Starfield: Die versteckten Details des Weltraum-Rollenspiels
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Starfield steht kurz bevor, doch während die Direct schon viel erklärt hat, gibt es weiterhin viele Fragen. Wir haben die Details zum Spiel ausgegraben.
Am 6. September startet eines der ambitioniertesten Rollenspiele der letzten Jahre. Starfield will euch in eine gigantische Galaxie entführen. Wir haben uns mit der Lupe auf Spurensuche begeben, um die kleinen unscheinbaren Dinge zu finden, die euch während der Gameplay-Präsentationen eventuell durch die Lappen gegangen sind.
Achtung, Hustenanfall
Was sicher in Starfield steckt: kleine Statuseffekte durch Krankheiten oder Verletzungen, die es auch schon in Elder Scrolls oder Fallout gab. Wer genau hinschaut, konnte schon ein paar erspähen. So litten die Charaktere in den Gameplay-Präsentationen unter anderem unter Muskelkater, Gelenkschmerzen oder Husten. Wie schwerwiegend sich das auswirkt und ob sich ein Husten eventuell zum Schnupfen entwickelt, wenn man nicht den Doktor aufsucht, ist unklar. Dafür gibt es Umgebungseffekte, die man sich zum Teil aus dem HUD zusammenpuzzeln kann. So sieht man in einer Szene, wie der Charakter auf einem Wüstenplaneten steht. Auf dem HUD sind zwei Symbole zu erkennen, das erste ist ein Wassertropfen. Das deutet auf hohe Temperaturen hin. Das Zweite ist ein Strahlungssymbol, was relativ klar Radioaktivität bedeutet.
Quelle: Bethesda
Auf Dauer wirken sich diese Effekte auf die Spieler aus. Das erkennt man an der Lebensleiste, denn die weist in manchen Szenen einen roten Bereich auf. Das ist fast identisch zu Fallout, wo Radioaktivität ebenfalls den maximalen Lebensbalken beschneidet. Überlegt euch also gut, wo und mit welcher Ausrüstung ihr aus dem Raumschiff aussteigt.
Das Modding
Zu guter Letzt noch ein Detail, dass man gar nicht hätte übersehen können, weil es nie in einer der offiziellen Gameplay-Präsentationen angesprochen wurde, sondern immer nur am Rande in Interviews oder sogar lediglich in Reddit-Foren. Und das, obwohl es ein essenzielles Feature ist: Modding!
Bethesdas Rollenspiele sind berühmt dafür, dass Spieler Hand anlegen und mit Tools umfangreiche neue Spielelemente einfügen dürfen oder sogar ganz neue Spiele basteln. Ein wichtiger Grund, warum Skyrim, Fallout & Co. auch heute noch eine solch aktive Community um sich scharen.
Starfield sollte das auf die Spitze treiben, schließlich laden über 1.000 Planeten dazu ein, etwas Cooles einzubauen. Schon vor ein paar Jahren bestätigte Creative Director Todd Howard, dass genau das der Plan ist. Auch Starfield soll vollen Mod-Support erhalten. Am Rande der Starfield Direct gab es noch mal neue Informationen, die vermutlich nicht jeder mitbekommen hat. In einem Interview beim "Kinda Funny XCast" hat Todd Howard noch einmal bestärkt, dass man All-In gehen wolle beim Thema Mods und die Spieler daran teilhaben lassen möchte.
Quelle: Bethesda
Dazu kehrt mit dem Creation Club anscheinend auch ein eher kontroverses Feature zurück. Der Creation Club war Bethesdas Versuch, Geld mit früher kostenlosen Mods zu machen, Modder konnten ihre Erweiterungen für einen Obolus anbieten. Bethesda hat davon kleinen Anteil abbekommen, die Modder dafür aber auch unterstützt.
Todd Howard sprach im Interview nun davon, dass man Moddern ermöglichen möchte, aus dem Hobby eine Karriere zu machen. Das deutet darauf hin, dass man plant, dieses System weiterzuführen. Obendrein will sich Bethesda aber laut Tod Howard auch selbst am Modding beteiligen. Ob das bedeutet, dass wir neben den geplanten DLCs zusätzlich kostenlosen Content von Bethesda selbst bekommen, ist noch nicht klar. Dennoch stehen die Zeichen hervorragend, dass auch Starfield wieder ein Fest für Hobbyentwickler und Bastler wird.
Damit kommen wir zum Ende unserer Detailsuche in Starfield. Wir sind uns ziemlich sicher, dass im gezeigten Gameplay von Bethesda noch mehr kleine Dinge sind, die in Starfield stecken. Was habt ihr denn noch gesehen, was euch richtig gut gefällt? Und was sind die Aspekte, bei denen ihr euch noch Sorgen macht?
