Review: Lost Planet

Test Jochen Gebauer

Starship Troopers meets Serious Sam: Lost Planet ist perfekt inszeniertes Popcorn-Kino zum Selberspielen und Hirnabschalten.

Eingeschränkt bewegungsfähig

Im ersten Alien-Nest erwarten uns fliegende Rochen und eine eindrucksvolle Optik. Im ersten Alien-Nest erwarten uns fliegende Rochen und eine eindrucksvolle Optik. Die Missionen sind dabei streng linear aufgebaut. Ähnlich wie in Half-Life 2 bewegen Sie sich auf Schienen, ein Abweichen vom vorgegebenen Pfad ist unmöglich. Das klingt restriktiver, als es sich anfühlt, weil die gescripteten Ereignisse und Gegner so clever platziert sind, dass Sie im Eifer des Gefechts gar nicht bemerken, dass Ihre Bewegungsfreiheit limitiert wird.

Ob Sie sich mit sämtlichen Feinden anlegen, bleibt Ihnen überlassen. Theoretisch könnten Sie auch einfach durch den Level hetzen und dem jeweiligen Bossgegner Saures geben, praktisch lohnen sich die kleinen Scharmützel aber durchaus. Weil sie jede Menge Spaß machen und weil erledigte Feinde Thermoenergie verlieren. Damit laden Sie Ihren eigenen Energievorrat auf, der Sie bei erlittenem Schaden automatisch heilt. Fies: Auch wenn Sie keinen Schaden nehmen, verflüchtigt sich dieser Vorrat langsam, aber stetig. Wohl dem, der vor schwierigen Bosskämpfen ordentlich aufgetankt hat.

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