Monster Hunter Wilds ist auf der Zielgeraden: Das wird eine richtig wilde Jagd!

Special Annika Menzel
Monster Hunter Wilds ist auf der Zielgeraden: Das wird eine richtig wilde Jagd!
Quelle: Capcom, Bildmontage: PC Games

Bald beginnt die Jagd in Monster Hunter Wilds. Redakteurin Anni durfte bereits ein weiteres Mal die Waffe ihrer Wahl zücken, sich damit den Monstern stellen und ist überzeugt: Dem Release Ende Februar scheint nichts mehr im Weg zu stehen.

Alles wie immer beim Waffenarsenal?

Falls ihr euch nach mehr Abwechslung und einer ganz neuen Kategorie an Waffen gesehnt habt, muss ich euch nun leider enttäuschen. Auch wenn die beiden Entwickler nicht ganz ausschließen wollten, dass in der Zukunft irgendwann ein neuer Waffentyp die Monster-Hunter-Reihe bereichern wird, muss Wilds mit den üblichen Verdächtigen auskommen.

Die Zeit und Mühe wollten sie lieber in die Überarbeitung der existierenden Waffen stecken. Um dennoch mehr Abwechslung ins Spiel zu bringen, könnt ihr in den Satteltaschen eures treuen Saikriis eine zweite Waffe verstauen, zu der ihr während eurer Jagdausflüge wechseln könnt.

Das ist nicht nur angenehm erfrischend, wenn ihr die typischen Kombos zwischendurch nicht mehr sehen könnt, sondern auch eine wichtige taktische Komponente. Je nachdem, welchen Monstern ihr unterwegs begegnet, kann sich ein ganz anderer Waffentyp als äußerst nützlich erweisen.

Der Spielercharakter auf einem Saikrii Quelle: Capcom Zum Beispiel, wenn ihr wie ich mit dem Bogen unterwegs seid, euer Gegner aber zu agil ist und ihr keine Distanz gewinnen könnt. Da kommt es sehr gelegen, sich schnell die alternative Ausrüstung aus den Satteltaschen zu schnappen und den Nachteil auszugleichen.

Aber nicht nur deshalb sind die neuen Reittiere die wahren Helden von Wilds. Auf ihrem Rücken könnt ihr fliehenden Monstern genauso gut folgen wie auf den Palamutes in Monster Hunter Rise. So braucht ihr euch keine Sorgen zu machen, dass sie bereits eingeschlafen sind und sich erholen, bis ihr es zu ihrem Rückzugsort geschafft habt.

Die Netze der Lala Barina Quelle: Capcom Das ist übrigens auch Tipp Nummer 1 der beiden Entwickler, den sie Neulingen ans Herz legen möchten: Sobald es brenzlig wird, schwingt euch auf den Rücken eures Saikriis und lasst euch von ihm helfen, den verheerenden Angriffen auszuweichen, bis ihr euch wieder gesammelt habt.

Tödliche Monster und wo sie zu finden sind

So, nach den Infos zu Performance, Waffen und Lebensrettern möchte ich euch noch erzählen, mit wem oder was ich mich überhaupt in Hamburg kloppen durfte. Ich konnte mich einer ganzen Handvoll an Monstern stellen, denen auch schon mein Kollege Domi bei seiner Preview letztes Jahr gegenüberstand.

Meine Jagd begann in der bereits bekannten Windebene und führte mich nach einer Aufwärmübung an kleinen Krabbelviechern direkt zum ersten eindrucksvollen Gegner: dem Quematrice. Da war ich doppelt froh über die Distanz, die ich für meinen Bogen ohnehin brauchte, um nicht von ihm weggefegt zu werden. Außerdem bot er die perfekte Gelegenheit, mich auf die Kämpfe einzustimmen: nicht zu einfach und nicht zu schwierig.

Deutlich unangenehmer wurde es schon kurz danach im Karminwald, wo die Lala Barina bereits auf mich wartete. Das ist ein beeindruckend gestaltetes Monster und der Kampf hielt mich absolut auf Trab, keine Frage - aber wer mich kennt, weiß, dass ich Spinnen absolut nicht leiden kann. Und das ist noch nett ausgedrückt.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk