Monitor-Display: Tipps zu Kauf und Technik sowie 50 Monitore in der Marktübersicht

Special Antonio Funes
Monitor-Display: Tipps zu Kauf und Technik sowie 50 Monitore in der Marktübersicht
Quelle: Hanspree

Beim PC-Kauf vielen wichtig, dass sie für ihr geplantes Budget möglichst viel Leistung bekommen. Speziell bei Spiele-PCs geht es um möglichst viel FPS (Bilder pro Sekunde) in Spielen oder möglichst hohe Detailstufen

Monitore

Beim PC-Kauf ist vielen wichtig, dass sie für ihr geplantes Budget möglichst viel Leistung bekommen. Speziell bei Spiele-PCs geht es um möglichst viel FPS (Bilder pro Sekunde) in Spielen oder möglichst hohe Detailstufen bei trotzdem noch genügend FPS für ein flüssiges Gaming - im Optimalfall will man als Gamer natürlich beides gleichermaßen.

Doch wie sieht es - im wahrsten Sinne des Wortes - mit der Bildqualität aus? Ein guter Monitor kann den Spielspaß nämlich, ähnlich wie gute Lautsprecher, um die es vor zwei Wochen in einem anderen unserer Speciasl ging, positiv beeinflussen. Manch einer kauft sich allerdings alle paar Jahre einen teuren High-End-PC und nutzt weiterhin seinen über 10 Jahre alten LCD-Monitor.

Asus VG279Q Quelle: Asus Asus VG279Q Dabei hat sich die Technik schon längst weiterentwickelt und bietet auch für grafische Profianwendungen geeignete Paneltypen, die gleichzeitig in Sachen Gaming ebenfalls gut dastehen, und das zu bezahlbaren Preisen. Ebenso stehen Gamern heutzutage zahlreiche verschiedene Auflösungen und Bildformate zur Verfügung. Wir fassen die wichtigsten Dinge rund um Monitore mit verständlichen Worten zusammen, so dass ihr am Ende eine gute Entscheidungsgrundlage für einen passenden Monitor habt. Nicht jeder benötigt dabei Dinge wie 4K, G-Sync und 160 Hertz - zumindest ist nicht jeder dazu bereit, einen entsprechenden Aufpreis zu zahlen. Damit ihr leichter eine Auswahl treffen könnt, haben wir zudem 50 Gaming-Monitore in einer Marktübersicht vorbereitet.

Passende Größe und Seitenverhältnis

Für ein typisches Setting mit einem Spiele-PC an einem Schreibtisch gelten 27 Zoll bei der Displaydiagonale des Monitors mittlerweile als Standard - zumindest bei einem Neukauf ist diese Größe weit verbreitet und erhält von uns auch eine Empfehlung. Trotzdem reicht vielen Nutzern auch ein 24 Zoll-Display aus, denn 27 Zoll kann für manch einen zu wuchtig wirken, vor allem wenn man es gewohnt ist, recht nah am Monitor zu sitzen. Es ist allerdings auch eine Frage der Gewöhnung, denn viele sind nach dem Wechsel von 24 zu 27 Zoll zunächst ein wenig erschlagen von dem größeren Display - nach einigen Tagen möchten sie die größere Fläche aber nicht mehr missen. Wer einen noch größeren Monitor kaufen will, sollte sich dies genau überlegen - allerdings muss ein größerer Zoll-Wert beim Monitor nicht unbedingt bedeuten, dass er wirklich deutlich größer ist. Denn wenn ein 27 Zoll-Monitor einfach nur breiter ist, ergeben sich rasch 31-32 Zoll als Diagonale, obwohl das Display ist der Höhe nicht größer als bei einem 27-Zöller ist.

Beim Bildformat sind 16:9 seit einigen Jahren der Standard, denn die Monitore richten sich hierbei nach dem TV-Format, das ja ebenfalls mit 16:9 arbeitet. Von 16:9 spricht man, da der mathematisch ausgerechnete Wert des Seitenverhältnisses unhandlich wäre: 16 geteilt durch 9 ergibt 1,77, wobei es sich um eine periodische Zahl handelt, die 7 hinter dem Komma wiederholt sich also unendlich. Neben 16:9 gibt es besonders breite Monitore, die für spezielle Zwecke oder auch für Nutzer gedacht sind, die in Spielen gerne ein breites Sichtfeld haben möchten. Ein solches Format wird allerdings nicht von jedem Spiel unterstützt. In Sachen Gaming-Monitore gibt es vor allem das 21:9-Format als Alternative zu 16:9 - im Beispiel oben hatten wir ja schon angedeutet, dass durch den Formatwechsel aus einer Diagonale von 27 Zoll direkt 31,5 Zoll werden können. Ein Tipp: Um Euch darüber klar zu werden, wie Euer neuer Monitor wirkt, wenn ihr eine im Vergleich zu eurem aktuellen Monitor andere Größe oder ein anderes Format wählt, könnt ihr euch beispielweise aus einer Zeitung die Schemen eines Displays zurechtschneiden und mit Tesafilm an die Wand kleben. Bestimmte Displaygrößen haben zudem auch typischerweise bestimmte Auflösungen - zu diesen kommen wir auf der nächsten Seite.

  1. Seite 1 Monitore: Einleitung, passende Größe finden
  2. Seite 2 Monitore: passende Auflösung finden
  3. Seite 3 Monitore: Displaytypen
  4. Seite 4 Monitore: Gamingfeatures - Reaktionszeit, Bildwiederholfrequenz, Freesync, G-Sync
  5. Seite 5 Monitore: Marktübersicht mit 50 Monitoren
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