Meisterdetektiv Pikachu kehrt zurück im Test: Detektivische Denkarbeit im Pokémon-Plot

Test Maren Wicher Lukas Schmid
Meisterdetektiv Pikachu kehrt zurück im Test: Detektivische Denkarbeit im Pokémon-Plot
Quelle: Nintendo

Der Pokémon-Rätselspaß geht mit dem neuen Story-Adventure von Nintendo in die zweite Runde!

Wir überhören jedoch schon bald einen fragwürdigen Streit zwischen dem Bürgermeister und seiner Tochter Rachel Myers. Der Stadtvorsitzende spricht darin davon, dass die Pokémon im Zaum gehalten und überwacht werden müssen. Außerdem bekommen wir Wind davon, dass mit den friedliebenden Wesen schon wieder irgendetwas nicht stimmt. Bei unserem ersten Fall im Spiel klären wir das Verschwinden des berühmten Auroratropfens in der Denis-Residenz auf. Dabei kriegen Tim und Pikachu mit, dass sich einige Pokémon in der Stadt ganz anders verhalten als sonst und ab und zu wie fremdgesteuert wirken. Wir gehen dem Ganzen gemeinsam auf den Grund. Und wer weiß, womöglich hat es ja auch etwas mit dem Verschwinden unseres Vaters zu tun?

Altbewährtes neu erleben

Zwischen Meisterdetektiv Pikachu kehrt zurück, und seinem Vorgänger, Meisterdetektiv Pikachu, gibt es einige schöne Gemeinsamkeiten, aber auch eindeutige Unterschiede.

Zunächst begegnen wir zahlreichen alten Gesichtern. Emilia Christie sehen wir zu Beginn jedes neuen Tages oder Kapitels in unserem Fernseher im Apartment, wenn wir die Nachrichten einschalten. Inspektor Holiday ist immer noch bei der städtischen Polizei angestellt ist und versorgt uns mit Informationen. Und Pablo Millan mit seiner Kellnerin Kappalores versorgt uns im Hi-Hat-Café wie gewohnt mit dem besten Kaffee der Stadt.

Ebenfalls mit von der Partie sind Detektiv Pikachus tiefe Stimme in der englischen Vertonung, sein trockener Humor, seine oftmals überflüssigen Anmerkungen zu allem und seine Kaffeesucht. Wir sind als Tim Goodman immer noch der Einzige, der mit dem ehemaligen Partner-Pokémon unseres Vaters kommunizieren kann und werden weiterhin ziemlich oft darauf angesprochen, ob wir gerade mit uns selbst reden.

Auch viele der Gameplay-Mechaniken sind im neuen Teil gleichgeblieben. Wir halten all unsere entdeckten Hinweise in einem Notizbuch fest, kümmern uns um kleine Nebenquests und erhalten eine Art Story-Zusammenfassung in Form von Cutscenes am Ende jedes abgeschlossenen Kapitels. Und die Quick-Time-Events sind auch wieder sehr einfach gestaltet. Diesmal sind jedoch auch neue Gesichter im Spiel zu finden. Unsere Mutter und unsere kleine Schwester sind zu Besuch bei uns und Rachel Myers ist nicht nur die Tochter des Bürgermeisters, sondern auch eine Kommilitonin. Sie entpuppt sich schon bald als eine gute Freundin und hilfreiche Unterstützung bei der Aufklärung einiger Fälle.

Aussagen notieren Quelle: PC Games

Der Vorgang des Lösens der Fälle läuft in der Fortsetzung übrigens immer noch ähnlich ab. Pikachu kümmert sich um das Befragen der anderen Pokémon und Tim quetscht die Informationen aus seinen Mitmenschen heraus. Diesmal helfen uns sogar bestimmte Pokémon bei der Beschaffung von ausschlaggebenden Hinweisen. So leiht uns beispielsweise Fukano seine ausgeprägte Spürnase, Flampivian seine kraftvolle Faust und Luxtra seinen durchleuchtenden Blick. Außerdem werden uns die Ermittlungen erleichtert, indem wir nun die Möglichkeit haben, bereits getätigte Dialoge für eine bestimmte Zeit noch einmal nachzulesen. Das entpuppt sich als besonders nützlich, wenn wir wieder einmal zu oft auf die A-Taste gehämmert haben.

Apropos erleichtern: Um den bereits wenig anspruchsvollen Schwierigkeitsgrad des Spiels sogar noch mehr zu senken, werden die wichtigsten Informationen in Dialogen orange markiert. Selbst wenn wir also auf die Schnelle nicht jedes einzelne Wort lesen, werden wir bei dieser Signalfarbe natürlich aufmerksam. Dann müssen wir uns lediglich diese Aussagen merken, um die einfachen Rätsel zu lösen.

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