Corona und Preise: Grafikkarten und CPUs
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Die Corona-Pandemie hat quasi die ganze Welt im Griff. Obgleich das Wirtschaftsleben, das Anfang Januar in Asien an vielen Orten komplett zum Erliegen gekommen war, wieder ein Fahrt kommt, befürchten viele, dass die Hardwarepreise wegen Produktionsausfällen steigen könnten. Wir analysierten dies bereits im März und haben nun eine zweite Analyse vorbereitet.
Grafikkarten: Teurer als im März
Bei allen Grafikkarten-Serien gibt es seit dem März Preisanstiege - allerdings handelt es sich um nur 1,4 bis 3,3 Prozent, was selbst bei der ohnehin schon teuren Nvidia GeForce RTX 2080 Super gerade einmal gute 11 Euro ausmacht. Was aber auffällt: Die AMD Radeon RX 5700 und RX 5700 sind trotzdem um 16 bis 20 Euro günstiger als noch im November 2019.
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Die Nvidia-RTX-Grafikkarten sind hingegen allesamt teurer als im besagten November, wobei wir für die GeForce-Reihen GTX 1650 Super und GTX 1660 Super nur die Preise ab Januar betrachtet haben.
Quelle: Palit
Palit GeForce GTX 1660 Super GP
Bei den beiden GTX-Grafikkartenreihen wurde die stärkere Grafikkarte seit dem März um 2,3 Prozent teurer, was keine 6 Euro sind. Die Einsteiger-Grafikkarte GTX 1650 Super stieg nur um 1,8 Prozent - dies sind, in etwa 3,20 Euro. Die Werte beziehen sich natürlich auf den Durchschnitt der jeweils 10 einzelnen Modellvarianten, deren Preise wir für unsere Analyse herausgesucht haben. Große Abweichungen gibt es aber nicht: pro Modell sind es bei der GTX 1650 Super und GTX 1660 Super Preisunterschiede von 1,8 bis 6,5 Prozent. Ein Ausreißer nach oben ist die EVGA GeForce GTX 1650 Super SC Ultra, die um 20 Euro teurer wurde, was fast 11 Prozent entspricht. Drei Modelle wurden aber seit Mitte März sogar günstiger, zum einen eine MSI GeForce GTX 1650 Super Gaming X (11 Euro, 5,5 Prozent weniger), zum anderen zwei Modellvarianten der GeForce GTX 1660 Super von PNY (jeweils 7 Euro, etwa 2,9 Prozent). Die Preis-Anstiege aller sieben von uns analysierten Grafikkarten-Reihen von Mitte März bis zum 9. April haben wir in der folgenden Tabelle zusammengefasst, in der ihr als zusätzlichen Preis noch den vom Januar findet.
| Grafikkarten-Serie | Preis April | Preis Januar | Diff. Apr-Jan | Preis März | Diff. Apr-März | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| AMD Radeon RX 5700 | 346,70 Euro | 346,10 Euro | plus 0,6 Prozent | 338,30 Euro | plus 2,5 Prozent | ||
| AMD Radeon RX 5700 XT | 420,10 Euro | 424,50 Euro | minus 1,0 Prozent | 409,70 Euro | plus 2,5 Prozent | ||
| Nvidia RTX 2060 Super | 436,90 Euro | 415,30 Euro | plus 5,2 Prozent | 422,90 Euro | plus 3,3 Prozent | ||
| Nvidia RTX 2070 Super | 572,00 Euro | 551,20 Euro | plus 3,8 Prozent | 561,50 Euro | plus 1,9 Prozent | ||
| Nvidia RTX 2080 Super | 799,11 Euro | 783,20 Euro | plus 2,0 Prozent | 788,00 Euro | plus 1,4 Prozent | ||
| Nvidia GTX 1650 Super | 177,50 Euro | 171,30 Euro | plus 3,6 Prozent | 174,30 Euro | plus 1,8 Prozent | ||
| Nvidia GTX 1660 Super | 248,80 Euro | 234,40 Euro | plus 5,1 Prozent | 247,80 Euro | plus 2,3 Prozent |
Die Werte zeigen auch: Bei AMD sind die Preise quasi auf dem Stand vom Januar. Nvidia-Boliden sind im Vergleich zu Januar um 2 bis gute 5 Prozent teurer geworden.
CPUs: Kaum Änderungen
Bei Prozessoren finden wir nur wenig Bewegung seit Mitte März. Der Ryzen 7 3800X wurde um 16 Euro teurer, was 5 Prozent entspricht - trotzdem ist er um 24 Euro günstiger als im Januar, im Vergleich zum November 2019 sind es sogar 54 Euro. Bei Intel sticht der Core i5-9400F mit guten 6 Prozent Preisanstieg seit Mitte März hervor - beim Kaufpreis sind dies sind 9 Euro. Ansonsten sehen wir fast nur prozentuale Änderungen unter 3 Prozent, wobei alle CPUs teurer als noch im März sind. Mit Ausnahme: beim Core i7-9700 spart man knapp ein Prozent, umgerechnet 3 Euro.
