Railroad Tycoon heißt jetzt Railroads, sonst ändert sich nix! Warum auch? Railroads macht genauso süchtig wie sein Vorfahre.
Hinter den Kulissen
Der wichtigste Bildschirm: Am Aktienmarkt überprüfen wir die Finanzen, verscherbeln unsere Anteile oder kaufen Konkurrenzfirmen auf.
Obwohl Railroads auf den ersten Blick wie eine virtuelle Eisenbahnplatte ausschaut (auf den zweiten übrigens auch), werkelt im Hintergrund eine ausgewachsene Wirtschaftssimulation. Am oberen Bildrand lauert eine Reihe von Buttons, über die wir in die Statistikbildschirme gelangen. Die liefern Informationen über Preise, Waren, Industrien oder den Status aller Unternehmen.
Wirklich nötig sind sie aber nur selten, da schon auf der normalen Benutzeroberfläche fast alle Informationen nie weiter als ein, zwei Mausklicks weg sind. So reicht etwa ein Klick auf einen unserer Züge, und schon klappt am unteren Bildrand ein zusätzlicher Rahmen aus, auf dem wir die Ladung, das Ziel und die aktuelle Geschwindigkeit der Lok ablesen. Zusätzlich zeigt das Spiel aber auch die Standzeit des Zuges an, die Wartungskosten und -- ganz wichtig -- wie viel Profit oder Verlust er uns bisher eingebracht hat.
Gewinn- und Verlustrechnung
Der Profit der Züge -- und damit der Gewinn unseres Unternehmens -- errechnet sich aus den Erlösen, die wir für Warenlieferungen erzielen, abzüglich der laufenden Unterhaltskosten der Loks. Die Erlöse kassieren wir, sobald ein Zug am Zielbahnhof angekommen ist und ein Waggon leer geräumt wird. Diese Einnahmen zeigt das Spiel als Geldbeträge an, die in sattem Grün über den jeweiligen Waggons schweben. Betriebskosten dagegen leuchten in der Warnfarbe Rot und werden regelmäßig fällig, egal ob der Zug gerade fährt oder untätig herumsteht. Somit sind lange Standzeiten tödlich fürs Geschäft, da eine Lok, die nie ans Ziel kommt, auch keinen Gewinn einfahren kann.
