Monitore: passende Auflösung finden
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Beim PC-Kauf vielen wichtig, dass sie für ihr geplantes Budget möglichst viel Leistung bekommen. Speziell bei Spiele-PCs geht es um möglichst viel FPS (Bilder pro Sekunde) in Spielen oder möglichst hohe Detailstufen
Passende Auflösung
Je nach dem, welche Displaygröße ihr wählt und welches Bildformat der Monitor hat, ergeben sich automatisch bestimmte Auflösungen, die ihr im Handel findet.
Ein Seitenverhältnis von 16:9 bei einem Display hat beispielsweise stets Auflösungen, bei denen die Anzahl der Pixel in der Breite geteilt durch die Anzahl der in der Höhe ebenfalls 16:9 entspricht.
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Bei 21:9 ist es ein wenig anders, denn 21:9 ergibt 2,33 - dividiert man aber die Pixelzahlen von Breite und Höhe eines solchen Monitors, kommt 2,38 heraus. Durch den Ausdruck 21:9 verdeutlicht man aber, dass solche Monitore bei der Höhe die gleichen Pixelzahlen bieten, die auch bei 16:9-Modellen üblich ist - nur in der Breite kommen dann weitere Pixel hinzu. Bei der Höhe sind im Sektor der 21:9-Monitore 1080 oder 1440 Pixel zu finden. In der folgenden Tabelle haben wie die wichtigsten Auflösungen und Seitenverhältnisse von Monitoren zusammengefasst. In der Spalte "Pixelplus" seht ihr, wie viel mehr Pixel die jeweilige Auflösung im Vergleich zu Full-HD gemessen in Prozent hat - somit könnt ihr ein wenig einschätzen, ob ein starker Leistungseinbruch zu akzeptieren wäre, wenn ihr derzeit noch mit Full-HD unterwegs seid und umsteigen möchtet. Die erste 16:9-Auflösung in der Tabelle hat weniger Pixel als Full-HD, so dass sich ein Minuswert ergibt.
| Name | Format | Pixel Breite | Pixel Höhe | Gesamtzahl Pixel | Faktor | Pixelplus |
|---|---|---|---|---|---|---|
| HD+ | 16 zu 9 | 1600 | 900 | 1,44 Millionen | 0,69 | minus 31 Prozent |
| Full HD | 16 zu 9 | 1920 | 1080 | 2,07 Millionen | 1 | keines |
| WQHD | 16 zu 9 | 2560 | 1440 | 3,69 Millionen | 1,78 | 78 Prozent |
| 4K / UHD | 16 zu 9 | 3840 | 2160 | 8,29 Millionen | 4 | 300 Prozent |
| UW-UXGA | 21 zu 9 | 2560 | 1080 | 2,77 Millionen | 1,33 | 33 Prozent |
| UWQHD | 21 zu 9 | 3440 | 1440 | 4,95 Millionen | 2,38 | 138 Prozent |
| WUXGA | 16 zu 10 | 1920 | 1200 | 2,3 Millionen | 1,11 | 11 Prozent |
| WQXGA | 16 zu 10 | 2560 | 1600 | 4,1 Millionen | 1,98 | 98 Prozent |
Die Auflösung beeinflusst natürlich auch die FPS-Werte, die Euer PC berechnen kann, denn je mehr Pixel er berechnen muss, desto weniger FPS kommen am Ende heraus - zumindest, wenn es um 3D-Grafik geht.
Quelle: Dell
Dell S2719DGF
Wer von Full-HD auf 4K umsteigt, der muss damit rechnen, dass er bei aktivierter 4K-Auflösung deutlich weniger FPS haben wird als die, die er mit Full-HD genießen konnte. Denn bei 4K müssen - der Name deutet es an - viel Mal mehr Pixel berechnet werden als unter Full-HD. Man könnte daher meinen, dass möglicherweise sogar nur noch 25 Prozent, also ein Viertel der FPS zustande kommen. Aber da der PC freilich auch noch andere Dinge berechnen muss, die nichts mit der Anzahl der Pixel zu tun haben, muss man im Vergleich zu Full-HD "nur" mit FPS-Einbrüchen auf etwa 35-40 Prozent rechnen - je nach Spiel auch etwas mehr oder weniger. Unser Tipp: bei einem 24 Zoll-Monitor ist Full-HD passend, bei 27 Zoll sollte es eher schon WQHD sein. 4K bringt zwar ein noch detaillierteres Bild, frisst aber viel Leistung. Wer in diesem Fall für genügend hohe FPS-Werte bei den Spieledetails in den Optionsmenüs Abstriche machen muss, der wird kein besseres Bild mehr haben als bei WQHD mit höheren Detailstufen. Daher sollte man sich die Anschaffung eines 4K-Displays für Spiele sehr gut überlegen. Bei WQHD habt ihr zwar auch weniger FPS als unter Full-HD - da der Pixel-Unterschied aber nur etwa 78 Prozent beträgt, brechen die FPS-Werte im Vergleich zu Full-HD nicht massiv ein. Wer auf 21:9 setzt sollte bedenken, dass die Grafik im Vergleich zu einem 16:9-Monitor nicht feiner wird, wenn lediglich in der Breite Pixel hinzukommen - das Plus an Pixeln in der Breite belastet aber freilich trotzdem die Grafikkarte.
