Hardware: Jahresrückblick 2019 mit AMD, Nvidia, PS5, Xbox Series X und vielem mehr
Special
In unserem Jahresrückblick 2019 schauen wir uns die wichtigen Neuheiten und Geschichten rund um Hardware an: Grafikkarten von AMD und Nvidia, CPUs von AMD und Intel, Monitore, G-Sync und Freesync, Google Stadia, Playstation 5 und Xbox Series X bestimmen die Gamer-Themen. Aber auch Apple und Huawei nehmen ein wenig Platz im Rückblick ein.
Das Jahr 2019 bot viele Hardware-Neuigkeiten - dies ist freilich perfekt für einen umfangreichen Jahresrückblick. Für den PC-Gaming-Sektor sind vor allem Grafikkarten von AMD und Nvidia zu nennen, die bei unserem Jahresrückblick auch ganz klar im Fokus stehen und gleich zwei Seiten einnehmen. Doch auch die neuen AMD Ryzen 3000er-CPUs, die Intels Core i-9000er-Modelle unter Druck setzten, sind zu nennen.
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Hinzu kommen auch einige erwähnenswerte Dinge, die 2019 ein Thema waren, auch wenn sie teils abseits des PC-Marktes lagen. Neben Google Stadia sorgten auch immer dichter werdende Infos zu den im nächsten Jahr erscheinenden neuen Spielekonsolen Playstation 5 und Xbox Series X für Diskussionen, und auch Apple und Huawei kommen in unserem Rückblick vor. Doch wir legen zuerst los mit dem Anfangs erwähnten Thema: Grafikkarten.
AMD und Nvidia: Grafikkarten-Chronik 2019 (Teil 1)
Das Jahr 2019 bot viele neue für Spieler interessante Grafikkarten. Nvidia führte dabei die RTX Super-Serie für die bereits erhältlichen RTX-Grafikkarten sowie auch die 1600er-Serie ein, und AMD startete die neue GPU-Generation Navi auf dem Consumermarkt. Das meiste davon geschah zwar erst in der zweiten Jahreshälfte - von Anfang des Jahres bis zum April gab es aber auch mehrere neue Grafkarten.
Quelle: PC Games Hardware
Den Grafikkarten-Start 2019 machte Nvidia mit der GeForce RTX 2060, hier ein Modell von Gainward
Wir gehen die Grafikkarten-Historie des Jahres 2019 am besten chronologisch durch, denn es gab wirklich viele neue Modelle zu bestaunen - unsere Historie erstreckt sich daher auch noch auf die nächste Seite unseres Specials.
Januar: RTX 2060
Nachdem Nvidia im Herbst 2018 bereits die GeForce RTX 2070, 2080 und 2080 Ti auf den Markt gebracht hatte und marketingseitig vor allem die Raytracing-Fähigkeit betonte, wegen der auch das Kürzel RTX und nicht mehr GTX verwendet wird, kam Anfang 2019, genauer gesagt am 7. Januar noch ein RTX-Nachzügler in die Händlerregale: die Nvidia GeForce RTX 2060. Ein Special dazu hatten wir ebenfalls noch im Januar veröffentlicht. Der damalige Preis von knapp 370 Euro war für die Leistung nicht unangemessen, obgleich der Name bei vielen Nutzern für Unmut sorgte. Denn eine auf 60 endende Nvidia-Grafikkarte vermutet man an sich eher als Modell für einen Preisbereich unter 300 Euro - viele erwarteten quasi einen Ablöse der damsls für etwa 250 Euro erhältlichen GTX 1060. Die wahren Einsteiger/Mittelklasse-Karten brachte Nvidia dann aber erst ab zwischen Februar und April 2019 den Markt..
Februar: Radeon VII und GTX 1660 Ti
AMD veröffentlichte im Februar 2019 die AMD Radeon VII. Dabei handelt es sich um eine Grafikkarte mit einem Vega 20 XT-Grafikchip, die sich auch wegen der 16GB RAM eher an professionelle Anwender als an reine Gamer wendet. AMD-Fans hofften, da es zu dem Zeitpunkt keine lohnenswerten AMD-Modelle über 300 Euro gab, dass die Radeon VII die GeForce RTX 2080 von Nvidia übertrumpfen könnte. Doch erreicht wurde nur etwas mehr Leistung als die einer GeForce RTX 2070, wie auch unser Special von damals erläuterte. Die sogar günstigere GeForce RTX 2080 lag bis auf manche Einzelfälle stets vor AMDs Semi-Profi-Grafikkarte. Im August hat AMD schließlich die Produktion der Radeon VII beendet.
Quelle: PC Games Hardware
Für Gamer, die keine Profi-Anwendungen nutzen, eher nutzlos und überteuert: die AMD Radeon VII
Ebenfalls im Februar erschien aber auch von Nvidia neues Gaming-Futter: Die GeForce GTX 1660 Ti läutete die Einsteiger- bis Mittelklasse-Ergänzung zu den RTX-Grafikkarten ein. Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, wählte Nvidia die Modellnummer 1660 und nicht einen 2000er-Namen, wie er bei den RTX-Modellen verwendet wird. Eine Testanalyse zur GeForce GXT 1660 Ti hatten wir damals natürlich auch parat.
März: GTX 1660
Kurz nach der Nvidia GeForce RTX 1660 Ti war auch eine Non-Ti-Version zu haben. Hierzu hatten wir damals auch eine News verfasst - ein Special hatten wir uns aufgehoben, da schon kurz danach die Nvidia GeForce GTX 1650 in den Startlöchern stand - zu der wir direkt für den Monat April kommen.
April: GTX 1650
Nachdem die Nvidia GeForce GTX 1660 auch wegen ihres damaligen Preises nicht wirklich für absolute Einsteiger und "Gelegenheitsgamer" gedacht war, erschien im April die GeForce GTX 1650 mit einem Preis von etwa 150 Euro. In unserem Special schneidet die Grafikkarte nicht schlecht ab - AMD hat aber mit der älteren RX 570 klar die Nase vorne, sofern man sich nicht am merkbar höheren Strombedarf stört. Zumindest gab es mit der GTX 1650 und den GTX 1660er-Modellen aber mehr Auswahl für alle Gamer, die zwischen 150 und 250 Euro investieren wollten.
