In unserem Special erfahrt ihr Wissenswertes rund um die Kühlung eures PCs inklusive einer Übersicht zu aktuellen CPU-Kühlern, in der wir euch 25 CPU-Kühler vorstellen.
Kabelmanagement
Ein möglichst ungehinderter Luftfluss ist für eine gute Kühlung wichtig. Dabei hilft es, alle Kabel möglichst so zu verlegen, dass sie nicht im Weg stehen. Im Inneren des Gehäuses heißt dies: die Kabel sollten möglichst nicht den Luftstrom, der von der Gehäusefront Richtung Grafikkarte und CPU verläuft, stören. Wenn möglich, verlegt man die Kabel also so, dass sie an einer Gehäusestrebe oder am Boden entlangführen. Viele Gehäuse bieten zum Beispiel Öffnungen in der Mainboardhalterung, so dass Kabel zwischen der Halterungsebene und der rechten Gehäuseabdeckung entlangführen können. Man kann auf diese Art und Weise zum Beispiel die Stromkabel, die vom Netzteil kommen und mit dem Mainboard verbunden werden müssen, so verlegen, dass nur wenige Zentimeter des Kabels wirklich im eigentlichen Innenraum des Gehäuses verlaufen - der Rest verschwindet hinter der Mainboard-Halterung und Streben des Gehäuses. Gleiches gilt für SATA-Kabel: auch diese kann man häufig vom Gehäuse aus "abbiegen" lassen, und erst beim Festplattenkäfig kommen die Kabel wieder zum Vorschein. Mit derartiger Kabel-Verlegung wird der Luftstrom so gut wie möglich freigehalten - und es sieht auch "ordentlicher" aus. Außerdem könnt ihr diverse Kabel auch mit Kabelbindern verbinden, um sie gemeinsam optimal zu verlegen. Modulare Netzteile helfen ebenfalls: hierbei handelt es sich um Netzteile, bei denen nicht benötigte Kabel abgesteckt werden können - man muss sich also keine Gedanken machen, in welche Lücke des Gehäuses man nicht benötigte Kabel hineinstopft. Auch hinter dem Gehäuse solltet ihr die Kabel von Maus, Tastatur, Monitor und so weiter am besten per Kabelbinder zu einem Strang zusammenfassen, den ihr dann wiederum so vom PC wegführt, dass die aus dem Gehäuse und Netzteil entweichende Luft nicht aufgehalten wird.
Wasserkühlung
Eine Wasserkühlung ist eine sehr effiziente und meist auch leise Möglichkeit, euren PC zu kühlen. Für den Einstieg gibt es auch einige Mini-Sets für die Kühlung der CPU wie zum Beispiel der Antec H20 620 oder der Corsair Hydro Series 55, doch von einem wirklich wassergekühltem PC kann man eigentlich erst sprechen, wenn man sie aus
Quelle: Corsair
Corsair H55
mehreren zum jeweiligen PC individuell passenden Komponenten zusammenstellt - dies ist natürlich ein teurer Spaß im Vergleich zu einer simplen Luftkühlung. Neben den Kühlkörpern (CPU und Grafikkarte) gehören dazu die Schläuche, eine Pumpe und ein Radiator, der auch außerhalb des PCs platziert werden kann. Bei einer Wasserkühlung nehmen die Kühlkörper die Wärme der zu kühlenden Bauteile auf und geben sie an das Wasser ab, welches wiederum von der Pumpe unterstützt zum Radiator fließt. Dort gibt das Wasser die Wärme an der Radiator ab, der die Wärmeenergie seinerseits an die Luft abgibt. Das abgekühlte Wasser fließt dann wieder zum Kühlkörper, und der Kreislauf beginnt von vorne. Ein sogenannter Ausgleichsbehälter ist optional und hilft beim Nachfüllen von Wasser und Kompensieren von kleinen Druckunterschieden. Am Radiator sind Lüfter hilfreich, um die warme Luft schneller wegzubringen. Eine wirklich "billige" und leise Wasserkühlung gibt es an sich nicht. Die sehr günstigen Komplett-Lösungen sind durch billige Lüfter oder Pumpen teilweise nicht leiser als ein PC mit einem modernen CPU-Kühler, aktueller Grafikkarte und zwei leisen Gehäuselüftern.
