Shogun 2 im Test: Das hat uns an Shogun 2 nicht gefallen

Test Matti Sandqvist

Im Test zu Shogun 2: Total War offenbart der Strategietitel seine Stärken - aber auch die alten Schwächen. Wir klären die Frage, ob es Shogun 2 trotzdem zum besten Total War-Spiel geschafft hat.

Städte verteidigt die KI nur unzureichend. Während um die Städte herum viele Einheiten Patrouille halten, sind die Metropolen selbst nur schlecht gesichert. Quelle: Sega Städte verteidigt die KI nur unzureichend. Während um die Städte herum viele Einheiten Patrouille halten, sind die Metropolen selbst nur schlecht gesichert. Belagerungs-KI

Agiert die KI in den Feldschlachten gewitzt, ist der Computer bei Belagerungen kaum ein Gegner. Die KI lässt zumeist seine Truppen über eine Seite der Festungsanlage hoffnungslos gegen eure geschützten Truppen stürmen. Oft konnten wir gegen eine vierfache Übermacht gewinnen, da der Computer selten Spezial-Attacken wie Feuerpfeile anwendet. Mit den brennenden Pfeilen lassen sich die Festungsanlagen recht schnell zerstören und so das Leben der anstürmenden Samurai vereinfachen. Besonders nervig ist es, wenn die KI mit einer Armee bestehend nur aus Reiterei eine Festung angreift. Dann "traut" er sich nicht, die wertvollen Einheiten aufzuopfern und bläst nicht zum Angriff an. Dann hilft nur Abwarten, denn der Belagerer muss innerhalb einer bestimmten Zeit die Burg stürmen oder verliert zwangsläufig.

Hohe Rechneranforderungen und lange Ladezeiten

Die Animationen in Shogun 2 sind hervorragend, wie hier am Reiter zu sehen ist, der vom Pferd stürzt. Quelle: Sega Die Animationen in Shogun 2 sind hervorragend, wie hier am Reiter zu sehen ist, der vom Pferd stürzt. Ihr könnt zwar die Grafik sehr genau eurer Hardware anpassen, aber für das volle Shogun 2-Erlebnis ist ein High-End-Rechner vonnöten. Zur Zeit nennt nicht jeder PC-Spieler einen Quadcore-Rechner mit einer Geforce GTX 465 sein Eigen und so müssen viele die Detailstufe entsprechend anpassen. Trotzdem: Auch mit mittleren Grafikeinstellung sieht Shogun 2 recht hübsch aus! Negativ dagegen ist, dass Rechner mit wenig Arbeitsspeicher extrem lange Ladezeiten haben. Das führt dazu, dass man sich doppelt und dreifach überlegt, ob man eine bestimmte Schlacht selbst schlagen möchte oder sie lieber automatisch berechnen lässt.

Bildergalerie

  1. Seite 1 Shogun 2 im Test: Das hat uns an Shogun 2 gefallen (Part 1)
  2. Seite 2 Shogun 2 im Test: Das hat uns an Shogun 2 gefallen (Part 2)
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