Monster Hunter Wilds ist auf der Zielgeraden: Das wird eine richtig wilde Jagd!

Special Annika Menzel
Monster Hunter Wilds ist auf der Zielgeraden: Das wird eine richtig wilde Jagd!
Quelle: Capcom, Bildmontage: PC Games

Bald beginnt die Jagd in Monster Hunter Wilds. Redakteurin Anni durfte bereits ein weiteres Mal die Waffe ihrer Wahl zücken, sich damit den Monstern stellen und ist überzeugt: Dem Release Ende Februar scheint nichts mehr im Weg zu stehen.

Da hat es auch nicht gerade geholfen, dass das Monster mich bei Kontakt mit seinen Sporen kurzzeitig lähmte. Paralysiert vor einer riesigen Spinne zu stehen, die sich gleich auf einen stürzen will, und ihr komplett ausgeliefert zu sein, ist das reinste Albtraummaterial.

Aber zum Glück hielt die Starre nicht ewig und das Monster bekam seine gerechte Strafe von mir; genau wie der furzende Affe, auf den ich kurz danach im Wald stieß. Affen finde ich übrigens auch nicht viel besser als Spinnen - da frage ich mich langsam schon, wieso mir ausgerechnet Monster Hunter so gut gefällt.

Aber na ja, den Congalala konnte auch die Unterstützung seiner kleineren Artgenossen nicht mehr retten, die gnadenlos in meinem Pfeilregen untergingen. Dafür war die Genugtuung umso größer, innerhalb von kurzer Zeit einer Spinne und einem Affen den Garaus zu machen.

Der Spielercharakter, Alma und Gemma Quelle: Capcom Ein bisschen gefährlicher wurde es dann schon beim Balahara, der in einem Sandgebiet auf mich lauerte. Nicht nur, dass er sich im Boden versteckte, um dann plötzlich herauszuspringen - der viele Sand hat das Ausweichen und Positionieren nicht gerade leichter gemacht.

Und von dem Rompopolo, meinem letzten Gegner, fange ich am besten gar nicht erst an. Aus Zeitgründen wurde ich nur für wenige Minuten in die Quest geschmissen und dem Monster damit zum Fraß vorgeworfen. Folglich hat es nicht nur meinen Jäger zerstört, sondern auch gleich die entsprechende Aufnahme vom Spiel.

Der Countdown läuft

Aber gut, das passiert den Besten und mir anscheinend auch. Die Jagd als einsamer, Pfeile schießender Wolf machte trotzdem nicht nur viel Spaß, sondern war obendrein noch sehr erfolgreich. Es lief sogar so gut, dass ich beim Balahara übermütig wurde und dafür sofort mit einer schnell schwindenden Lebensleiste bezahlen musste.

Da war ich dann doch froh über die Möglichkeit, mir per Notsignal drei NPC-Jäger als Unterstützung zu holen, um nicht als Mittagessen für das aufdringliche Monster zu enden. Solltet ihr noch keine Erfahrung mit Monster Hunter haben und euch mit Wilds zum ersten Mal auf die Jagd begeben wollen, braucht ihr aber keine Angst vor den eindrucksvollen Monstern zu haben.

Der Rompopolo in seinem Revier Quelle: Capcom Im Gegensatz zum Hauptreihenvorgänger World, der bereits recht einsteigerfreundlich war, hat das Entwicklerteam beim neuen Spiel noch mehr darauf geachtet, es zugänglicher zu machen. Es soll euch alles, was ihr über die Spielmechaniken wissen müsst, rechtzeitig erklärt werden, ohne euch die allerkleinsten Infos vorzukauen.

Was genau die Umstände sind, die euch in Wilds überhaupt zur Jagd bewegen und welche Geschichten euch in der dynamischen Wildnis erwarten, verrate ich euch dann im Test zum fertigen Spiel, wenn es Ende Februar erscheint.

Fazit

Die Waffen sind geschärft, das Fleisch liegt auf dem Grill, die Verbesserungen stimmen optimistisch: Der Release kann kommen!

Das reine Verfolgen der Story-Missionen wird euch für etwa 20 Stunden beschäftigen, aber Monster-Hunter-Connaisseure werden wissen, dass dort noch viele, viele Stunden mehr an Content auf sie warten. Ich kann es jetzt jedenfalls kaum noch erwarten, mit meinen Kollegen auf die Jagd zu gehen. Transparenzhinweis: Capcom zahlte die Anreise und Übernachtung für den Besuch des Vorschau-Events.

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