The Devil in Me: Das letzte Kapitel der Dark Pictures Anthology - Seite 3

Special Michael Grünwald
The Devil in Me: Das letzte Kapitel der Dark Pictures Anthology - Seite 3
Quelle: Supermassive Games/Bandai Namco

Die The Dark Pictures Anthology findet dieses Jahr ihr Ende. Wir haben bereits Gameplay aus The Devil in Me gesehen. Alle Infos gibt's in unserer Vorschau.

In einem gezeigten Abschnitt sind beispielsweise zwei Teammitglieder jeweils in einer Kammer eingesperrt. Auf Knopfdruck lässt der Killer zusätzlich die Luft aus den engen Räumen und unsere Figuren drohen zu ersticken. Mit unserem restlichen Cast stehen wir nun vor der Wahl, wen wir retten. Mit Sicherheit lassen sich auch beide Kameraden vor dem Tod bewahren, doch dazu müssen wir in unserem Durchlauf des fertigen Spiels eventuell im Vorfeld andere Entscheidungen treffen. In den Vorgängern war die Entscheidung des sicheren Weges allerdings nicht immer ganz nachvollziehbar. Hier sollte Supermassive Games auf jeden Fall ein wenig nacharbeiten. Ansonsten artet der Tod eines Charakters schnell in Frust aus.

Probleme der Vorgänger

Das gilt insbesondere, da die vorherigen Teile der Anthology immer wieder einige Probleme zeigten, sobald Figuren gestorben sind. Plötzlich fehlten Sequenzen, die für die Logik der Story wichtig gewesen wären. Bisweilen sprachen Charaktere beispielsweise miteinander, als hätten sie sich noch nie gesehen, obwohl sie den letzten Abschnitt schon miteinander verbrachten.

Häufiger wirkte es auch so, als fehlten bestimmte Teile der Story komplett. Das zerstört auf Dauer die Immersion und sollte bei Titeln, bei denen hauptsächlich das Miteinander der Figuren eine große Rolle spielt, nicht in diesem Maße vorkommen. In Koop-Sessions mit Freunden traten diese Probleme deutlich häufiger auf als in Einzelspielerdurchgängen. Dennoch wäre allgemein ein wenig mehr Feinschliff vor dem Release im Vergleich zu den Prequels wünschenswert.

Bedrückende Atmosphäre

Einen Fortschritt sehen wir dagegen bereits im optischen Bereich. Die engen Gänge des heruntergekommenen Hotels wirken stets bedrohlich und passen wunderbar in das düstere Setting. Selbst die Mimik der Charaktere scheint verbessert worden zu sein. Bisher war das Zeigen von Emotionen nämlich nicht gerade die Stärke der Figuren in der Dark-Pictures-Reihe.
Auch die Soundeffekte und die englischen Synchronstimmen klingen einwandfrei. Die deutsche Version haben wir leider noch nicht zu Gesicht bekommen, daher können wir nicht einschätzen, ob sich die Probleme mit der Lippensynchronität aus House of Ashes fortsetzen.

Meinung

Der Abschluss der Anthology soll mit rund sieben Stunden Spielzeit der längste Teil der Reihe sein. Bisher sieht The Devil in Me nach einem gelungenen Finale der ersten Staffel aus. Ob das Team die Fehler der Vorgänger in den Griff bekommt, sehen wir ab dem 18. November, wenn das Spiel auf PC, PS5, PS4, Xbox Series X/S und Xbox One veröffentlicht wird.

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