Harry Potter und der Feuerkelch

Test Marc Kirzeder

Harry Potter wird langsam erwachsen. In seinem vierten Abenteuer haben es nicht nur feuerspeiende Drachen und bissige Nixen auf den berühmten Zauberlehrling abgesehen -- auch hübsche Magierinnen bringen sein Blut in Wallung

Fantasy - Nach dem großen Erfolg der "Harry Potter"-Bücher ist es kaum eine Überraschung, dass sich auch die Kinoadaptionen zu einer der einträglichsten Hollywood-Serien entwickelten. Seit der Premiere von "Harry Potter und der Stein der Weisen" vor fünf Jahren haben die vier Verfilmungen der berühmten Vorlagen von Joanne Rowling weltweit über 3,5 Milliarden Dollar eingespielt -- ein Ende dieser Erfolgsstory ist nicht absehbar.

Dabei schadete es weder der Qualität der Filme noch den Einspielergebnissen, dass Regisseur Chris Columbus nach den ersten beiden Episoden "Harry Potter und der Stein der Weisen" (2001) und "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" (2002) das Zepter zunächst an den Mexikaner Alfonso Cuarón ("Harry Potter und der Gefangene von Askaban", 2004) abgab. Ganz im Gegenteil, für viele ältere Fans war Teil drei die bisher beste, weil düsterste Potter-Episode. Zuletzt dirigierte Mike Newell die inzwischen zu Teenies herangewachsenen Darsteller am Set von "Harry Potter und der Feuerkelch".

Tödliches Turnier

Für Harry (Daniel Radcliffe), Ron (Rupert Grint) und Hermine (Emma Watson) beginnt das vierte Schuljahr in Hogwarts mit einer spannenden Ankündigung von Professor Dumbledore (Michael Gambon). Ihre Ausbildungsstätte wurde als Austragungsort für das legendäre trimagische Turnier ausgesucht. Drei Schulen nehmen teil, die je einen Champion stellen. Doch aus gegebenem Anlass kann nur teilnehmen, wer mindestens siebzehn Jahre alt ist. Über die Auswahl der Bewerber wacht der Feuerkelch.

Der magische Becher zieht aus allen Bewerbungen drei Kandidaten, die sich den gefährlichen Aufgaben stellen müssen. Umso überraschter ist die ganze Schule, als plötzlich ein vierter Name aus dem Kelch flattert und Harry Potter als weiteren Teilnehmer deklariert. Die Mitschüler halten den verdutzten Harry für einen Betrüger, doch der ist gar nicht scharf darauf, bei dem lebensgefährlichen Wettstreit mitzumachen. Es scheint, als würden ihm einmal mehr die Schatten der Vergangenheit nach dem Leben trachten.

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