Review: Lost Planet

Test Jochen Gebauer

Starship Troopers meets Serious Sam: Lost Planet ist perfekt inszeniertes Popcorn-Kino zum Selberspielen und Hirnabschalten.

Optisches Feuerwerk

Im Piratenlager bekommen wir es mit Kampfdroiden und Raketenwerfern zu tun. Im Piratenlager bekommen wir es mit Kampfdroiden und Raketenwerfern zu tun. Lost Planet unterstützt als eines der ersten Spiele DirectX10 – entsprechend hübsch ballert und explodiert es sich auch. Modelle, Texturen und Effekte sind durch die Bank erstklassig, die Animationen flüssig und geschmeidig; übrigens auch im DirectX9-Modus für Windows-XP-Nutzer. Durchwachsen sind hingegen die (englischen) Sprecher. Mal schwülstig und pathetisch, dann wieder semi-professionell. Einen Abbruch tut das dem Spielspaß freilich nicht – schließlich haben die Stimmenspender ohnehin nichts Interessantes zu sagen.

Neben dem acht Stunden kurzen Einzelspielermodus gibt’s acht Multiplayer-Maps für 16 Lan- oder Online-Spieler. Die sind allesamt gut designt und machen durchaus Laune – leiden allerdings unter der gleichen Trantüten-Geschwindigkeit wie die Singleplayer-Missionen.

Wertung zu Lost Planet: Extreme Condition (PC)

Wertung:

8.5 /10
Pro & Contra
atemberaubende Actionorgieoptisch eindrucksvoll in Szene gesetzt
alberne, klischeebeladene Geschichtekurze Spieldauer (rund acht Stunden)
Fazit

Doofe Story, cooles Ballern

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