Meisterdetektiv Pikachu kehrt zurück im Test: Detektivische Denkarbeit im Pokémon-Plot

Test Maren Wicher Lukas Schmid
Meisterdetektiv Pikachu kehrt zurück im Test: Detektivische Denkarbeit im Pokémon-Plot
Quelle: Nintendo

Der Pokémon-Rätselspaß geht mit dem neuen Story-Adventure von Nintendo in die zweite Runde!

Zu guter Letzt möchten wir noch kurz über die besten und nervigsten Neuerungen ein Wort verlieren. In Meisterdetektiv Pikachu kehrt zurück freuen wir uns sehr darüber, dass man nicht mehr ganz so häufig mit unnützen Zwischensequenzen à la "HEY TIM!!!" (Pikachu springt wie ein Flummi herum und wiederholt sich die ganze Zeit) konfrontiert wird. Außerdem müssen wir nicht mehr allzu oft die bereits befragten Personen und Pokémon in einem Kapitel erneut für Informationen aufsuchen. Wenn es in dieser Fortsetzung etwas Wichtiges herauszufinden gibt, dann erscheint über dem entsprechenden NPC ein eindeutiges Ausrufezeichen, sodass wir immer wissen, wann es sich auch wirklich lohnt, jemanden anzusprechen.

Als äußerst nervig und zeitraubend empfinden wir hingegen die neue sogenannte Quiz-Professorin, der wir in jedem Kapitel immer wieder aufs Neue begegnen. Sie stellt uns jeweils drei Fragen zu den Pokémon in unserer Umgebung und anstatt uns die Antworten als Dialogoptionen auswählen zu lassen, müssen wir stattdessen die Gesuchten finden, ansprechen und dann wieder zur Professorin zurückhampeln.

Lokale Anliegen Quelle: PC Games Das sind zwar optionale Aufgaben, jedoch wollen wir idealerweise natürlich alle Fälle lösen - und dann kommt man um diese Questreihe nicht herum. Immerhin werden wir ausreichend getröstet, denn es gibt genug Dinge, die wir hier nicht verraten wollen, um euch nicht die Freude des selber Entdeckens zu rauben ...

Laufen und Lesen

Zumindest wollen wir aber darüber berichten, wie der sich wiederholende Ablauf unserer Ermittlungen aussieht. Bekommen wir einen Fall aufgetragen, wird die Fragestellung in unserem Notizbuch vermerkt und alle Hinweise zur Lösung des Rätsels werden darunter gesammelt. Haben wir genug Details in Erfahrung gebracht, schalten wir die Option "Schlussfolgerung ziehen" frei. Die meisten Hinweise erhalten wir über Zeugenbefragungen und das genaue Untersuchen der involvierten Schauplätze. Da lediglich Vertonungen auf Japanisch und Englisch zur Verfügung stehen und wir mit deutschen Untertiteln vorliebnehmen müssen, gilt es stets, viel zu lesen und zu laufen. Manchmal haben wir aber auch das Glück oder das richtige detektivische Gespür, um das passende Detail schon sehr schnell zu finden und dann direkt die richtige Schlussfolgerung zu ziehen.

Detektiv-Notizbuch mit der Möglichkeit Schlussfolgerungen zu ziehen Quelle: Nintendo

Das heißt, wir können den Spielfluss auch beschleunigen und uns unnötig zeitaufwendige Dialoge sparen, sollte das gewollt sein. Wie bereits erwähnt, haben wir nämlich manchmal auch nicht nur ein, sondern gleich mehrere Haupt- und Nebenanliegen auf unserer Platte. Und wichtige Story-Fortschritte können in Meisterdetektiv Pikachu kehrt zurück nicht verpasst werden.

Wir können die meiste Zeit in unserem eigenen Tempo erspielen. Oft treffen wir zwar auf automatisch ausgelöste Cutscenes, aber können danach noch in der Kapitel-Umgebung verweilen und weitere Untersuchungen anstellen. Sind wir damit fertig, uns umzuschauen, müssen wir meist mit einer bestimmten Person reden und dann im einer Dialogoption zwischen "Ja" und "Nein" wählen, ob wir den Abschnitt abschließen wollen. Sollten wir dennoch mal etwas verpasst haben, gibt es im Hauptmenü die Möglichkeit, noch einmal die einzelnen Kapitel durchzuspielen.

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