Railroad Tycoon heißt jetzt Railroads, sonst ändert sich nix! Warum auch? Railroads macht genauso süchtig wie sein Vorfahre.
Auf, Schwung!
Neue Strecke: Den Endpunkt der Trasse haben wir noch nicht bestimmt. Das Spiel zeigt an, wieviel wir für diese Variante zahlen müssten.
Jede Anlieferung bringt nicht nur uns Geld, sondern der Zielstadt auch den wirtschaftlichen Aufschwung. Siedlungen starten ganz bescheiden als Dorf und schwingen sich bei steter Bedürfnisbefriedigung irgendwann zur Stadt, später zur Metropole auf. Wachstum ist in Railroads immer gut, denn er sorgt einerseits für eine breitere Nachfrage -- erst als Metropole verlangt ein Ort etwa nach Autos. Andererseits kann eine Metropole bis zu drei Industrien aufnehmen, ein Dorf nur eine. Das können entweder Kraftwerke oder Fabriken sein. Erstere verbrauchen Rohstoffe wie Öl und Kohle, letztere wandeln angelieferte Rohstoffe in Güter um.
Eine Sonderstellung nehmen die Personen- und Postzüge ein. Während Güter über möglichst kurze Distanz transportiert werden sollten, machen wir mit Passagieren den meisten Reibach, wenn wir sie möglichst schnell und möglichst weit befördern. Zudem entwickeln Siedlungen erst ab Ausbaustufe zwei Angebot und Nachfrage für Post- und Personenzüge.
Kauf' Dich ein!
Zurück zu den Gütern: Deren Produktion bringt uns neben neuen Lieferrouten auch direkten Gewinn, wenn wir vorhandene Industrien ersteigern oder für einen Batzen Geld neue aus dem Boden stampfen. Gerade in zentralen Städten, die von mehreren Gesellschaften angefahren werden, rentiert sich die Investition in eine Fabrik ziemlich schnell. Wir streichen jedes Mal Bares ein, wenn Ware für unsere Fabrik in die Stadt geliefert wird. Dabei spielt es keine Rolle, von wem der Rohstoff herangeschafft wird: Wir machen auch dann Profit, wenn die Konkurrenz anliefert.
Diese zusätzlichen Gewinne sind besonders deshalb wichtig, weil jeder Unternehmer mit seinen Zügen auf den eigenen Gleisen bleiben muss, und seine Trassen nicht mit denen der Konkurrenz verbinden kann. Sprich: Mit zunehmender Spieldauer wird das Expandieren immer schwieriger, da uns gegnerische Schienen den Weg versperren. Solche Probleme lassen sich dann oft nur durch weitläufige (und teure) Umgehungsstrecken oder aufwändige und steile Brückenkonstruktionen über die Gegnergleise lösen. Mit einer Fabrik in der richtigen Stadt können wir schon mit dem Geldscheffeln anfangen, ohne überhaupt eine Strecke dorthin gelegt zu haben.
