Starship Troopers meets Serious Sam: Lost Planet ist perfekt inszeniertes Popcorn-Kino zum Selberspielen und Hirnabschalten.
Wer ist hier der Boss?
Gemeinheit: Diese Monsterkäfer rollen sich zusammen und rasen anschließend auf uns zu.
Apropos Bosskämpfe: Von der Riesenspinne bis zum Kampfroboter ist alles dabei, was kriecht, fliegt, klettert oder schießt. Jeder Boss erfordert eine spezielle Taktik; stupides Ballern führt selten zum Ziel. Das macht dafür ansonsten richtig Laune: Nahezu alles, was Sie sehen, dürfen Sie auch genüsslich in seine Einzelteile zerlegen. Autos, Fässer, Wände, Felsen, Treibstofftanks ... Ihrer Zerstörungswut sind nur sporadisch Grenzen gesetzt, und wenn Ihnen im Laufe eines zünftigen Schusswechsels die halbe Lagerhalle um die Ohren fliegt, fühlen Sie sich tatsächlich wie in einem perfekt inszenierten Hollywood-Streifen. Mittendrin eben. Dabei war gestern.
Obendrauf sind Sie auch manchmal. Auf einem Kampfdroiden. Damit bewegt sich Wayne nicht nur wesentlich schneller fort, sondern richtet – den Bordgeschützen sei Dank – auch deutlich mehr Schaden an. Allerdings gibt so ein Blecheimer ein ganz wunderbares Ziel ab; in vielen Fällen ist es also sinnvoller, sich per pedes durch die Missionen zu kämpfen. Als Fußvolk verfügen Sie übrigens auch über ein größeres Waffenarsenal. Dooferweise brauchen Sie Gatling-Gun, Raketenwerfer und Energiegewehr so gut wie nie – das Standard-MG reicht für die meisten Gegner mehr als aus.
