PCs kühlen: Tipps und Kaufberatung zu CPU-Kühlern und Wasserkühlung

Special Antonio Funes

In unserem Special erfahrt ihr Wissenswertes rund um die Kühlung eures PCs inklusive einer Übersicht zu aktuellen CPU-Kühlern, in der wir euch 25 CPU-Kühler vorstellen.

Dank moderner CPU- und Grafikkarten-Kühler sind die Zeiten, in denen man sich im Sommer wirklich Sorgen machen musste, zwar vorbei. Doch für Problemfälle, Übertakter oder User, die sich mit weniger Temperatur im PC einfach nur wohler fühlen, haben wir für euch Tipps und Wissen rund um das Kühlen eures PCs sowie 25 CPU-Kühler in einer Marktübersicht.

Der Luftstrom bei modernen Gehäusen verläuft so gut wie immer von "vorne unten" ins Innere des Gehäuses an Grafikkarte und CPU vorbei in Richtung Gehäuserückseite, wo die Luft eher oben an der Gehäuserückseite wieder entweicht. Unterstützt wird dieser Luftstrom von Gehäuselüftern: vorne saugt ein Lüfter die Luft hinein, hinten bläst ein Lüfter die Luft wieder heraus. Viele Gehäuse bieten auch Platz für Seitenlüfter - doch hier ist Vorsicht geboten: ein Luftstrom von der Seite kann den normalen Luftstrom unter Umständen sogar verschlechtern. Nicht verkehrt: Gehäuse, die in ihrer Decke einen sehr großen, aber langsam drehenden Lüfter als Unterstützung besitzen. In der Summe reichen für die meisten PCs bei modernen CPU- und Grafikkarten-Kühlern aber zwei Lüfter mit 120 Millimeter Rahmenbreite aus. Unser Tipp: vorne genügt ein Lüfter mit 600-800 UPM (Umdrehungen pro Minute), hinten sind 800 bis 1200 UPM ein guter Wert, sofern ihr nicht den allerbilligsten Lüfter nehmt.

Denn die UPM sind nicht der einzige relevante Wert: an sich sogar wichtiger ist der Luftdurchsatz in m³/h - dies gibt an, wie viele Kubikmeter Luft pro Stunde der Lüfter bewegen kann. Gute Lüfter schaffen mit wenig UPM trotzdem einen hohen Luftdurchsatz, das heißt: ein paar Euro mehr zu investieren lohnt sich, wenn man seinen PC auch leise betreiben will. Wenn möglich, dann montiert einen größeren Lüfter, mit 140 Millimeter Rahmenbreite. Denn bei ansonsten gleicher Technik kann ein größerer Lüfter natürlich mit weniger UPM und somit auch leiser die gleiche Luftmenge befördern als ein kleinerer Lüfter.

Standort des PCs

Von vielen nicht beachtet, aber trotzdem nicht unwichtig und die simpelste Lösung, um einen PC vor unnötiger Wärme zu bewahren: der Standort für euren PC. Im Sommer gilt: wenn die Sonne direkt auf das Gehäuse brennt oder der PC Scythe Samurai zz Quelle: Scythe Scythe Samurai zz an einem Platz steht, der sich durch die Sonneneinstrahlung mehr aufheizt als andere Stellen des Raumes, dann ist es natürlich auch schwieriger, das Innere des PCs kühl zu halten. Das Gehäuse wird durch Sonne oder den Standort wärmer, aber auch die Luft um den PC herum ist wärmer, also auch die Luft, die eigentlich "Frischluft" für den PC sein sollte. Auch für den Winter gilt es, nachzudenken: ein Standort nahe der Heizung oder Warmwasser-Leitungen ist natürlich nicht optimal. Ebenfalls wichtig: es sollte um den PC herum ebenfalls "Luft" sein, auch hinter dem PC. Denn die warme Luft wird standardmäßig bei PC-Gehäusen und auch Netzteilen immer nach hinten herausgeblasen, und diese Luft benötigt natürlich auch genug Platz, um entweichen zu können - daher sollte ein Schreibtisch auch zumindest einige Zentimeter von der Wand entfernt stehen, denn durch den Raum zwischen Tisch und Wand kann die warme Luft ungehindert aufsteigen. Den PC in einen Schrank oder ein Regalteil, das nur nach vorne offen ist, zu stellen, ist daher selbstverständlich keine gute Idee.

  1. Seite 1 PC-Kühlung: Belüftung und Standort
  2. Seite 2 PC-Kühlung: Kabelmanagement und Wasserkühlung
  3. Seite 3 PC-Kühlung: Einbau und Auswahl eines CPU-Kühlers
  4. Seite 4 PC-Kühlung: Marktübersicht CPU-Kühler
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