Steelrising in der Vorschau: Souls-Like im außergewöhnlichen Setting angespielt

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Steelrising in der Vorschau: Souls-Like im außergewöhnlichen Setting angespielt
Quelle: Nacon

In unserer Vorschau geben wir euch einen Einblick in Steelrising, dass wir erstmals in einer Preview-Version anspielen konnten. Das Souls-Like-Rollenspiel von Spiders versetzt euch in ein außergewöhnliches Setting mit einer alternativen Version der Französischen Revolution, in der ihr gegen die Maschinenarmee des Königs kämpfen müsst.

Erst vor wenigen Wochen haben die Entwickler von Spiders und Publisher Nacon mit Greedfall 2 den Nachfolger zu einem ihrer bislang erfolgreichsten Titel angekündigt. Vorher arbeitet das französische Studio aber noch an der Fertigstellung von Steelrising, das bereits vor zwei Jahren angekündigt wurde. Es ist das erste gemeinsame Projekt, nachdem Spiders im Juli 2019 vom damals noch Bigben Interactive genannten Publisher übernommen wurde. Vor dem Release am 8. September 2022 für PC, PS5 und Xbox Series S/X, hatten wir nun die Gelegenheit das Spiel erstmals selbst auszuprobieren sowie uns bei einem virtuellen Vorschauevent von den Entwicklern die Inhalte und Features erklären zu lassen.

Maschinen-Revolution

Nach den bisher genutzten Fantasy- und Science-Fiction-Szenarien in den Spielen von Spiders, hat man sich diesmal für einen Handlungsort entschieden, der für die Pariser Entwickler deutlich näherliegt. Steelrising ist nämlich während der Anfänge der Französischen Revolution angesiedelt. Genauer gesagt gegen Ende Juni im Jahre 1789, unmittelbar nach dem berühmten Ballhausschwur und vor dem Sturm auf die Bastille. Das Spiel wird jedoch kein rein historisches Abenteuer, denn wir befinden uns in einer alternativen Realität, in der zwar vieles so ist, wie wir es aus dem Geschichtsunterricht kennen, es aber auch klar sichtbare Unterschiede gibt. Das beginnt allein schon bei der Tatsache, dass der französische König eine Armee von Robotern, den sogenannten Automatons, unter seinem Kommando hat. Mithilfe dieser mächtigen Unterstützung hat Ludwig XIV. die Revolution in Paris blutig unterdrückt und die Stadt in einen Zustand von Angst und Schrecken versetzt.

Der Spieler schlüpft in dieser düsteren Version der Französischen Revolution in die Rolle von Aegis. Sie ist ebenfalls ein Automaton, allerdings ein einzigartiges Modell, das ursprünglich als Tänzerin für die Unterhaltung am Hofe geschaffen wurde. Der König hat sie jedoch mit Waffen verbessern und ihre Bewegungen für den Kampf anpassen lassen, um aus ihre eine tödliche Kampfmaschine zu machen. Sie wurde daraufhin auf das Château de Saint Cloud geschickt, um dort als Beschützerin von Königin Marie Antoinette zu dienen. Als die Lage in Paris immer undurchsichtiger wird, schickt die Königin Aegis aus, um nach ihren Kindern zu suchen sowie den Automaton-Schöpfer Eugène de Vaucanson ausfindig zu machen. Während Aegis zu Beginn noch eine treu dienende Maschine ist, gewinnt sie im Verlauf des Abenteuers immer mehr Eigenständigkeit. So wird sie immer mehr vor Entscheidungen gestellt, die ihren weiteren Weg bestimmen werden.

Menschenleeres Paris

Steelrising in der Vorschau. (17) Quelle: Nacon Steelrising in der Vorschau. (17) Das Spiel beginnt vor den Toren von Paris, wo sich Aegis zunächst vom Château der Königin zur Saine begeben muss, um mit einem Boot in die Stadt zu gelangen. Die grüne Park- und Waldlandschaft in diesem Spielabschnitt ist noch nicht repräsentativ für einen Großteil der Spielwelt. Das Spiel wiegt den Spieler hier noch ein wenig in einer trügerischen Idylle, auch wenn wir es natürlich bereits mit ersten Gegnern zu tun bekommen. In Paris angekommen wird aber schnell deutlich, dass die Entwickler hier eine sehr düstere Version der französischen Hauptstadt darstellen wollen. Das besonders im weiteren Spielverlauf permanent andauernde Nacht-Setting und diverse gotische Stilelemente sorgen für eine dunkle und schwere Atmosphäre.

Die Level sind zwar größtenteils sehr linear aufgebaut, es wird aber auch ein gewisses Erkundungspotential geben. Dabei sind nicht alle versteckten Nischen von Anfang an zugänglich. Wir sind während der Demo mehrfach auf Türen gestoßen, die wir aufgrund eines fehlenden Tools nicht öffnen konnten. Eines dieser Werkzeuge wird ein Greifhaken sein, mit sich Aegis an vorgegebenen Stellen zu höher gelegenen Bereichen befördern kann. Später lernt unsere mechanische Heldin auch noch eine Ram-Attacke, die auch dazu genutzt werden kann, bestimmte Zäune, Wände und Barrikaden zu durchbrechen. Die Erkundung liegt übrigens komplett in der Hand des Spielers. Es gibt keine Karte, die einem mit Symbolen vorgibt, wo es was zu entdecken gibt. Genauso wenig gibt es einen permanenten Marker, der uns ständig anzeigt, wo wir für unsere aktuelle Aufgabe hinmüssen. Sollten wir tatsächlich mal einen Hinweis benötigen, nutzen wir einen aktivierbaren Gegenstand, der uns für kurze Zeit das aktuelle Ziel anzeigt.

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