Test/Review: Killzone 2 – Jetzt im Handel! DER Über-Shooter?

Test Andreas Szedlak

Vier Jahre Entwicklungszeit, potenzieller System-Seller, Grafikbombe: Was hat der PS3-exklusive Ego-Shooter auf dem Kasten? Unser Mega-Test liefert die Antwort!

Test/Review: Killzone 2 – Jetzt im Handel! DER Über-Shooter? WO LICHT IST ...
Gut möglich, dass ihr jetzt ob unserer Lobeshymnen nochmal auf die Wertung geschielt habt. Ein kurzer Kontrollblick, wie beim Pokern nach dem Flop – wirklich getroffen? Nun, vielleicht hätte vor zwei Jahren die Zensur „beinharte, grafisch herausragende Dauer-Action“ gereicht, um Killzone 2 als Referenz-Shooter bezeichnen zu können. Doch Anfang 2007 gab es noch kein perfekt inszeniertes Call of Duty 4: Modern Warfare. Keiner ahnte, welche Maßstäbe Epics zweite Schnetzel-Orgie (indiziert) setzen würde. Und es gab noch kein Resistance 2 mit turmhohen Bossgegnern oder kein Dead Space, das mehr Gänsehaut erzeugt, als man sie in einem Federviehstall findet.

Da Killzone 2 im 24. Jahrhundert spielt, hätte Entwickler Guerilla Games der Fantasie doch freien Lauf lassen können – und genau hier liegt der Hase begraben. Es ist erschreckend, wie wenig Arbeit man etwa in Bosskämpfe gesteckt hat. Eine einzige Schießerei verdient diese Bezeichnung nach unseren Maßstäben überhaupt: Dabei treffen wir auf eine große Flugdrohne, die uns mit Raketen attackiert. Ansonsten bekriegen wir ein paar mal einen gepanzerten Elite-Helghast, begegnen hier einer Elektro-Spinne und da einer Mini-Drohne, dazu gibt’s drei verschiedenen Helghast-Arten – das war‘s!

Auf der nächsten Seite geht's weiter mit dem Mega-Test von Killzone 2!

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