Sons of the Forest im Early-Access-Check: Überlebenstagebuch im schönsten Survival-Spiel aller Zeiten
Special
Sons of the Forest ist im Early Access auf Steam erschienen. Wir haben uns in den Survival-Hit des Jahres gestürzt und verraten, warum wir begeistert sind.
Tag 20 - Ein Sturm zieht auf
Ein kräftiges Gewitter in der Nacht leitet den Frühlingsanfang ein. Der Schnee schmilzt und die Wiese kommt nach und nach wieder zum Vorschein. Allerdings treiben die Mutanten mittlerweile an der Oberfläche ihr Unwesen. Einer hat sich sogar bis zu meiner Hütte am See verirrt. Mit den restlichen Molotowcocktails ringe ich aber auch das Ungetüm nieder. Auf dem GPS-Gerät entdecke ich noch eine letzte Höhle in der näheren Umgebung. Mit aufgestockten Vorräten ziehe ich los und wieder wirft sich eine ganze Armee von Mutanten in meinen Weg. Einige von ihnen haben sogar zwei Köpfe und Körper.
Mit roher Gewalt kämpfe ich mich durch die Finsternis, manchmal sprinte ich auch einfach nur durch die Höhlenabschnitte, da mir die Kreaturen ordentlich zusetzen. Doch am Ende werde ich mit einer Schaufel belohnt. Ziemlich hilfreich, denn auf meinen Unternehmungen habe ich immer wieder einige Verstecke entdeckt, für die ich tiefer graben muss - unter anderem die letzte besondere Markierung auf meiner Map.
Quelle: PC Games Hardware
Sons of the Forest im Early-Access-Check: Überlebenstagebuch im schönsten Survival-Spiel aller Zeiten (7)
Tag 21 - König der Insel
Der Tag der Tage ist gekommen. Was erwartet mich wohl beim letzten besonderen Marker? Gleich am Morgen breche ich auf, denn der Fußmarsch geht über einen großen Teil der Insel. Bei einem Eingeborenendorf lege ich einen kurzen Stopp ein, um die rote Maske auszuprobieren.
Zunächst scheint meine Verschleierungstaktik auch zu funktionieren. Die Ureinwohner schreien mich zwar an, doch einen kurzen Augenblick kann ich in ihrem Camp herumspazieren. Vielleicht habe ich es aber mit der Nähe übertrieben oder die Maske zeigt keine Wirkung bei diesem Stamm, denn nach einem Schlag einer weniger netten Dame, ziehe ich mich lieber zurück.
An der Markierung schnappe ich mir die Schaufel und grabe los. Ein Sarg kommt zum Vorschein und darin liegt ein weiteres Mitglied meines ehemaligen Suchtrupps. Außerdem eine Schrotflinte, die ich mir natürlich gleich schnappe und in die Hand nehme. Mit der Shotgun kann mich so schnell niemand aufhalten, denke ich, und habe schon im Kopf, wie mir eine eigene Insel gehört. Doch in meiner Euphorie hat sich ein Eingeborener an mich herangeschlichen und beendet meine spannende Reise auf einen Schlag.
Quelle: PC Games Hardware
Sons of the Forest im Early-Access-Check: Überlebenstagebuch im schönsten Survival-Spiel aller Zeiten (2)
Ein Blick auf Technik und Zukunft
Das waren unsere Erlebnisse in den ersten Tagen von Sons of the Forest. Die Fortsetzung des ersten Teils ist ein Survival-Hit, wie ihn sich Fans des Genres seit langem gewünscht haben. Den Early-Access-Status merken wir dem Titel dennoch an einigen Stellen an.
Obwohl uns das Bausystem vollends überzeugt hat, fehlen noch einige Features. Wir können beispielsweise in gebaute Palisaden keine Tore bauen, um einerseits sicher vor den Feinden zu sein, andererseits einfach nach draußen in die Wildnis zu kommen.
Viele Dekogegenstände, die wir bereits in The Forest craften konnten, sind ebenfalls noch nicht integriert. Unsere Behausungen bleiben daher noch recht leer. Doch die Entwickler möchten das Projekt bis zum Ende des Jahres deutlich weiter ausbauen.
So sollen weitere KI-Begleiter den Weg in das Spiel finden und auch die Story bekommt noch einige Elemente spendiert. Technisch gesehen, kann Sons of the Forest bereits überzeugen. Wir hatten in 15 Stunden Spielzeit nur mit wenigen Rucklern, Frame-Einbrüchen und anderen Grafikaussetzern zu kämpfen.
Ärgerlicher sind da schon die Wegfindungsprobleme unserer Helfer und ein paar Spawn-Probleme der Ureinwohner, die sich wie durch Geisterhand in unsere vier Wände geglitcht haben. Doch mit ein paar kleineren Updates lassen sich solche Kleinigkeiten leicht beheben.
Sons of the Forest ist seit dem 23. Februar auf Steam im Early Access zum Preis von 28,99 Euro erhältlich. Aufgrund der leicht portierbaren Unity Engine gehen wir noch in diesem Jahr von einer Umsetzung auf Konsolen aus. Auch Teil eins feierte schließlich im Jahr 2018 den richtigen Release parallel auf PC und Konsolen.
