Monitore für Gamer - Tipps zu Technikbegriffen und Kaufberatung

Special Antonio Funes

Welche Monitore für Gamer am besten geeignet sind, erfahrt ihr in unserem Hardware-Special. Wir erklären wichtige Begriffe rund um die Technik von Monitoren und geben auch Kauftipps im Preisbereich von 150 bis 300 Euro.

In unserem Special wollen wir uns vor allem um einige Begriffe kümmern, die rund um Monitore immer wieder zu lesen sind: zum Beispiel Kontrast, Panel, Reaktionszeit, Hertz oder Bildschirmformat. Was bedeuten die Begriffe, und wie wichtig sind sie für die Kaufentscheidung? Am Ende des Specials findet ihr zudem eine Übersicht mit 40 Monitoren bis 350 Euro.

Das Format eines Bildschirms beschreibt das Verhältnis zwischen Breite und Höhe. Ein Display, das zum Beispiel 16 Zentimeter breit und 9 Zentimeter hoch ist, hat also ein Format von 16:9. Gleiches gilt für ein Display mit einer Größe von 80 mal 45 Zentimeter, denn wenn man beide Werte durch 5 teilt, kommt man erneut auf 16 und 9. Das Breitbildformat 16:9 hat das alte Format 4:3 inzwischen fast komplett ersetzt, denn für den Fernsehmarkt einigten sich die Hersteller eben auf das Seitenverhältnis 16:9. Aus diesem Grund haben auch die meisten auf dem Markt angebotenen Monitore das Format 16:9. Etwa 10 Prozent der Monitore bieten aber auch das Format 16:10. Das Bild ist also insgesamt etwas breiter – einige Gamer schätzen das insgesamt größere Sichtfeld, allerdings muss man dabei bedenken, dass durch das breitere Bild mehr Pixel vorhanden und somit auch mehr Grafikpower nötig sind. 16:9-Monitore ab 23 Zoll haben inzwischen fast immer eine Auflösung von 1920 mal 1080, vereinzelt gibt es noch Monitore mit 1366 mal 768 Pixeln.

Die Modelle mit 16:10-Format laufen mit 1920x1200 Pixeln – das sind etwa 11 Prozent mehr Pixel, die zu berechnen sind. Die Größe eines Monitors wird allgemein mit dessen Diagonale angegeben, also der Strecke von einer Ecke des Displays zu der diagonal gegenüberliegenden Ecke. Üblich ist die Angabe der Größe in Zoll. Für die meisten User haben sich 24 Zoll als ideale Größe entpuppt für den typischen Sitzabstand, den man an einem PC-Schreibtisch hat. Da in 24 Zoll auch die größte Auswahl an Monitoren auf dem Markt zu finden ist, sollte man keinen kleineren Monitor nehmen, außer das Budget ist wirklich extrem eng. Über 24 Zoll gibt es auch genügend erschwingliche Monitore zur Auswahl, allerdings haben die meisten Modelle dann direkt 27 Zol - für manch einen ist dies schon zu groß, vor allem wenn auf dem Tisch noch Platz für ein ordentliches Boxensystem übrig bleiben soll.

Kontrast

Der Kontrastwert gibt an, wie ausgeprägt der Unterschied zwischen einer schwarzen und einer weißen Fläche auf dem Bildschirm zu sehen ist. Ein hoher Kontrastwert ist dabei besser, vor allem wenn man bei hellerer Umgebung den Monitor nutzen möchte – allerdings iiyama E2773HS-GB1 Quelle: Iiyama iiyama E2773HS-GB1 sollte man die Werte, die die Hersteller für den Vergleich eines schwarzen zu einem weißen Pixel angeben, nicht überbewerten. Ein auf dem Papier sehr guter Wert muss in der Praxis und bei der Darstellung von verschiedenen Farben nicht unbedingt bedeuten, dass der Monitor wirklich kontrastreicher wirkt als ein anderer Monitor mit vermeintlich schlechteren Werten. Auch über die Bildqualität sagt der Kontrast nichts aus – ein Monitor mit hervorragendem Kontrast kann am Ende trotzdem das schwächere Bild haben als ein Modell mit durchschnittlichem Kontrastwert. Zudem gibt es zwei Kontrastwert-Angaben: der "statische" Wert liegt bei den allermeisten Modellen bei 1000:1, was ein guter Wert ist. Dazu gibt es den "dynamischen" Wert, bei dem man nicht sagen kann, welche Werte man nun als "gut" oder "schlecht" einstufen kann, da hier auch die Hersteller unterschiedliche Messverfahren anwenden. Beim dynamischen Wert regelt der Monitor über seine Hintergrundbeleuchtung zusätzlich nach, macht also das Display heller oder dunkler je nach dem, was auf dem Bildschirm gerade dargestellt wird. Simples Beispiel: bei einer schwarzen Fläche regelt die Hintergrundbeleuchtung stark herunter, so dass der Bildschirm nochmals dunkler wird.

  1. Seite 1 Monitore: Format, Diagonale und Kontrast
  2. Seite 2 Monitore: Reaktionszeit, Input-Lag und Hertz
  3. Seite 3 Monitore: Panel-Arten
  4. Seite 4 Monitore: Kauftipps bis 200 Euro
  5. Seite 5 Monitore: Kauftipps über 200 Euro
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