Für unser Special haben wir vier PC-Konfigurationen von 620 bis 2130 Euro für euch zusammengestellt und geben auch allgemeine Tipps zur Bauteil-Auswahl.
Einsteiger- und Mittelklasse-PCs für 620 und 1070 Euro
Nun kommen wir zu vier PC-Vorschlägen, die sich preislich zwischen 620 und 2130 Euro bewegen. Unser erster PC kostet genauer gesagt 620 Euro, aber falls ihr bereit seid, ein wenig Einbußen in Kauf zu nehmen, sind auch unter 600 Euro als Gesamtpreis möglich. Aber zuerst schauen wir unseren Basis-Vorschlag an.
Die CPU ist ein Core i5-12400F mit sechs Kernen (zwölf Threads), den wir auf einem H610-Mainboard einbauen und zwei RAM-Riegel zu je acht GB mit dem Standard DDR4-3200 an die Hand geben. Diese Basis könntet ihr auch für deutlich stärkere Grafikkarten nutzen als die, die wir euch zum Einstieg vorschlagen.
Unsere Wahl ist eine Intel Arc B570. Wegen der aktuellen Preise schlagen wir ein Modell von Sparkle vor. Das Gehäuse ist günstig, aber bewährt, ebenso das Netzteil. Einen separaten CPU-Kühler benötigen wir nicht, da bei der Boxed-Version der CPU ein Intel-Kühler dabei ist.
Welche Anpassungen könnt ihr treffen? Was die CPU angeht, so können AMD-Fans auch den Ryzen 5 5600X nehmen und dazu dann ein Mainboard mit dem B550-Chipsatz. Neben einer Leistungssteigerung durch eine stärkere Grafikkarte könnt ihr auch, falls ihr 20 bis 30 Euro mehr auftreiben könnt, beim RAM zwei 16-GB-Riegel einbauen anstatt nur zwei Acht-GB-Riegel.
Um zu sparen, könnt ihr wiederum statt der Intel Arc B570 auf ein Angebot der kaum schwächeren AMD Radeon RX 7600 warten, die es ab und an für nur 230 Euro im Handel gibt. Bei der CPU wäre für Sparfüchse ein Core i3-12100F eine Option, wobei ihr euch dabei wegen der lediglich vier Kerne ein wenig einschränkt, dafür aber 50 Euro spart.
Um es auf die Spitze zu treiben, wäre auch noch eine AMD Radeon RX 6600 für 200 Euro gerade so in Ordnung für den Spieleinstieg - nehmt ihr diese Grafikkarte sowie den Core i3, würde unser PC-Vorschlag sogar auf nur gut 500 Euro kommen, wäre aber etwa 25 Prozent langsamer bei der Spieleleistung.
So sieht der Einsteiger-PC sowie auch unser Mittelklasse-PC aus, zu dem wir unter der Tabelle auch noch einige Informationen aufbereitet haben:
| Komponente | Einsteiger-PC für 620 Euro | Mittelklasse-PC für 1050 Euro | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Prozessor | Core i5-12400F (6 Kerne, 12 Threads), Boxed | 115 Euro | Core i5-14600KF (12 Kerne, 20 Threads), tray | 190 Euro | |
| Mainboard | MSI Pro H610M-E DDR4 | 65 Euro | Gigabyte B760M DS3H DDR4 | 100 Euro | |
| Arbeitsspeicher | 2x8GB G.Skil Aegis, DDR4-3200, CL16 | 30 Euro | 2x16GB G.Skil RipJaws V, DDR4-3200, CL16 | 55 Euro | |
| Grafikkarte | Sparkle Arc B570 Guardian OC | 270 Euro | XFX Speedster SWFT 210 Radeon RX 7800 XT | 490 Euro | |
| SSD | TeamGroup MP33, M.2 PCIe 3.0, 1000GB | 55 Euro | Kioxia Exceria Plus G3, M.2 PCI 4.0, 2000GB | 100 Euro | |
| Gehäuse | AeroCool Mecha mit Glasfenster | 40 Euro | Sharkoon VS8 RGB Black, Glasfenster | 60 Euro | |
| Netzteil | Thermaltake Smart W2, 500 Watt | 45 Euro | be quiet! System Power 10, 500 Watt | 55 Euro | |
| CPU-Kühler | Boxed-Kühler der CPU | 0 Euro | Xilence M403 Pro | 20 Euro | |
| Gesamtpreis | 620 Euro | Gesamtpreis | 1070 Euro |
Der Mittelklasse-PC für 1050 Euro basiert auf einem Intel Core i5-14600KF, der als Tray-Version (ohne Handelsverpackung) für unter 200 Euro ein Schnäppchen ist. Im Gegensatz zum Einsteiger-PC nehmen wir hier nun direkt 32 GB Arbeitsspeicher. Beim Mainboard wählen wir ein Modell mit B760-Chipsatz - damit lässt sich der Prozessor nicht übertakten.
Wer dies vorhat, muss einen Z-Chipsatz nehmen und dafür in der Regel etwa 50 Euro mehr investieren. Außerdem wäre ein deutlich besserer Kühler als unser Vorschlag anzuraten - Die Grafikkarte ist eine AMD Radeon RX 7800 XT von XFX, die ordentlich für WQHD-Gaming (2560x1440 Pixel) geeignet ist.
Zur SSD, dem Gehäuse und dem Netzteil gibt es nichts Spezielles zu sagen. Durch den CPU-Kühler ist ein recht leiser Betrieb der CPU gewährleistet.
Welche Optionen habt ihr bei dem PC? Um etwas Geld einzusparen, könnt ihr ein günstigeres Gehäuse und eine kleinere SSD nehmen sowie bei der Grafikkarte vielleicht nur eine AMD Radeon RX 7700 XT, die etwa 15 Prozent langsamer als die 7800 XT ist, dafür aber nur 420 Euro kostet.
Falls euer Budget größer als 1050 Euro ist, stehen euch dank der guten CPU im Grunde sogar High-End-Grafikkarten offen - denkt aber daran, für deutlich stärkere Grafikkarten auch ein potenteres Netzteil zu wählen. Auf der nächsten Seite erwarten euch noch zwei starke PCs für 1480 und 2130 Euro.
