Starship Troopers meets Serious Sam: Lost Planet ist perfekt inszeniertes Popcorn-Kino zum Selberspielen und Hirnabschalten.
Optisches Feuerwerk
Im Piratenlager bekommen wir es mit Kampfdroiden und Raketenwerfern zu tun.
Lost Planet unterstützt als eines der ersten Spiele DirectX10 – entsprechend hübsch ballert und explodiert es sich auch. Modelle, Texturen und Effekte sind durch die Bank erstklassig, die Animationen flüssig und geschmeidig; übrigens auch im DirectX9-Modus für Windows-XP-Nutzer. Durchwachsen sind hingegen die (englischen) Sprecher. Mal schwülstig und pathetisch, dann wieder semi-professionell. Einen Abbruch tut das dem Spielspaß freilich nicht – schließlich haben die Stimmenspender ohnehin nichts Interessantes zu sagen.
Neben dem acht Stunden kurzen Einzelspielermodus gibt’s acht Multiplayer-Maps für 16 Lan- oder Online-Spieler. Die sind allesamt gut designt und machen durchaus Laune – leiden allerdings unter der gleichen Trantüten-Geschwindigkeit wie die Singleplayer-Missionen.
