Jahresrückblick Hardware: Playstation 5, Xbox Series X, Apple und Huawei
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In unserem Jahresrückblick 2019 schauen wir uns die wichtigen Neuheiten und Geschichten rund um Hardware an: Grafikkarten von AMD und Nvidia, CPUs von AMD und Intel, Monitore, G-Sync und Freesync, Google Stadia, Playstation 5 und Xbox Series X bestimmen die Gamer-Themen. Aber auch Apple und Huawei nehmen ein wenig Platz im Rückblick ein.
Playstation 5 und Xbox Series X
Keine Sorge: ihr habt den Release der neuen Generation nicht verpasst. Trotzdem sind die beiden kommenden Konsolen auch 2019 natürlich bereits ein heißes Thema gewesen, wobei das weitaus meiste freilich auf Gerüchte basiert. Klar ist aber, dass auf Seiten von Microsoft der Name der neuen Konsole Xbox Series X lauten wird, was allerdings auch auf Kritik stieß, da die Unterscheidung zur schon seit letztem Jahr erhältlichen Xbox One X vor allem für Kunden, die sich nicht so gut auskennen, schwierig sein könnte.
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Bei Sony ist der Name wenig überraschend, denn er lautet natürlich Playstation 5. Beide Konsolen sollen 2020 pünktlich zum Vorweihnachtsgeschäft in den Handel kommen.
Quelle: Microsoft
Xbox Series X, offizielles Bild von Microsoft
Zu beiden Konsolen gibt es auch bereits Informationen zum Design : Microsoft setzt auf ein eher turmartiges Erscheinungsbild, während die PS5 - zumindest was die bereits an Entwickler verteilten Versionen angeht - eine quadratische Fläche bietet und auf der Oberseite eine Einsparung hat, so dass das Design an ein V oder auch an ein Hufeisen erinnert. Neben Release und Äußerlichkeiten sind die weiteren Informationen eher Gerüchte und Marketingaussagen, bei denen man stets vorsichtig sein sollte. Eine Verdoppelung der Grafikleistung im Vergleich zur aktuellen Generation steht beispielsweise im Raum, wäre aber auch angesichts der Tatsache, dass die Xbox One und PS4 im Winter 2020 bereits seit 7 Jahren auf dem Markt sein werden, mindestens wünschenswert. In einem Special vom 23. November haben wir übrigens die mutmaßliche Technik der beiden Konsolen thematisiert und darauf basierend PCs zusammengestellt - und zwar zum einen PCs, bei denen das Budget auf dem Level der mutmaßlichen Next-Gen-Konsolenpreise von 500 Euro liegt, zum anderen aber auch PCs, die eine vergleichbare Leistung bieten wie das, was die mutmaßlichen Eckdaten der kommenden Konsolen vermuten lassen.
Huawei
Huawei war auf dem besten Wege, zur Nummer Eins auf dem Smartphonemarkt zu werden. Doch dann kam der Handelsstreit zwischen den USA und China in den Weg. Nach außen hin ist zwar der wahre Grund, warum die US-Regierung unter Präsident Trump Huawei auf dem Kieker hat, der Vorwurf, dass Huawei mit seiner Netzwerk-Ausstattungs-Sparte Spionage für China betreiben könnte. Auch andere Länder schlossen sich dem Verdacht an, dass es hier unter Umständen Probleme geben könnte.
Quelle: Letsgodigital
So sieht die Developer-Version der Playstation 5 aus.
Es hat allerdings eher den Anschein, dass diese Sorge, auch wenn sie nicht komplett an den Haaren herbeigezogen ist, eher ein vorgeschobener Grund für die Sanktionen ist, um die im Westen wohl derzeit bekannteste chinesische Marke stark auszubremsen und China damit im Handelsstreit einen Schuss vor den Bug zu versetzen. Doch was waren überhaupt die Maßnahmen gegen Huawei? Der Kern ist ein Verbot an US-Firmen, mit Huawei Geschäfte zu machen. Dabei schadet Huawei vor allem die Tatsache enorm, dass Smartphones und Tablets mit Android laufen. Das Betriebssystem für sich ist zwar kostenfrei für jeden nutzbar, so dass Huawei es weiterhin auf seine Geräte installieren darf. Aber viele Apps darf Huawei für neu produzierte Geräte nicht nutzen, unter anderem den Google Play Store, da dabei wiederum eine direkte Geschäftsbeziehung zwischen Google und Huawei vorliegen würde. Ein Android-Handy ohne den Play Store ist für westliche Nutzer aber quasi unbrauchbar, da man sich darüber alle anderen Apps herunterlädt. Auch wenn man dies umgehen kann: komfortabel ist dies nicht, und eine eigene Alternative von Huawei müsste sich erst etablieren, so dass die neuen Huawei-Handys für den westlichen Markt enorm unattraktiv sind. Die Spionage-Vorwürfe tun ihr Übriges dazu, dass westliche Nutzer skeptisch geworden sind. Es sind aber in den letzten Wochen auch Zeichen der Entspannung seitens den USA gesendet worden. So darf Huawei beispielsweise seine Notebooks wieder mit Windows ausstatten.
Apple
Keine besonderen Überraschungen gab es bei der neuen iPhone-Generation 11, die im September erschien.
Quelle: Apple
Der Mac Pro sieht nicht so teuer aus wie er ist
Auch die Tatsache, dass zwei der drei iPhone 11-Varianten, das Pro und Max, über 1000 Euro kosten, sorgte kaum für Aufregung. Als aber im Dezember viele Medien über die neuen Mac Pro-PCs berichteten, rieben sich selbst viele Apple-Fans verwundert die Augen : von 6500 bis weit über 60.000 Euro kann man dabei investieren. Es hat zwar auch gute Gründe, warum die Mac Pro relativ teuer sind, denn es handelt sich um speziell auf Firmen und Profi-Anwendungen zugeschusterte Arbeitsmaschinen. Wenn man aber sieht, dass beispielsweise die optionalen Rollen für ein Gehäuse, um es durch das Büro zu bewegen, fast 500 Euro kosten, scheint dies am Ende dann doch das Klischee zu bestätigen, dass Apple überteuert sei. Ein anderes Apple-Thema war Samsung. Dass zwar Konkurrenz und sogar gegenseitige Klagen nicht jegliche Zusammenarbeit verhindert, wissen Kenner bezüglich Apple und Samsung bereits dadurch, dass die Koreaner den US-Konzern unter anderem mit Displays beliefern. Im Mai ging Apple aber auch einen Schritt, durch den die breite Öffentlichkeit Wind davon bekam, dass Apple und Samsung sich nicht völlig spinnefeind sind: Die Apple-TV App wird seitdem nämlich in die meisten Samsung-Smart-TVs integriert, auch viele ältere Modelle lassen sich per Update nachrüsten.
Dies war unser Jahresrückblick 2019 - wir wünschen allen Lesern ein gesundes und fröhliches Jahr 2020, das uns auch sicher weiterhin mit vielen neuen Hardware-Geschichten bereichern wird!
