Wir haben uns schon für einige Stunden in Hollow Knight: Silksong gestürzt. Da unser Test derzeit noch in Arbeit ist, möchten wir unsere ersten Eindrücke mit euch teilen.
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Auch ein Äquivalent zu den Larven aus Hollow Knight haben wir in Pharloom schon erspäht, allerdings wollen wir euch da noch nicht verraten, um was für putzige Kreaturen es sich diesmal handelt. Ihr werdet es sicher schnell merken, wenn ihr auf eines der kleinen Wesen trefft!
Bei aller Vorfreude auf Silksong und der Begeisterung schon in den ersten Spielstunden müssen wir aber auch noch ein kleines bisschen meckern. Denn Hornets flinker Bewegungsstil macht zwar sehr viel Laune, jedoch gibt es ein Manöver, das schon jetzt für einigen Frust gesorgt hat: der Schlag nach unten.
Der Knight konnte nämlich ganz gerade runterhauen, was nicht nur für präzise Treffer auf Gegner gesorgt hat, sondern in der Pilzöde auch zur Fortbewegung genutzt wurde, indem ihr zum Hüpfen auf Pilze hauen musstet.
Quelle: PC Games
Die Sprungpassagen sind die reinste Geduldsprobe, da Hornets Moveset ein wenig anders funktioniert als das des Knights.
Ein sehr ähnliches Konzept gibt es auch in Silksong, allerdings schlägt Hornet nicht gerade zu, sondern haut schräg nach unten. Das lässt sich in Kämpfen zwar sehr cool einsetzen, sorgt aber manchmal auch für unfreiwillige Abstecher in so angenehme Dinge wie Lava oder Stacheln.
Problematisch wird es aber vor allem, wenn ihr auf den hübschen roten Pflanzen im Parcours-Style durch die Gegend springen müsst und bei dem Versuch eure ganzen hart verdienten Rosenkranzperlen verliert. Das ist sozusagen das neue Geo, also die Währung, für die ihr zum Beispiel Karten und Ausrüstungsgegenstände erhaltet.
Abwarten und Seide spinnen
Zur Geschichte von Silksong können und wollen wir an dieser Stelle noch nicht viel sagen. Die wird nämlich ähnlich kryptisch erzählt, wie die von Hollow Knight und bisher haben wir erst wenige Puzzleteile davon bekommen, weshalb wir uns nun erstmal selbst einen Überblick verschaffen müssen.
Allerdings scheint Hornets Herkunft eine nicht unbedeutende Rolle zu spielen - damit meinen wir aber nicht, dass sie aus Heilandsnest verschleppt wurde, sondern ihre Abstammung. Wenn das bei euch jetzt nur für Fragezeichen sorgt, empfehlen wir euch, es euch mit einem Heißgetränk gemütlich zu machen und euch ein übertrieben langes Lore-Video reinzuziehen.
Wir stürzen uns jetzt gleich wieder in die Welt von Silksong und durchforsten jeden Winkel, bevor wir euch dann bald in einem ausführlichen Test von allen wichtigen Dingen berichten, die ihr über das Spiel wissen müsst
Quelle: PC Games
Hornet ist nicht freiwillig in Pharloom gelandet, doch das wissen die dort anwesenden Pilger zunächst nicht.
Nach den etwa fünf Stunden können wir aber immerhin schon mal festhalten, dass der große Hype um das Spiel nicht in einer Enttäuschung enden wird. Wir haben uns von der ersten Minute an sofort wohl gefühlt und schon einige kleine Verbesserungen gefunden, zum Beispiel beim Einsammeln der Währung nach dem Tod.
Ihr müsst jetzt nämlich nicht mehr auf euren Schatten einprügeln, der sich dabei zur Wehr setzt. Stattdessen erwartet euch am Ort eures Ablebens eine Art Kokon, den ihr einfach nur einmal anpieksen müsst, um euer Hab und Gut zurückzubekommen.
Eine Sorge haben wir allerdings seit einem Blick in die Achievements von Silksong noch, allerdings nur im Hinblick auf unseren Workload in den nächsten Tagen: Es gibt eine Errungenschaft dafür, wenn ihr das Spiel zu 100 Prozent in unter 30 Stunden beendet.
Beim Vorgänger gab es im Grunde dieselbe Herausforderung, allerdings musstet ihr da in weniger als 20 Stunden fertig werden. Silksong wird also höchstwahrscheinlich noch ein gutes Stück umfangreicher sein als Hollow Knight. Und wenn wir bedenken, dass wir darin etwa 70 Stunden verbracht haben ... na Prost Mahlzeit.
Meinung
Aber das ist natürlich kein Kritikpunkt, sondern nur eine kleine Challenge, der sich unser Schlafrhythmus in der nächsten Zeit stellen muss. Wenn das im Gegenzug bedeutet, dass wir noch mehr Zeit in einem Spiel verbringen dürfen, das dem ersten Eindruck nach dem großen Hype gerecht werden kann, wollen wir uns darüber definitiv nicht beschweren.
