Vier Jahre Entwicklungszeit, potenzieller System-Seller, Grafikbombe: Was hat der PS3-exklusive Ego-Shooter auf dem Kasten? Unser Mega-Test liefert die Antwort!
WO LICHT IST ...
Gut möglich, dass ihr jetzt ob unserer Lobeshymnen nochmal auf die Wertung geschielt habt. Ein kurzer Kontrollblick, wie beim Pokern nach dem Flop – wirklich getroffen? Nun, vielleicht hätte vor zwei Jahren die Zensur „beinharte, grafisch herausragende Dauer-Action“ gereicht, um Killzone 2 als Referenz-Shooter bezeichnen zu können. Doch Anfang 2007 gab es noch kein perfekt inszeniertes Call of Duty 4: Modern Warfare. Keiner ahnte, welche Maßstäbe Epics zweite Schnetzel-Orgie (indiziert) setzen würde. Und es gab noch kein Resistance 2 mit turmhohen Bossgegnern oder kein Dead Space, das mehr Gänsehaut erzeugt, als man sie in einem Federviehstall findet.
Da Killzone 2 im 24. Jahrhundert spielt, hätte Entwickler Guerilla Games der Fantasie doch freien Lauf lassen können – und genau hier liegt der Hase begraben. Es ist erschreckend, wie wenig Arbeit man etwa in Bosskämpfe gesteckt hat. Eine einzige Schießerei verdient diese Bezeichnung nach unseren Maßstäben überhaupt: Dabei treffen wir auf eine große Flugdrohne, die uns mit Raketen attackiert. Ansonsten bekriegen wir ein paar mal einen gepanzerten Elite-Helghast, begegnen hier einer Elektro-Spinne und da einer Mini-Drohne, dazu gibt’s drei verschiedenen Helghast-Arten – das war‘s!
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