PC-Kühlung: Einbau und Auswahl eines CPU-Kühlers

Special Antonio Funes

In unserem Special erfahrt ihr Wissenswertes rund um die Kühlung eures PCs inklusive einer Übersicht zu aktuellen CPU-Kühlern, in der wir euch 25 CPU-Kühler vorstellen.

Einbau und Auswahl eines CPU-Kühlers

Da wir euch auf der nächsten Seite noch eine Übersicht aktueller CPU-Kühler bieten, möchten wir zuvor auch kurz auf das Thema Kühler-Einbau und Auswahl eines passendes Modelles eingehen. Im Handel gibt es etliche CPU-Kühler in allen erdenklichen Bauweisen. Die meisten günstigeren Modelle werden für Intel-CPUs über das sehr einfache Push-Pin-Verfahren montiert, bei AMD wird "geklammert". Für Push-Pins gilt: die Kühlerhalterung hat an den Ecken vier "Köpfe", die Pins. Der Kühler wird nun über der CPU positioniert, die Pins werden in die passenden Löcher, die um den CPU-Sockel herum zu sehen sind, herein gedrückt, bis sie einrasten. Lösen kann man die Pins, indem man sie dreht - auf den Pins sollten Pfeile die Drehrichtung kennzeichnen, die dafür nötig ist. Bei AMD bieten CPU-Kühler als einfache Methode zur Montage die Möglichkeit, den Kühler über Ösen am Sockels festzuklammern. Zunächst hakt man an einer Seite des Sockels ein, stülpt den Kühler über die CPU und hakt dann auch auf der anderen Seite des Sockels ein. Viele Kühler besitzen kleine Hebel, die man umlegt, um den Kühler erst richtig festzudrücken - das vorige Einhaken geht bei solchen Modellen wiederum recht einfach von der Hand. Vorteil der beiden Methoden: werkzeuglose Montage und Demontage, bei der man nicht "unter" das Mainboard herankommen muss. Nachteil beider Methoden: der Anpressdruck solcher Kühler ist nicht optimal. Selbstverständlich ist die Kühlleistung aber völlig ausreichend.

Für sehr heiße Umgebungen oder Übertaktung sind andere Montagemethoden zu empfehlen. Hierbei muss man allerdings dann meistens Halterungen zusätzlich auf dem Mainboard montieren und den Kühler auch richtig Alpenföhn Brocken Quelle: http://www.alpenföhn.de Alpenföhn Brocken verschrauben, man muss zudem auch an Bereiche des Sockels auf der Mainboard-Unterseite gelangen. Doch keine Sorge: nimmt man bei modernen PC-Gehäusen das rechte Seitenteil ab, so sieht man, dass die Gehäuse in der Regel eine große Öffnung in der Mainboard-Halterung haben, so dass man auch ohne Ausbau des Mainboards jeden CPU-Kühler einbauen kann. Bei der Auswahl eines passenden Kühlers gilt: achtet darauf, dass der Kühler zum Sockel passt - die meisten Kühler haben zwar alles Nötige für jeden halbwegs modernen Sockel von AMD und Intel dabei, doch es gibt auch Ausnahmen. Wer RAM-Riegel mit höheren Kühlkörpern hat muss außerdem darauf achten, dass es kein Platzproblem gibt - ebenso kann bei größeren Kühlern die Breite eures PC-Gehäuses eine Rolle spielen. Wer nicht übertakten will, dem reicht allerdings ein nicht allzu wuchtiger Kühler völlig aus, der in aller Regel vom Platzbedarf her auch unproblematisch ist. Grundsätzlich stehen außerdem zwei Bauarten zur Auswahl: Tower und "Top Blow"-Kühler. Bei TopBlow ist der Lüfter zur CPU ausgerichtet und bläst frische Luft auf den Prozessor - diese Kühler sind häufig recht flach und eignen sich daher für engere Gehäuse. Das Tower-Prinzip gilt als das effizientere - hier bläst ein Lüfter die Luft parallel zur CPU durch die Kühlrippen des Kühlers. Optimal ist dabei eine Ausrichtung, bei der die Luft nach hinten hins Gehäuse geblasen wird. Achtung: bei AMD-Mainboard lassen sich einige Kühler nicht nach Belieben ausrichten, hier müsst ihr euch also genau informieren.

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  2. Seite 2 PC-Kühlung: Kabelmanagement und Wasserkühlung
  3. Seite 3 PC-Kühlung: Einbau und Auswahl eines CPU-Kühlers
  4. Seite 4 PC-Kühlung: Marktübersicht CPU-Kühler
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