Test/Review: Need for Speed Shift

Test Andreas Szedlak

Ab heute im Handel! Altes Team raus, neues Team rein. Ob EA sich durch den Wechsel des Entwicklerstudios eine Abwrackprämie verdient hat, zeigt unser Test von Need for Speed Shift!

Alles für die Karriere

Need for Speed: Shift Quelle: http://www.nfscars.net Need for Speed: Shift Welche der vier Fahrhilfe-Stufen die richtige für euch ist, überprüft Shift zu Beginn des Karriere-Modus anhand einer Proberunde automatisch. Dann entscheidet ihr euch noch für eine preisgünstige Karre Marke Seat Leon oder Audi A3 und erklimmt die erste Stufe zum großen Ziel: die NFS World Tour! Bis dahin müsst ihr euch durch vier Klassen kämpfen, die unzählige Veranstaltungen beinhalten. In den Renn-Events streitet ihr anfangs mit neun, später mit 15 Konkurrenten um einen Platz auf dem Podium. Eine dynamisch dargestellte Ideallinie zeigt per Farbveränderung an, ob ihr vom Gas gehen (gelb) oder fest in die Eisen (rot) steigen solltet – mittlerweile ist das Standard im Genre. Es ist ratsam, beim Bremsen auch mal ein Risiko einzugehen, um sich am Gegner vorbeizuzwängen. Denn überfreundliche Fahrer sehen im mittleren und hohen Schwierigkeitsgrad zumeist nur die Auspuffrohre ihrer flotten CPU-Mitstreiter.

Need for Speed: Shift Quelle: http://www.cynamite.de Need for Speed: Shift Netterweise zeigen auch die KI-Piloten, dass geborene Renngötter wie die F1-Größe Michael Schumacher die Ausnahme sind, und agieren keinesfalls fehlerfrei. Da wird gedrängelt, geschnitten, gecrasht oder zu spät gebremst. Und genau das ist es, was Shift so packend macht. Kein Rennen verläuft wie das andere, überraschende Aktionen sorgen immer wieder für Nervenkitzel. Besonders spannend sind auch die Duell-Events: Zwei etwa gleich starke Boliden treten dabei gegeneinander an. In welcher Karosse ihr Platz nehmt, dürft ihr selbst entscheiden.

Einer der beiden hat beim Start einige Wagenlängen Vorsprung. Beim zweiten Rennen wird gewechselt. Ist dann immer noch keine Entscheidung gefallen, gibt’s ein drittes Rennen mit fliegendem Kopf-an-Kopf-Start. Ziel ist es, entweder als Erster durchs Finish zu rasen oder den Gegner fünf Sekunden abzuhängen. Drängeln und schubsen ist bei den Duellen nicht nur erlaubt, sondern auch notwendig, um sich einen Vorteil zu verschaffen – eine spaßige Sache!

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