Mario + Rabbids: Sparks of Hope im Test - Seite 4
Test
Wir haben Mario + Rabbids: Sparks of Hope ausführlich gespielt und verraten euch im Test, ob die bunte Mischung noch einmal überzeugt.
Abgesehen von den Aufgaben gibt es in den Hub-Welten leider nicht viel zu sehen oder erledigen. Zwar unterscheiden sich die Gebiete visuell stark voneinander, zum Verweilen lädt allerdings kein Planet wirklich ein. Das liegt auch daran, dass sämtliche Areale aus verschlungenen Pfaden bestehen, uns überall Gegner auflauern und die kleinen Siedlungen mit NPCs unbelebt und generisch wirken. Da die Nebenaufgaben selbst meistens nur aus Kämpfen oder Rätseln bestehen und keine bemerkenswerten Charaktere oder Ereignisse enthalten, rennt man eigentlich nur von Questmarker zu Questmarker, statt wirklich in die Spielwelt einzutauchen. Das soll nicht bedeuten, dass die Umgebungen lieblos wirken. Immer wieder finden sich am Straßenrand oder am Horizont nette kleine Details oder Gruppen von Rabbids bei irgendwelchem Schabernack. Schlussendlich handelt es sich dabei aber auch nur um Tapete, mit der wir nicht interagieren können.
Da der Kern von Mario + Rabbids so gut funktioniert und ein Kampf nach dem anderen ohne Pause einem auch schnell auf den Keks gehen würde, ist die etwas fade Oberwelt definitiv kein Beinbruch, wie auch schon bei der Story hätten wir aber gerne etwas mehr persönlichen Charme bei NPCs und Questdesign gesehen.
In diesem Artikel
Quelle: PC Games
Mario + Rabbids: Sparks of Hope im Test: Spitzenstrategie mit persönlichen Schwächen (9)
Die Technik: Es stockt gelegentlich
Ebenfalls verzeihlich, aber erwähnenswert, sind die etwas häufigen Ladezeiten, die uns immer dann begegnen, wenn wir einen Kampf oder eine neue Gegend betreten. Anpassungen im Menü nehmen ebenfalls unnötig viel Zeit in Anspruch, weil es vor allem auf höherem Schwierigkeitsgrad von Vorteil ist, vor jedem Kampf unsere Sparks zu überprüfen.
Es wäre schon hilfreich, nicht jedes Mal extra ins Menü wechseln zu müssen, sondern bereits am Kampfbildschirm eine Übersicht über unsere gewählten Boni präsentiert bekommen. Dadurch, dass die Matches durch teils extrem lange Züge der Gegner ohnehin schon viel Zeit in Anspruch nehmen, wären wir für jede Beschleunigung des Core-Gameplays dankbar.
Dass die Switch bei der optischen Darstellung an ihre Grenzen gerät, zeigt sich besonders in den Cutscenes. Egal, ob am Fernseher oder im Handheld-Modus, in den Zwischensequenzen treten vereinzelt kleine, aber unschöne Bildruckler auf.
Quelle: PC Games
Misera und ihre Kreaturen machen im ganzen Universum Jagd auf die Sparks.
Was Bugs angeht, so kam es bei uns in unserem Durchlauf zweimal vor, dass das Spiel bei einem Zug des Gegners plötzlich nicht mehr weiterlief. Außerdem steckten von der Map gefallene Figuren bei manchen Gefechten kurzzeitig im Boden fest. Nichts davon ruinierte uns den Spielstand und falls ein Neustart des Kampfes das Problem nicht löste, tat es ein Neustart der Konsole.
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Das kam aber so selten vor, dass wir Mario + Rabbids durchaus attestieren würden, den hohen technischen Qualitätsstandard zu erreichen, für den Spiele mit dem Nintendo-Maskottchen in der Regel bekannt sind.
Meinung
Mario + Rabbids: Sparks of Hope ist seit dem 20. Oktober 2022 exklusiv für die Nintendo Switch erhältlich. Drei DLC-Pakete wurden bereits angekündigt. Das letzte davon soll sich angeblich um das ehemalige Ubisoft-Maskottchen Rayman drehen. Der DLC wird zudem auch im Season Pass erhältlich sein.
