Vier Jahre Entwicklungszeit, potenzieller System-Seller, Grafikbombe: Was hat der PS3-exklusive Ego-Shooter auf dem Kasten? Unser Mega-Test liefert die Antwort!
Im Ödland landen wir mit unserem Cabrio-Fluggleiter. Im Gepäck: Waffen, Munition und Evelyn. Die brünette Wissenschaftlerin möchte die mysteriöse Energiequelle genauer unter die Lupe nehmen. Während Evelyn an komplizierten Gerätschaften rumfummelt, durchsuchen wir die menschenleere Umgebung. Dies ist einer der seltenen Momente in denen keine Bleikugeln umherfliegen, keine Schreie erschallen und der Adrenalinspiegel auf Normalmaß absinkt – dieser Moment ist aber nur von kurzer Dauer!
Jäh unterbrechen panische Funksprüche die Stille. Evelyn und ihre ISA-Begleiter sehen sich einer Helghast-Attacke gegenüber. Klar, dass wir sofort umkehren und uns auf den Weg zu ihr machen. Wir stürmen ins Freie, von allen Seiten sausen Kugeln heran. Die Helghast haben sich auf den verwinkelten, mehrstöckigen Stahlgerüsten verschanzt. Wir gehen in Deckung, suchen systematisch ringsrum nach dem nächsten Gegner. Mal genügen drei, vier Schüsse und der Widersacher sinkt zu Boden, mal ist mehr Geduld nötig. Die Situation eskaliert, immer mehr Helghasts machen Jagd auf uns – Spannung, Adrenalin, das ist Killzone 2!
Das Ödland ist ein perfektes Beispiel für die intelligente Level-Architektur: Linear aber nicht zu schlauchförmig, komplex aber nicht verwirrend. Kompromisslos verfolgen die holländischen Entwickler das Ziel die Nerven des Spielers zu kitzeln. Es gibt Helghast im Überfluss, ständig müssen wir feindliche Treffer einstecken. Der Bildschirm färbt sich dabei erst rot, dann schwarz-weiß. Wir können viel vertragen, müssen aber auch einige Sekunden Pause einlegen, um wieder topfit zu sein. Zwischenfazit: Selten zuvor hat das Zusammenspiel aus Level-Design und KI für derart packende Schießereien gesorgt – bravo!
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