Steelrising in der Vorschau - Seite 3
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In unserer Vorschau geben wir euch einen Einblick in Steelrising, dass wir erstmals in einer Preview-Version anspielen konnten. Das Souls-Like-Rollenspiel von Spiders versetzt euch in ein außergewöhnliches Setting mit einer alternativen Version der Französischen Revolution, in der ihr gegen die Maschinenarmee des Königs kämpfen müsst.
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Maschinenupgrades
Um für diese großen Herausforderungen gewappnet zu sein, müssen wir unseren Charakter entwickeln. Wie für Souls-Spiele üblich sammeln wir dazu durch besiegte Gegner Erfahrungspunkte, die hier diesmal Anima Essence genannt werden. Sollten wir sterben, verlieren wir diese Punkte, bis wir sie am Ort unseres Todes wieder eingesammelt haben. Ausgegeben können wir die Anima an sogenannten Vestals, das Äquivalent zu den Leuchtfeuern in From-Software-Spielen. Diese dienen als Speicherpunkt, sie lassen alle Gegner neu spawnen und ermöglichen es uns eben Aegis mit frischen Upgrades zu versorgen. Wofür wir unsere Anima einsetzen, will jedoch gut überlegt sein. So können wir damit unter anderem die sechs Kern-Attribute unserer Heldin steigern. Werte wie Agility, Durability und Power erhöhen jeweils andere Eigenschaften. Wer mehr Schaden austeilen möchte, sollte Power erhöhen. Mit Agility werden die Ausdauer und ihre Regenerationsfähigkeit gestärkt. Anima können wir aber auch noch für andere Upgrades verwenden. So lassen sich etwa die Waffen aufwerten. Das kostet in der Regel bestimmte Ressourcen wie Eisenbarren und eben Anima. Auch für die Verbesserung unseres Ölkännchens, dem Heilflakon von Steelrising, müssen wir Anima einsetzen.
Zu guter Letzt verfügt Aegis noch über vier Modulslots, in die erbeutete Komponenten mit passiven Eigenschaften eingesetzt werden können. Diese Slots können mit gefundenen Schlüssel freigeschaltet und dann auch in der Stufe aufgewertet werden. Durch das Upgrade wird es möglich, höherstufige Komponenten einzubauen. Abgerundet wird das Charaktersystem schließlich mit ausrüstbaren Gegenständen. Neben Verbrauchsgütern wie Granaten finden wir bei besiegten Gegnern und in Truhen auch Hosen, Oberteile, Hüte und Stiefel, die ebenfalls Einfluss auf unsere Charakterwerte haben.
Quelle: Nacon
Steelrising in der Vorschau. (5)
Hilfsmodus
Selbst mit all den coolen Verbesserungen und Upgrades für unseren Charakter wird Steelrising nach allem, was wir bisher sehen konnten, vermutlich so schnell kein einfaches Spiel. Wie für Souls-Likes üblich, gibt es keinen einstellbaren Schwierigkeitsgrad. Die Herausforderung ist stets hoch. Allerdings haben sich die Entwickler von Spiders etwas einfallen lassen, um strauchelnden Spielern unter die Arme zu greifen. Mit dem sogenannten Assist-Mode, der sich jederzeit zuschalten lässt, lassen sich frustrierende Passagen und schwere Gegner mit ein paar Hilfestellungen leichter meistern. Im Gegenzug werden in einem Spieldurchgang, in dem der Assist-Mode genutzt wurde, diverse Erfolge nicht erreichbar sein.
Der Modus besteht im Grunde aus vier einstellbaren Hilfen. Mit einem Schieberegler kann der Schaden, den Aegis erleidet, zwischen Null und hundert Prozent reduziert werden. Eine weitere Option verhilft zu einer vereinfachten Abkühlmechanik, die der Heldin Ausdauer zurückgibt. Für die Ausdauer gibt es zudem einen weiteren Schieberegler, mit dem sich die Regeneration auf bis zu 300 Prozent des natürlichen Wertes steigern lässt. Zu guter Letzt lässt sich mit dem Assist-Mode auch der Verlust von Anima im Todesfall abschalten. Diese Zugänglichkeitsoptionen sind in jedem Fall eine gute Möglichkeit für jeden Spieler, die Herausforderung des Spiels an die eigenen Fähigkeiten anzupassen.
Wie so häufig bei den Spielen von Spiders bleibt festzuhalten, dass hier interessante Ideen in Sachen Setting und Design umgesetzt wurden, es aber spürbar an Feinschliff fehlt. Die Kämpfe machen zwar bereits Spaß, an Dingen wie Steuerung, Trefferfeedback und Animationen darf aber gerne noch ein wenig gearbeitet werden. Ein wenig mehr Einblicke in die Story hätten wir uns auch erhofft. Aber in den rund drei Stunden Spielzeit gab es bis auf die Cutscene zum Spielstart kaum Handlung in der Demo. Das liegt vorwiegend daran, dass es so gut wie kein Storytelling innerhalb der Spielwelt gibt. Eine Handvoll Dokumente sind alles, was wir gefunden haben. So fiel es uns schwer, eine richtige Beziehung zur Spielwelt und der ihr zugrundeliegenden Ereignisse aufzubauen.
Meinung
Steelrising wird vom französischen Studio Spiders aus Paris entwickelt, die unter anderem für Greedfall, Technomancer und Mars War Logs bekannt sind. Das Spiel erscheint am 8. September 2022 für PC, PS5 und Xbox Series S/X. Versionen für die alte Konsolengeneration sind nach jetzigem Kenntnisstand nicht geplant.
