Typisch JRPG: 15 Klischees in japanischen Rollenspielen - 7 bis 9
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Es gibt Dinge, die absolut typisch für ein JRPG sind. Wir haben 15 Klischees zusammengestellt, die euch in fast jedem japanischen Rollenspiel begegnen.
Wenn es um japanische Rollenspiele geht, bedienen sich die Entwicklerstudios gerne in der Klischeekiste, sowohl zur Freude als auch zum Leidwesen der Fans. Vom mysteriösen Gedächtnisverlust des Protagonisten über das alltägliche Leben eines Oberschülers bis hin zu unbesiegbaren Bossen, die eigentlich nur Zeit schinden wollen: Es gibt zahlreiche verschiedene Klischees, die stets aufs Neue ihren Einzug in die Rollenspiele finden. Und sie scheiden auch gerne mal die Geister.
Wovon manche gar nicht genug bekommen, können andere schon nicht mehr sehen. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und sorgen dafür, dass jeder Titel seine Fans findet. Doch so unterschiedlich sie auch sein mögen, eins haben alle Klischees gemeinsam: Sie sind typisch für JRPGs und gehören einfach dazu. Dabei sind häufig auch Parallelen zu Anime zu erkennen, die auf ähnliche Klischees zurückgreifen. Wenn ihr viel in dem Genre unterwegs seid, ist euch bestimmt auch schon einmal aufgefallen, dass einige Aspekte immer wieder auftauchen. Vielleicht findet ihr manche davon sogar in euren Lieblingsspielen wieder. Weiter geht es mit Klischee 7 bis 9!
In diesem Artikel
- Seite 1 Typisch JRPG: 15 Klischees in japanischen Rollenspielen - 1 bis 3
- Seite 2 Typisch JRPG: 15 Klischees in japanischen Rollenspielen - 4 bis 6
- Seite 3 Typisch JRPG: 15 Klischees in japanischen Rollenspielen - 7 bis 9
- Seite 4 Typisch JRPG: 15 Klischees in japanischen Rollenspielen - 10 bis 12
- Seite 5 Typisch JRPG: 15 Klischees in japanischen Rollenspielen - 13 bis 15
- Seite 6 Bildergalerie
7. Limitierte Gruppe im Zuge der Story
Quelle: Bandai Namco
Typisch JRPG: Diese 15 Tropen begegnen euch in fast jedem japanischen Rollenspiel (3)
Wenn einem das Spiel mehrere Charaktere an die Hand gibt, die sich alle unterschiedlich spielen, kristallisieren sich schnell Favoriten heraus. Die anderen werden dann vernachlässigt, zumindest bis zu dem Punkt, an dem man sie eben doch braucht.
Das ist halb so wild, wenn man in einem konkreten Abschnitt oder Bosskampf eine bestimmte Fähigkeit braucht; ärgerlich wird es, wenn einem die Lieblinge genommen werden. Entführungen, heimliche Nacht-und-Nebel-Aktionen oder sonstige Ereignisse sorgen manchmal dafür, dass ihr mit den anderen Gruppenmitgliedern vorliebnehmen müsst.
Besonders nervig wird das, wenn alle unterschiedliche Fähigkeiten haben und ihr euch erstmal an die Kameraden gewöhnen müsst. Fehlt euch ausgerechnet die Bogenschützin und ihr greift deshalb auf den Nahkämpfer zurück, kann das schon mal frustrierend sein. Vermutlich habt ihr euren Favoriten bereits ins Herz geschlossen und wollt überhaupt nicht mit einem anderen spielen - dann bleibt nur Augen zu und durch, schnell die entsprechenden Quests abschließen und im Anschluss steht einem freudigen Wiedersehen nichts mehr im Wege.
8. Es lebe die Kraft der Freundschaft
Das goldene Trio aus Harry Potter hat uns bereits beigebracht, dass man mit der Kraft der Freundschaft alles erreichen und das Böse besiegen kann. Warum sollte es in JRPGs anders sein? Da ihr oftmals mit einer größeren Gruppe unterwegs seid, freundet ihr euch mit der Zeit mit eurer Crew an. Besonders stark werden die Bindungen bei Spielen wie Persona 5, die nicht nur ziemlich lang sind, sondern ihren Fokus auch auf die unterschiedlichen Charaktere und ihre Geschichten legen. Kein Wunder also, dass sie ein essentieller Teil eurer Reise und eures Erfolges sind.
Besonders episch - oder unangenehm, je nachdem, wie ihr dazu steht - wird es, wenn eure Freunde in einem schwierigen Kampf alles geben und in einer Videosequenz jeder seinen eigenen Auftritt hat. Mit der Kraft der Freundschaft lässt sich am Ende alles erreichen. Irgendwie ist es doch immer wieder schön, wenn man sich nicht allein der großen Herausforderung stellen muss, sondern sie gemeinsam mit seinen Kameraden bewältigen kann. Oft sind sie schließlich auch die interessanteren Charaktere als die Hauptfiguren selbst.
9. Sandkastenfreunde wiedervereint
Bleiben wir beim Thema Freundschaft: Ihr werdet auf Kindheitsfreunde der Protagonisten treffen, die im Verlauf der Geschichte eine nicht unwesentliche Rolle einnehmen. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Wiedersehen nach vielen getrennten Jahren handelt oder ob sich die beiden weiterhin nahestehen. Ihr bekommt einige Anekdoten über eure Hauptfigur in jungen Jahren mitgeliefert, über die sie selbst in den meisten Fällen nur wenig begeistert sind.
Wenn es sich um ein Duo bestehend aus Junge und Mädchen handelt, sind häufig auch romantische Gefühle im Spiel. Die sind häufig einseitig und werden von dem jeweils anderen nicht mal wahrgenommen, was zu eifersüchtigen Episoden und gescheiterten Versuchen eines Liebesgeständnisses führt. Besonders anfällig dafür, die Avancen des Gegenübers nicht richtig zu interpretieren, sind die lieben Schwiegersohncharaktere, über die wir bereits gesprochen haben.
Ganz generell gibt es in vielen JRPGs mindestens eine romantische Beziehung. Die kann entweder zwischen den Hauptfiguren entstehen oder ihr bekommt verschiedene Optionen, aus denen ihr dann wählen könnt, wer euch am sympathischsten ist. Aber Vorsicht: Auch wenn es verlockend sein kann, in der virtuellen Welt den Casanova zu spielen, es könnte auf euch zurückfallen. Persona 5 hat jedenfalls eine humorvolle Szene im Gepäck, wenn ihr euch für mehr als eine Herzensdame entscheidet.
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