Vier Jahre Entwicklungszeit, potenzieller System-Seller, Grafikbombe: Was hat der PS3-exklusive Ego-Shooter auf dem Kasten? Unser Mega-Test liefert die Antwort!
Nächster Kritikpunkt: Waffen. Wir dürfen stets nur ein schweres Schießeisen mit uns führen, das noch nicht ein mal eine Sekundärfunktion besitzt. Außerdem gibt es nach Meinung der Entwickler innerhalb der nächsten 350 Jahre kaum Entwicklungen auf dem Waffen-Sektor. Ein Bolzen-Gewehr sowie eine Elektro-Kanone, sind die einzigen Wummen, die wir nicht schon heute in jeder professionellen Armee finden würden. Immerhin klemmen an unzähligen Waffenständen verschiedene MGs, Schrotflinten, Snipergewehre oder Granatwerfer, was für etwas Abwechslung im Baller-Alltag sorgt. Außerdem laden immer wieder stationäre Geschütze zum brachialen Dauergerotze ein. Ein müder Panzerabschnitt sowie eine nur leicht muntere Mechwarrior-Sequenz lockern das Geschehen zusätzlich auf.
Neben Gewehr, Pistole und Granaten hat Sev stets einen Elektroschocker am Mann, um damit verwundete Kameraden ins Leben zurückzuholen. Ohnehin ist das Zusammenspiel der ISA-Soldaten ein zentrales Element in Killzone 2. Man hilft sich per Räuberleiter über Hindernisse hinweg oder gibt sich immer wieder Feuerschutz. Da wäre es doch möglich … nein es liegt sogar nahe, auch einen Koop-Modus einzubauen. Warum wir darauf verzichten müssen, bleibt ein Rätsel. Angeblich wollen die Entwickler das Feature per Patch nachreichen. Offenbar haben dafür die vier Jahre Entwicklungszeit nicht ganz gereicht …
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