Warum macht uns Angst so viel Spaß, wieso sind Resident Evil, Dead Space oder Silent Hill so beliebt? Cynamite zieht aus, um das Fürchten zu lernen - willkommen bei unserem großen Grusel-Special!
Todesangst statt "Game Over"
Quelle: Cynamite
Warum gruseln wir uns überhaupt? Um diese Frage dreht sich unser Special: "Süßer Horror - warum macht uns Angst überhaupt so viel Spaß?" (6)
Auch das Gefühl von Handlungsfreiheit unterstützt unseren Eindruck, mittendrin im Gruselszenario zu sein. Im Gegensatz zum Film bestimmen unsere Entscheidungen den weiteren Verlauf. Schlimmstenfalls enden unsere Fehler fatal. Diese permanente Möglichkeit des "Game over" unterscheidet das Horror-Genre von der Happy-End-Garantie einer Komödie oder den unsterblichen Helden von Actionfilmen.
3D-Spiele, Körperbewegungssteuerung ohne Controller und fotorealistische Grafik sind Trends von morgen, die die Wirklichkeitsnähe von Games drastisch erhöhen werden. Werden Horrorspiele irgendwann so furchterregend echt wirken, dass wir vor lauter Schreck den Spaß daran verlieren? Bis dahin haben wir jedenfalls noch reichlich Zeit, uns genüsslich unserer schaurig-schönen Angstlust hinzugeben!
Auf den nächsten Seiten findet ihr weitere Infos und Interviews zum Thema Horror in Videospielen.
