Die Marke Pokémon zerbröckelt: Könnte Legenden: Z-A nun der Wendepunkt sein?
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Pokémon musste viel Kritik einstecken, doch nun gibt es einen Hoffnungsschimmer: Mit Pokémon-Legenden: Z-A steht ein neues Spiel vor der Tür. Und das könnte die Marke wieder zurück auf den richtigen Weg bringen.
Pokémon ist einfach nicht aufzuhalten. Es ist das umsatzstärkste Franchise der Welt und besteht mittlerweile aus unzähligen Spielen, Filmen, Sammelkartensets und vielem mehr. Aus einer ungewöhnlichen Idee, die in den 90er-Jahren entstand, wurde mit der Zeit eine Marke, die aus dem Entertainment-Bereich nicht mehr wegzudenken ist.
Doch trotz des riesigen Erfolgs der Taschenmonster gab es in den letzten Jahren vermehrt Kritik am Herzstück des Franchise: den Spielen. Nun steht mit Pokémon-Legenden: Z-A der nächste Ableger vor der Tür und sorgt im Vorfeld bereits für gemischte Gefühle.
Denn während das Spielprinzip auf den ersten Eindruck erfrischend und sogar fortschrittlich wirkt, so sorgen die technische und grafische Qualität erneut für Bauchschmerzen bei den Fans. Wir werfen deshalb einen Blick darauf, warum Pokémon in den letzten Jahren so viel Kritik einstecken musste und ob die Marke noch die Chance hat, wieder zu ihrem alten Glanz zurückzukehren.
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Die goldene Handheld-Ära von Pokémon
Ja, wir fühlen uns auch gerade alt dabei, aber die ersten Pokémon-Spiele kamen bereits im Jahr 1996 auf den Markt - zumindest in Japan. Die Rote Edition und die Grüne Edition legten den Grundstein für das gesamte Franchise und fanden, in leicht abgewandelter Form, drei Jahre später auch ihren Weg nach Europa.
Hierzulande war nämlich neben der Roten die Blaue Edition erhältlich. Dadurch kamen europäische Spieler in den Genuss des gleichen Inhalts, allerdings wurde die Grüne Edition kurzerhand umbenannt. In Japan gab es zwar auch eine Blaue Edition, allerdings handelte es sich dabei um eine Variante mit ein paar Änderungen, die später als Grundlage für die westlichen Versionen der ersten Gen diente.
Von da an ging es alle paar Jahre mit den nächsten Generationen weiter, die nicht nur zusätzliche Monster, sondern auch andere Regionen sowie neue Features im Gepäck hatten. Den wohl größten Sprung stellte der Übergang von der fünften zur sechsten Gen dar.
Denn Pokémon X und Y waren die ersten Spiele der Reihe, die auf eine vollständige 3D-Grafik setzten. Außerdem führten die Editionen die bei Fans sehr beliebten Mega-Entwicklungen ein, die uns in Pokémon-Legenden: Z-A erneut begegnen werden.
Quelle: PC Games
Die guten, alten Zeiten: Die ersten Pokémon-Spiele sind in den 90er-Jahren auf den Markt gekommen. Seitdem hat sich vieles verändert und das nicht immer zum Guten, wie die neunte Gen vor knapp drei Jahren gezeigt hat.
Doch das Ende der 2D-Ära sorgte nicht nur für Umbrüche bei der Entwicklung, sondern markiert auch den Zeitpunkt, ab dem die Kritik an den neuen Editionen immer weiter zunahm. Sonne und Mond konnten Fans wie Fachpresse noch ähnlich gut überzeugen wie X und Y, doch bei den folgenden Editionen für Nintendo Switch änderte sich die Lage.
Schwert und Schild ergatterten mit einem Metascore von 80 zwar immer noch solide Wertungen, allerdings mussten sie im Vergleich zu den Generationen davor einige Punkte einbüßen.
Das Pokémon-Franchise bewies während Nintendos Handheld-Ära viel Kreativität und wusste zu unterhalten, verlor das Wesentliche dabei allerdings aus den Augen, was besonders mit der aktuellen neunten Gen deutlich wurde. Auf der nächsten Seite erfahrt ihr, warum die Spiele darunter leiden und wieso Game Freak den Ansprüchen nicht mehr gerecht werden kann.
