Gerüchte über eine Steam-Box, eine Mischung aus PC und Konsole des Steam-Betreibers Valve, der für Steam-basierte PC-Spiele genutzt werden kann, machten in diesen Tagen Schlagzeilen. Doch einen für moderne PC-Games ausreichend starken kleinen Wohnzimmer-PC kann man auch selber zusammenstellen - wir haben dies in unserem Special für euch getan und geben Kauftipps.
Kabellose Bedienung eines HTPCs
Im Wohnzimmer ist natürlich eine kabellose Bedienung wünschenswert. Bei einigen speziell für HTPCs entwickelten Gehäusen ist bereits eine Fernbedienung dabei, die vor allem für Multimedia-Anwendungen unter Windows zu gebrauchen ist. Wer aber spielen will, kommt
Quelle: Microsoft
Xbox Wireless Controller
natürlich um Maus und Tastatur nicht herum. Auch ein Gamepad ist für viele Spiele eine gute Sache. Kabellose Mäuse und Tastaturen gibt es sehr viele, und zwar sowohl einzeln, als auch als Set. Wir empfehlen eher den Kauf von Maus und Tastatur getrennt, da bei Komplett-Sets in den meisten Fällen die Maus der Schwachpunkt ist und in Sachen Präzision für Gaming einer sehr billigen Kabelmaus entspricht. Trotzdem kann man selbst bei Multiplayer-Titeln, in denen es auf Millisekunden ankommt, mit einer Funkmaus für nur 20-30 Euro schon ähnlich gut mithalten wie mit einer kabelgebundenen Gamermaus. Bei der Tastatur empfehlen wir, ab etwa 20 Euro zu investieren. Als Gamepad ist der eindeutige Tipp der Microsoft Xbox Wireless Controller. Achtet auf den Zusatz "für Windows", denn nur hier ist der USB-Empfänger dabei, den ihr für den PC benötigt. Wenn ihr den Empfänger bereits habt und nur einen weiteren Controller kaufen wollt, könnt ihr allerdings auch die etwas günstigere Version ohne USB-Empfänger nehmen und den neuen Controller am alten Empfänger anmelden.
Konfigurationsvorschläge: Vorwort und spielefähiger ITX-HTPC ab 500 Euro
Wir wollen für euch an dieser Stelle zwei HTPC-Konfigurationen zwischen 430 und 550 Euro vorschlagen, eine in ITX-Baugröße und eine in Micro-ATX-Baugröße, die zusammen mit einer Intel-CPU der Sandy-Bridge-Familie für aktuelle Spiele auf mittleren bis hohen Details ausreichen. Dies ist aber nur der Grundstock, das heißt: wir werden euch am Ende des
Quelle: ASRock
ASRock H67M ITX
Artikels noch weitere Bauteile nennen, die ihr gegen einen Aufpreis einbauen und somit eine bessere Leistung oder mehr Komfort erzielen könnt.
Wir beginnen nun mit unserem Vorschlag für einen HTPC in ITX-Baugröße. Als Gehäuse wählen wir das Lian-Li PC-Q08 für 85 Euro, welches für ein IXT-Gehäuse mit seinen etwa 23 Zentimetern Breite, 27 Zentimetern Länge und 35 Zentimetern Tiefe sehr viel Platz und eine gute Kühlung bietet. Es bietet im vorderen Bereich einen zweigeteilten Festplattenkäfig – um für längere Grafikkarten Platz zu schaffen, lässt man also den unteren Teil des Käfigs einfach weg. Ein passendes Mainboard, welches auch USB 3.0 besitzt, ist zum Beispiel das ASRock H67M-ITX für 75 Euro. Weiter geht es auf der nächsten Seite.
In diesem Artikel
- Seite 1 Steam-Box selber gebaut: Einleitung, ATX und ITX
- Seite 2 Steam-Box selber gebaut: Grafikkarten, Surroundsound und Input-Lag
- Seite 3 Steam-Box selber gebaut: Kabellose Bedienung und ITX-HTPC ab 500 Euro
- Seite 4 Steam-Box selber gebaut: Fortsetzung ITX-Gamer-HTPC ab 500 Euro
- Seite 5 Steam-Box selber gebaut: Micro-ATX-Gamer-HTPC ab 430 Euro und Aufrüsttipps
- Seite 6 Bildergalerie
Bildergalerie
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- Seite 2 Steam-Box selber gebaut: Grafikkarten, Surroundsound und Input-Lag
- Seite 3 Steam-Box selber gebaut: Kabellose Bedienung und ITX-HTPC ab 500 Euro
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