Meisterdetektiv Pikachu kehrt zurück im Test: Detektivische Denkarbeit im Pokémon-Plot

Test Maren Wicher Lukas Schmid
Meisterdetektiv Pikachu kehrt zurück im Test: Detektivische Denkarbeit im Pokémon-Plot
Quelle: Nintendo

Der Pokémon-Rätselspaß geht mit dem neuen Story-Adventure von Nintendo in die zweite Runde!

Ein Sprüche klopfendes Pikachu mit Kaffeesucht, ein junger Student auf der Suche nach seinem Vater und eine Stadt namens Ryme City, in der Pokémon und Menschen in Harmonie miteinander leben: Die bereits bekannte Formel von Meisterdetektiv Pikachu wird ein weiteres Mal angewandt. Ab dem 6. Oktober 2023 steht das neue Story- und Gelegenheits-Spiel von Nintendo exklusiv für die Switch zur Verfügung. Wer mag, kann es sich bereits vorbestellen. Wir begeben uns darin wie im Erstling auf die Suche nach Tims Vater, Harry Goodman. Dieser ist nämlich, anders als in dem Film von vor vier Jahren, immer noch verschwunden.

Das Fantasy-Abenteuer von Regisseur Rob Letterman beruht lose auf der Story des Videospiels Meisterdetektiv Pikachu. Dieses erschien im Jahr 2016 für den 3DS und ist auch gleichzeitig der Vorgänger von Meisterdetektiv Pikachu kehrt zurück. Während uns die Kinoadaption bereits verrät, was mit Harry geschehen ist, decken wir in dem offiziellen zweiten Teil des Detektiv-Spiels wieder allerlei Fälle rund um Ryme City und das Verschwinden von Tims Vater auf. Wir befragen zahlreiche Zeugen, kombinieren geschickt gefundene Hinweise und erhalten diesmal sogar tatkräftige Unterstützung von bestimmten Pokémon. Allem voran fragen wir uns bei all dem Rätselspaß erneut: Woher hat diese kleine, gelbe Elektro-Maus ihren trockenen Humor und die tiefe Stimme? Und warum möchten wir am liebsten den ganzen Tag mit ihr Kaffee trinken gehen?

Meisterdetektiv Pikachu trinkt einen Kaffee Quelle: Nintendo

Das dynamische Detektiv-Duo deckt erneut Dubioses auf!

Wir befinden uns erneut in Ryme City. Vor genau zwei Jahren deckten wir im ersten Teil als Tim Goodman zusammen mit dem ehemaligen Partner-Pikachu unseres Vaters den sogenannten R-Vorfall auf. Damals suchten wir bereits nach unserem verschwundenen Vater und kamen dabei den merkwürdigen Machenschaften des Pokémon-Forschungsinstituts auf die Schliche.

In der Stadt kam es nämlich immer wieder zu fragwürdigen Ereignissen, bei denen das sonst so harmonische Zusammenleben von Menschen und Pokémon gestört wurde. Die eigentlich friedliebenden Wesen rasteten plötzlich auf unerklärliche Weise aus und trieben allerlei Schabernack. Letztendlich stellte sich heraus, dass der Vorsitzende des lokalen Nachrichtensenders GNN, Roger Clifford, für die Erfindung der Droge "R" verantwortlich war. Diese Substanz trieb die unschuldigen Pokémon so in Rage.

Ein ohnmächtiges Dusselgurr Quelle: PC Games

Wir erhielten damals schon zusätzliche Hilfe von einer Reporter-Assistentin namens Emilia Christie und fanden heraus, dass das Verschwinden von Harry Goodman irgendetwas mit dem berüchtigten Pokémon Mewtu zu tun hat. Jedoch konnten wir Tims Vater, anders als in dem darauf basierenden Kinofilm, nicht finden.

Daher ist bei Meisterdetektiv Pikachu kehrt zurück der Name auch Programm. Wir sind als leicht gealterter Student namens Tim Goodman gemeinsam mit dem unverändert flachwitzelndem Pikachu immer noch auf der Suche nach Harry. Direkt zu Beginn des Spiels bekommen wir von Bürgermeister Myers einen Orden verliehen, da wir den R-Fall damals gelöst haben. In seiner Rede betont der Stadtvorsitzende immer wieder, dass hier in Ryme City die Menschen mit den Pokémon in Harmonie leben. Damit das auch so bleibt, wurde in den letzten Jahren das sogenannte Pokémon-Schutzamt ins Leben gerufen und agiert nun unter der Befehlshabe des breit-gebauten Officers Will Butler.

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