear angelegt. Es gibt immer mal ein paar Abzweigungen, aber verlaufen kann man sich wirklich nicht. Dennoch lohnt es sich, die Augen offenzuhalten und auch mal kleinere Umwege in Kauf zu nehmen, obwohl man anderweitig schneller zum Ziel käme. Wir werden eigentlich immer dafür belohnt, abseits des offensichtlichen Weges herumzustreunen.
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Quelle: PC Games
Bei Kämpfen gegen Infizierte wird es meist etwas hektisch, aber genau das macht auf seltsame Art und Weise richtig Spaß.
Quelle: PC Games
In sämtlichen Grafikmodi läuft das Spiel stabil und sieht top aus.
So finden wir Munition, verschiedene Ressourcen, mit denen wir Medi-Kits, Messer, Molotow-Cocktails oder Granaten herstellen können, oder auch Pillen, mit denen wir bestimmte Charakterwerte verbessern dürfen. Haben wir genügend Tabletten gesammelt, verlängern wir damit unsere Leiste mit der Lebensenergie oder dopen uns so sehr, dass wir künftig schneller Hilfsmittel herstellen oder uns verarzten können.
Mit anderen Materialien hingegen dürfen wir an Werkbänken unsere Waffen aufrüsten. Wir steigern Munitionskapazität, Durchschlagskraft, Nachladegeschwindigkeit oder stellen ein Zielfernrohr her. Außerdem finden wir auch noch Survival-Magazine, durch die wir etwa unsere Messer länger haltbar machen. Anfangs halten die von uns angefertigten Klingen nämlich nur genau für einen Einsatz.
Doch wir sind natürlich nicht nur auf der Suche nach Crafting-Materialien. In den eher ruhigen Passagen lauschen wir auch den interessanten Dialogen unserer Protagonisten und bestaunen die eigentümliche Schönheit der untergegangenen Zivilisation.
Die Spielwelt wirkt jederzeit absolut glaubhaft, egal, ob wir über die zugewucherten Straßen einer Großstadt wandern oder gerade in einem schon lange verlassenen Wohnhaus nach hilfreichen Materialien suchen. Oft stoßen wir dabei noch auf Schriftstücke oder Audio-Aufnahmen, die uns das zumeist tragische Schicksal der Menschen näherbringen, die vor uns an diesem Ort waren.
Der Spielwelt gelingt es auch heute noch, uns voll gefangenzunehmen. Es ist beinahe unglaublich, wie immersiv The Last of Us ist. Das gilt natürlich auch für die Kämpfe gegen Infizierte und andere Menschen.
In einigen wenigen Abschnitten schreibt uns das Spiel vor, wie wir vorzugehen haben, aber in den meisten Aufeinandertreffen mit Feinden dürfen wir entscheiden, ob wir schleichend vorgehen oder die offene Konfrontation suchen. Wer auf Stealth setzt, hat es oft leichter. Schalten wir Gegner leise aus, alarmieren sie natürlich niemanden und wir können uns vielleicht sogar kampflos an den anderen Feinden vorbeischleichen und so auch eher die rar gesäte Munition sparen.
