Shogun 2 im Test: Das hat uns an Shogun 2 gefallen (Part 2)

Test Matti Sandqvist

Im Test zu Shogun 2: Total War offenbart der Strategietitel seine Stärken - aber auch die alten Schwächen. Wir klären die Frage, ob es Shogun 2 trotzdem zum besten Total War-Spiel geschafft hat.

Die Rollenspiel-Elemente
Auch in den Vorgängern stiegen die Generäle Ränge auf, wenn sie eine Schlacht gewonnen hatten. In Shogun 2 könnt ihr zudem selbst bestimmen, welche Fähigkeiten der Heerführer nach einem Stufenaufstieg bekommen soll. Ihr könnt zwischen Talenten wie Krieger, Stratege und Poet wählen. Einige Fähigkeiten verbessern nur die Einheit des Generals, andere geben Boni für die ganze Armee oder einzelne Truppenteile. Andere geben sogar Boni auf die Entwicklung bestimmter Künste (Technologien). Wenn dann ein General in einer Schlacht fällt, tut es euch viel mehr weh, da man einen gewissen Bezug zu dem Charakter bekommen hat. Ihr könnt übrigens auch eure Ninjas und andere Agenten auf dieselbe Weise aufleveln.

Schere-Stein-Papier-Prinzip
Luntenschloss-Infanterie sucht Schutz hinter Bambuszäunen und ist dadurch vor Kavallerie in Sicherheit. Quelle: Sega Luntenschloss-Infanterie sucht Schutz hinter Bambuszäunen und ist dadurch vor Kavallerie in Sicherheit. Die Auswahl an Einheiten ist nicht ganz so groß wie bei den Vorgängern. Trotzdem kam es uns so vor, als ob jede einzelne historische Einheit des feudalen Japans berücksichtigt wurde. Sowohl die aus vielen Filmen und Büchern bekannten verruchten herrenlosen Samurai - die Ronin - könnt ihr ausbilden, als auch spezielle Söldner wie die No-Dachi-Samurai mit ihren meterlangen Katana-Schwertern. Jede Fraktion hat eine spezielle Einheit, die zumeist einen großen Vorteil wie eine immens hohe Moral mit sich bringt, aber ebenso einen Nachteil wie etwa schlechte Angriffswerte.
Auf dem Schlachtfeld geht das Schrere-Stein-Papier-Prinzip gut auf. Jedes Truppenteil hat einen bevorzugten Gegner. Speerträger sind eine Überwaffe gegen die Kavallerie, Katana-Samurai sind gut bei Offensiven, können sich aber gegen eine gut ausgebildete Reiterei nicht wehren und so weiter. Die KI hat diese Regeln gut verinnerlicht und kann überrascht euch manchmal mit versteckten Einheiten. Eine erfolgreiche Schlacht kann sich schnell zu eurem Ungunsten entwickeln, wenn im Wald versteckte Speerträger eure Kavallerie erwischen. Auch nach mehreren Stunden Spielzeit stellt der Computer-Gegner in offenen Feldschlachten eine große Herausforderung dar. Leider sieht es bei den Belagerungen anders aus …

Bildergalerie

  1. Seite 1 Shogun 2 im Test: Das hat uns an Shogun 2 gefallen (Part 1)
  2. Seite 2 Shogun 2 im Test: Das hat uns an Shogun 2 gefallen (Part 2)
  3. Seite 3 Shogun 2 im Test: Das hat uns an Shogun 2 nicht gefallen
  4. Seite 4 Shogun 2 im Test: Wertung und Fazit
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