Edel und teuer: Unsere PC-Zusammenstellung ist alles andere als ein Preis-Leistungs-Tipp - aber wer wissen will, wie man mit überall erhältlichen Komponenten bis zu 6.000 Euro ausgeben kann, der ist hier richtig! Wir stecken die teuerste Hardware in unseren Selbstbau-PCs und wollen sehen, wie teuer unsere Luxus-Kiste am Ende wird.
Soundkarte, Maus, Tastatur und CPU-Kühler
Wir haben nun im Grunde genommen unseren PC fertiggestellt - doch wer so viel Geld für einen PC ausgeben kann, der besitzt bestimmt ein gutes Boxensystem oder edle Kopfhörer - hier kommt die Asus Xonar Essence als Soundkarte in unseren PC. Sie kostet 160 Euro und bietet als analoge Soundausgänge nur Stereo - was aber keine Rolle spielt, denn: wer einen solchen PC kauft und Surround nutzen will, wird einen AV-Receiver mit passenden, hochwertigeren Boxen haben und nicht auf ein PC-Boxenset setzen. Denn wirklich teure, hochwertige Surrond-PC-Boxensets gibt es nicht. Der Sound wird zu einem AV-Receiver aber digital übertragen, so dass es keine Rolle spielt, dass die Asus Xonar Essence keine drei Buchsen für analoge Surroundboxensets hat. Für ein hochwertiges Stereoboxenset oder High-End-Kopfhörer aber ist die Asus Xonar perfekt geeignet.
Unsere nächsten zwei, wenn auch externen Bestandteile unseres PCs sind Maus und Tastatur. Die Maus ist die kabellose Razer Mamba Elite Ergonomic für 120 Euro mit bis zu 6900dpi und 7 Tasten. Unser Gaming-Keyboard ist das Logitech G19 mit farbigem Display und 12 programmierbaren Makrotasten für 130 Euro. Noch eine Kleinigkeit haben wir beinahe vergessen: einen guten CPU-Kühler, denn bei einem PC für mehrere Tausend Euro wollen wir natürlich keinen schnöden Standard-Kühler verwenden. Wir entscheiden uns für den 75 Euro teuren und 16 Zentimeter hohen Noctua NH-D14 SE2011, der gleich zwei Lüfter mit sich bringt. Damit ist unser PC nun endgültig komplett. Wir kommen auf stolze 5.860 Euro - wer sich nun noch Windows 7 professional oder auch Windows 8 professional in einer Pro Version dazukauft, kommt mit etwa 120 bis 140 Euro ziemlich genau auf 6.000 Euro! Hier nun als Abschluss alle Bauteile unseres Luxus-PCs in einer Übersichtstabelle:
| Bauteil | Modell | Preis etwa |
|---|---|---|
| Gehäuse | SilverStone Fortress FT02 | 230 Euro |
| CPU | Intel Xeon E5-2690 | 1900 Euro |
| Kühler | Noctua NH-D14 | 70 Euro |
| Mainboard | ASRock X79 Extreme11 | 550 Euro |
| Arbeitsspeicher | 4x 8GB Corsair XMS3 Dominator Platinum | 440 Euro |
| Grafikkarte | Nvidia GeForce GTX 690 | 890 Euro |
| Netzteil | Enermax Platimax 750W | 170 Euro |
| SSD | 2x Kingston HyperX SSD 480GB | 860 Euro |
| Festplatte | Seagate Constellation ES.2 SED 2000GB | 210 Euro |
| BD-Brenner | Plextor PX-B950SA | 130 Euro |
| Soundkarte | Asus XonarEssence | 160 Euro |
| Maus | Razer Mamba Elite Ergonomic | 120 Euro |
| Tastatur | Logitech G19 | 130 Euro |
| Betriebssystem | Windows 7 / 8 professional | 140 Euro |
| ............................................Gesamtsumme etwa | 6000 Euro |
In diesem Artikel
- Seite 1 Der 6.000 Euro-PC: Einleitung und Gehäuse
- Seite 2 Der 6.000 Euro-PC: Prozessor
- Seite 3 Der 6.000 Euro-PC: Mainboard und Arbeitsspeicher
- Seite 4 Der 6.000 Euro-PC: Grafikkarte und Netzteil
- Seite 5 Der 6.000 Euro-PC: SSD, Festplatte und Brenner
- Seite 6 Der 6.000 Euro-PC: Soundkarte, Maus, Tastatur und CPU-Kühler
- Seite 7 Bildergalerie
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