Matchpoint: Der Konkurrent zu Tennis World Tour in der Vorschau - Seite 2
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Tennis World Tour und AO Tennis bekommen Konkurrenz. Wir haben uns Matchpoint - Tennis Championship einen Monat vor Release genauer angesehen.
Uns stehen wie in den anderen Titeln unterschiedliche Schlagarten wie Topspin, Slice oder Stoppbälle zur Verfügung. Sobald der gelbe Filzball von unserem Kontrahenten getroffen wird, können wir in die Richtung der Flugbahn laufen und per Tastendruck entscheiden, wohin, wie stark und mit welchem Schlag wir den Tennisball zurückspielen. Für Einsteiger lässt sich eine Orientierungshilfe in Form eines Schattens auf der gegnerischen Hälfte einblenden.
Die Spielerinnen und Spieler lassen sich vergleichsweise direkt steuern, was sofort für ein gutes Spielgefühl sorgt. Bei unerreichbaren Schlägen sind die Bewegungen jedoch noch ordentlich hakelig. In Tennis World Tour 2 wirkt das Austrudeln der Profis nach einem Lob beispielsweise deutlich realistischer. Ein wenig Zeit bleibt den Entwicklern für kleinere Verbesserungen aber noch. Wie bei AO Tennis 2 können wir in Matchpoint dafür auch einen versteckten Unterarmaufschlag einstreuen, um unseren Gegner aus dem Konzept zu bringen und dadurch einen schnellen Punktgewinn einzufahren. Dennoch sind gewaltige Unterschiede zur Konkurrenz auch im fertigen Spiel eher nicht zu erwarten.
In diesem Artikel
From Zero to Hero
Quelle: PC Games
Bevor unsere Tenniskarriere so richtig startet, haben wir erstmal die Möglichkeit, unseren Charakter individuell zu gestalten.
Im Mittelpunkt steht in Matchpoint der Karrieremodus. Zu Beginn unserer Laufbahn erstellen wir uns einen Profi. Von der Frisur bis zu den Schweißbändern dürfen wir unsere Spielerin oder unseren Spieler individuell gestalten. Dazu stehen uns auch 14 echte Marke wie Head und Adidas zur Auswahl.
Im Anschluss geht's in 65 Turnieren auf Sand, Rasen oder Hartplätzen darum, in der Weltrangliste aufzusteigen und sich einen Namen in der Tenniswelt zu machen. Die drei Beläge spielen sich komplett unterschiedlich. Auf Sand sind die Ballwechsel beispielsweise deutlich langsamer als auf Rasen oder einem Hardcourt. Wie im echten Leben eben auch.
Durch Trainingseinheiten verbessern wir unseren Pro in den Kategorien Vorhand, Rückhand, Volley, Aufschlag, Power und Fitness. Außerdem erhalten wir in Show-Matches Belohnungen wie Schläger und Schuhe, die ebenfalls kleine Skill-Verbesserungen mit sich bringen.
Auch verschiedene Trainer lassen sich einstellen, die unter anderem unser Grundlinien- und Serve-and-Volley-Spiel verbessern. Ein Gehalt fordern die Coaches allerdings nicht. Sie sind einfach da, haben bestimmte Vorzüge und das war's auch schon.
Ganz allgemein verdienen wir in Matchpoint kein Geld, keine Credits, Goldbarren oder Sonstiges, mit denen wir uns neue Outfits, Schläger oder eben Trainer erwerben können. Das ist sehr schade, denn somit spielen wir quasi nur, um in der Weltrangliste aufzusteigen.
Eine KI mit bewussten Schwächen
Ein anderes Feature klingt auf den ersten Blick dagegen sehr gut, nur an der Umsetzung sollten die Entwickler bis zum Release noch feilen. Die unterschiedlichen KI-Spielerinnen und -Spieler besitzen nämlich jeweils drei Stärken und Schwächen. Während eines Matches müssen wir durch unsere Spielweise herausfinden, worin unsere Gegner gut oder eben schlecht sind.
Meistens sind das logische Dinge wie eine schwächere Rückhand unter Bedrängnis, Probleme in Drucksituationen oder eine gewisse Abgebrühtheit im Tiebreak. Warum ein Profi jedoch immer nur den ersten Aufschlag eines Aufschlagspiels stärker spielen sollte als die restlichen, kommt dann doch etwas abwegig daher.
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