The Dark Pictures Anthology: The Devil in Me - jetzt kommt der wahre Horror (+Video)

Special Michael Grünwald
The Dark Pictures Anthology: The Devil in Me - jetzt kommt der wahre Horror (+Video)
Quelle: Supermassive Games/Bandai Namco

Die The Dark Pictures Anthology findet dieses Jahr ihr Ende. Mit The Devil in Me möchte das Entwicklerstudio Supermassive Games einen großartigen Abschluss feiern. Wir haben viel neues Gameplay gesehen und erzählen euch, warum wir uns auf das Finale freuen.

Nach Man of Medan, Little Hope und House of Ashes folgt dieses Jahr das letzte Kapitel der ersten Staffel der The Dark Pictures Anthology. The Devil in Me schließt die Reihe ab und möchte aus den Fehlern der Vorgänger lernen. Laut den Entwicklern von Supermassive Games wurde das Feedback der Community angenommen und das Gameplay weiterentwickelt. Unsere Charaktere können nun beispielsweise klettern und sprinten, was bei einem Horrorspiel, bei dem wir häufig das Weite suchen müssen, schon einmal nicht allzu schlecht klingt.

Außerdem verändert das Entwicklerteam das Szenario komplett. Ging es in den drei Vorgängern noch um Geister, Hexen und andere Monster, fährt The Devil in Me (jetzt kaufen 39,99 € ) mit der Übersinnlichkeit ein ordentliches Stück zurück oder schafft sie sogar komplett ab. Aus den bisher gezeigten Szenen lässt es sich noch nicht hundertprozentig ausschließen, dass wir es nicht auch mit Übernatürlichem zu tun bekommen, doch das letzte Kapitel der Reihe orientiert sich mehr an Filmklassikern wie SAW. Unsere fünf spielbaren Charaktere nehmen es dieses Mal mit einem Serienkiller auf, der eindeutig Gefallen an makabren Spielen gefunden hat.

Der Erste seiner Art

Eine wichtige Rolle in The Devil in Me spielt Herman Mudgett, besser bekannt als H. H. Holmes. Im 19. Jahrhundert brachte der Amerikaner zahlreiche Menschen in seinem World's Fair Hotel um und wurde so zu einem der ersten Serienkiller der USA.

Wenngleich der unrühmliche Titel des ersten Serienmörders in der Realität wohl an andere geht, dient H. H. Holmes dennoch im letzten Kapitel der Dark Pictures Anthology als große "Inspiration". Laut Mythen soll sein dreistöckiges Hotel mit Falltüren, befeuerbaren Kammern und anderen grausamen Geheimnissen gespickt gewesen sein.

Auch die SAW-Filme (zu denen es ja auch ein wenig gelungenes Spiel gibt) dienen mit ihren Spielchen als Vorlage. Schon im 2015 erschienenen Until Dawn setzte Supermassive Games auf diverse Parallelen zur ikonischen Horrorfilmreihe. Zu diesen Spielen zwischen Killer und unseren Charakteren kehren wir in The Devil in Me nun wieder zurück.
Auch Klassiker wie Psycho, Freitag der 13., The Shining und Halloween spielten während der Entwicklung des Titels eine Rolle. Im fertigen Spiel sollen wir sogar manche Stellen aus den Klassikern wiedererkennen können.

Das wird ein Gemetzel

Wie es sich bei einem Spiel von Supermassive Games gehört, bekommen wir bei schlechten Entscheidungen immer wieder die Wahl, wen wir am Leben lassen möchten. Quelle: Supermassive Games/Bandai Namco Wie es sich bei einem Spiel von Supermassive Games gehört, bekommen wir bei schlechten Entscheidungen immer wieder die Wahl, wen wir am Leben lassen möchten. Die Story spielt trotz Bezug zum 19. Jahrhundert in der Gegenwart. Ein kleines TV-Team dreht Dokumentationen über amerikanische Serienkiller. Das letzte Kapitel soll sich rund um das Mörder-Hotel und H. H. Holmes drehen. Doch der Gruppe gehen die finanziellen Mittel aus.

Wie aus dem Nichts bekommen sie durch einen Anruf eine neue Chance: Ein Architekt und Sammler erzählt dem Produktionsteam von einem Hotel, das dem von H. H. Holmes inklusive Inneneinrichtung sehr ähnelt. Ohne großes Zögern nimmt die Crew die Reise auf sich und findet sich schon bald im absoluten Grauen wieder.

Eine unbekannte Person treibt seine makabren Spielereien mit der Fünfergruppe. Wie bereits in den Vorgängern enden diese Spiele bei falschen Entscheidungen stellenweise mit dem Tod unserer Charaktere. Da das Setting dieses Mal deutlich realistischer ausfällt, dürfte The Devil in Me nichts für schwache Nerven werden.

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