Sons of the Forest: Überlebenstagebuch im schönsten Survival-Spiel aller Zeiten

Special Michael Grünwald
Sons of the Forest: Überlebenstagebuch im schönsten Survival-Spiel aller Zeiten
Quelle: PC Games

Seit dem 23. Februar ist die Early-Access-Version von Sons of the Forest auf Steam im Early Access verfügbar. Wir haben uns auf die Insel des Forest-Nachfolgers begeben und erzählen euch in unserem Survival-Tagebuch unsere spektakulären Erlebnisse.

Nach dem Release von Hogwarts Legacy und dem Drama um The Day Before hat sich in den letzten Wochen Sons of the Forest auf den Spitzenplatz der meisterwarteten Steam-Spiele gesetzt. Schon der Vorgänger The Forest, der im Jahr 2018 seinen finalen Release auf PC und Konsolen feierte, kam bei vielen Fans des Genres ziemlich gut an - zwar ordentlich anspruchsvoll, aber nie unfair. Viele KI-Features sind außerdem bis heute einzigartig und machen schon Teil eins zu etwas Besonderem.

Mit der Fortsetzung möchten die kanadischen Entwickler von Endnight Games in diesem Bereich, aber auch in vielen anderen nochmal gehörig zulegen. Wir haben uns das Spiel nun mehrere Tage genauer angesehen und auf der riesigen Insel ums Überleben gekämpft. In einer Art Überlebenstagebuch haben wir unsere Erlebnisse zusammengefasst. Auf Story-Spoiler haben wir im Artikel verzichtet, denn die ist wieder mysteriös und sollte von jedem selbst aufgedeckt werden. Wieso wir überhaupt auf dem Eiland stranden und worum es grob geht, erwähnen wir aber natürlich schon.

Tag 1 - Absturz

An Bord eines Helikopters der Puff Corporation umkreisen mein Team und ich eine große Insel. Wir sind auf der Suche nach dem Milliardär Edward Puffton, seiner Frau Barbara und der Tochter Virginia. Seit geraumer Zeit haben wir von unserem Auftraggeber nämlich kein Lebenszeichen mehr gehört.

Wie aus dem Nichts werden unsere Hubschrauber angegriffen und wir landen unsanft mitten im Wald. Schon wieder! Schließlich erging es mir bereits vor fünf Jahren ganz ähnlich. Eine fremde Person gibt mir außerdem an der Absturzstelle noch eins mit einer Knarre über die Rübe.

Als ich das Bewusstsein wiedererlange, merke ich, dass ich dennoch relativ unbeschadet aus der Nummer herausgekommen bin, im Gegensatz zu meinem Kollegen Kelvin: Den hat's nämlich ordentlich erwischt. Immerhin reagiert er noch auf mich, doch Sprechen und Hören ist aufgrund seiner Verletzungen nicht mehr möglich. Physisch geht's ihm aber noch super, daher schicke ich ihn erstmal zum Stöckesammeln. Sons of the Forest im Early-Access-Check: Überlebenstagebuch im schönsten Survival-Spiel aller Zeiten (10) Quelle: PC Games Hardware Sons of the Forest im Early-Access-Check: Überlebenstagebuch im schönsten Survival-Spiel aller Zeiten (10)

Einige nützliche Gadgets wie ein GPS-Gerät haben den Crash glücklicherweise überstanden. Mit dem Tracker in der Hand gehe ich zunächst auf Erkundungstour. Drei wichtige Markierungen darauf sollten in den nächsten Tagen auf jeden Fall abklappert werden. Sofort fällt mir auf, dass die Insel deutlich dichter bewachsen und eine Augenweide im Vergleich zu meiner ersten Bruchlandung vor einigen Jahren ist.

Vielleicht habe ich dieses Mal weniger Pech und werde schnell gerettet. Ein paar Meter weiter den Fluss entlang finde ich einen Elektroschockstab und eine Art Totem. Sofort überfällt mich wieder ein mulmiges Gefühl.

Kurze Zeit später erreichen Kelvin und ich einen großen See. Wieder bestaune ich die wundervolle Landschaft und beschließe, die Nacht hier zu verbringen. In der Ferne sehe ich noch etwas im Wald verschwinden, war aber vielleicht auch nur die Müdigkeit. Vor dem Schlafen mache ich uns noch ein kleines Lagerfeuer und esse einen Happen. Danach heißt es für Kelvin und mich dann ab in den Unterschlupf und auf Rettung am nächsten Morgen hoffen.

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