Sparks of Hope im Test: Spitzenstrategie mit Schwächen

Test Christian Fussy
Sparks of Hope im Test: Spitzenstrategie mit Schwächen
Quelle: PC Games

Wir haben Mario + Rabbids: Sparks of Hope ausführlich gespielt und verraten euch im Test, ob die bunte Mischung noch einmal überzeugt.

Die Schlachten werden entweder durch Quests gestartet oder durch zufällige Begegnungen mit Gegnern. Die patrouillieren auf jedem Planeten umher und sind immer auf der Suche nach Streit. Manchmal müssen wir erst einen Feind besiegen, um in ein bestimmtes Gebiet vorzudringen. Oder wir müssen für eine Nebenaufgabe Jagd auf einen bestimmten Gegnertyp machen. Hat uns ein Gegner erwischt, für den wir uns nicht bereit fühlen, können wir auch aus dem Kampfgeschehen flüchten und später zurückkommen. Meist dauern diese Gefechte dann nur wenige Minuten.

Pass dich an - oder das Spiel

Die Scharmützel, die wir im Rahmen von Haupt- und Nebenquests bestreiten müssen, können dann allerdings schon mal eine ganze Weile dauern. Vor allem im letzten Drittel des Spiels werden diese auf teils gigantischen Schlachtfeldern in mehreren Kampfstufen ausgetragen. Besonders, weil sämtliche Gegnertypen gewisse Stärken, Schwächen und Verhaltensmuster haben, müssen wir unser Team im Vorfeld bestens auswählen und ausrüsten, um flexibel und effektiv zu sein. Gelingt uns das nicht, kann sich Mario + Rabbids: Sparks of Hope vor allem in diesen Mega-Gefechten auch schon mal als frustrierende Erfahrung herausstellen. Wo wir anfangs auf dem höchsten der drei Schwierigkeitsgrade noch kaum ein Problem mit den Kämpfen hatten, werden die Gegner im späteren Spiel teilweise schon richtig fies.

Vor allem der Schadensoutput und die Lebensleiste unserer Widersacher scheinen stetig zu wachsen, was manche Gefechte zu einem zähen Gewaltmarsch macht. Sparks schalten passive Boni und mächtige Spezialattacken frei Quelle: PC Games Sparks schalten passive Boni und mächtige Spezialattacken frei

Für diesen Fall hat das Entwicklerteam allerdings vorgesorgt: Was Einstellungsmöglichkeiten angeht, ist Spark of Hope nämlich absolut vorbildlich. Wer an einer Stelle partout nicht weiterkommt, hat die Möglichkeit, den Schwierigkeitsgrad außerhalb der Schlachten jederzeit anzupassen.

Außerdem gibt es sogar eine separate Funktion, die den Schaden an unseren Einheiten komplett ausschaltet. Das mag dann zwar nicht besonders fair oder taktisch sein, ist aber sicherlich ein gutes Tool, um den Jüngsten die grundlegenden Mechaniken beizubringen oder um besonders nervige Gefechte schnell hinter sich zu bringen.

Dass man sich nicht von vornherein auf eine Schwierigkeitsstufe festlegen muss, sondern zwischendurch justieren kann, ist eine absolut begrüßenswerte Designentscheidung. Ebenso die Möglichkeit, die einzelnen Schwierigkeitsgrade manuell anpassen zu können.

Wollen wir zum Beispiel gegen stärkere Gegner kämpfen, aber nicht auf die Heilung nach dem Kampf verzichten, die uns auf niedriger Schwierigkeit spendiert wird, können wir die Optionen mit Schiebereglern über das Menü nach unseren Vorlieben einstellen. Die Talente unserer Figuren können jederzeit neu gewählt werden. Quelle: PC Games Die Talente unserer Figuren können jederzeit neu gewählt werden.

Haben wir eine Schlacht absolviert, erhalten wir dafür Erfahrungspunkte, Sternteile für unsere Sparks und Geldmünzen. Alle unsere Figuren erhalten die gleiche Erfahrung, auch diejenigen, die an einem Gefecht nicht beteiligt waren. Mit erreichten Levels bekommen wir Fähigkeitenpunkte, die wir dann in die vier Talentbäume Kraftpunkte, Bewegung, Waffe und Technik investieren können.

So können wir zum Beispiel Lebenspunkte erhöhen, unseren Bewegungsradius vergrößern, die Chance auf kritische Treffer verbessern oder zusätzliche Ladungen unserer Spezialfähigkeiten erhalten. Obwohl die Grundkategorien bei allen Figuren gleich sind, ist die Auswahl an Verbesserungen bei jeder ein wenig anders.

Wahlweise können wir die Verteilung auch automatisch erledigen lassen. Zudem ist eine Neuverteilung der Punkte zu jeder Zeit möglich. Die Sternteile können wir an unsere Sparks verfüttern und sie so ebenfalls im Level aufsteigen lassen, was die Kräfte verbessert, die wir von ihnen verliehen bekommen.

Mit Münzen kaufen wir uns ganz klassisch Items, die in der Schlacht mit einem Aktionspunkt eingesetzt werden können. Eine weitere Währung sind Planetenmünzen, die wir fürs Lösen von Nebenaufgaben erhalten und die ebenfalls im Shop eingesetzt werden können, um dort Waffenskins oder Geheimschlüssel zu kaufen. Mit Letzteren erhalten wir Zugang zu abgesperrten Bereichen der Spielwelt, wo es jeweils eine Bonusaufgabe zu erledigen gibt. Bossgegner wie dieser Gumba können erst mit einer bestimmten Anzahl Sparks erreicht werden. Quelle: PC Games Bossgegner wie dieser Gumba können erst mit einer bestimmten Anzahl Sparks erreicht werden.

Viel zu tun, wenig zu erleben

Ebenfalls in der Spielwelt verborgen sind gigantische Bosskämpfe, die wir erst starten können, wenn wir genügend Sparks gesammelt haben. Zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Planeten zurückzukehren, lohnt sich also für diejenigen, die eine Herausforderung suchen oder darauf aus sind, sämtliche Nebenmissionen zu erledigen.

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