PCs von 460 bis 1.000 Euro: Spitzenklasse-PC unter 1.000 Euro

Special Antonio Funes
Wir haben PC-Zusammenstellungen von 460 bis 1000 Euro (im Bild: "SharkoonTauron"-Gehäuse)
Quelle: Sharkoon

In unserem Special findet ihr Vorschläge für vier Spiele-PCs ab 460 Euro, die für ihren jeweiligen Preis eine optimale Spieleleistung bieten. Die Zusammenstellung erfolgte mit dem Fokus auf das optimale Preis-Leistungsverhältnis für jeden Geldbeutel.

Spitzenklasse unter 1.000 Euro

Bei 970 Euro leisten wir uns den übertaktbaren Intel Core i5-4670k mit einem sehr gut ausgestatteten Übertakter-Mainboard mit dem Z87-Chipsatz, dem 150 Euro teuren Gigabyte GA-Z87X-UD3H und einem der beliebtesten Übertakter-Kühler, dem Thermalright Macho HR-02. Die Grafikkarte ist wahlweise die sehr starke Nvidia GTX 770 oder eine AMD Radeon HD 7970 in der Gigahertz-Edition - beide kosten ab etwa 320 Euro. Das Netzteil ist ein 530 Watt starkes modulares (also mit abnehmbaren Kabeln) BeQuiet L8-CM, beim Gehäuse schlagen wir ein großzügiges Sharkoon Tauron mit Sichtfenster für 65 Euro vor, natürlich würde aber auch ein günstigeres Gehäuse reichen. Zusammen kommen wir auf 995 Euro.

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Tipps: wer nicht übertakten will, der kann beim Core i5-4570 bleiben (etwa 40 Euro günstiger) und auch beim Mainboard um die 70 Euro einsparen. Baut ihr nun eine SSD mit 120 Gigabyte Speicherplatz ein, bleibt ihr weiterhin unter 1000 Euro. Rein von der Gesamtleistung her kaum schwächer als unser 995-Euro-PC wäre es sogar, wenn ihr unseren vorigen PC für 740 Euro als Grundlage nehmt und nur bei der Grafikkarte unseren Spitzen-PC als Vorbild wählt - ihr kommt dann preislich in etwa bei der Mitte zwischen an, nämlich bei 840 Euro.

Komponente Modell Preis ab
Prozessor Intel Core i5-4670k 200 Euro
CPU-Kühler Thermalright Macho HR-02 40 Euro
Mainboard Gigabyte GA-Z87X-UD3H 150 Euro
Arbeitsspeicher 2x 4GB DDR3-1600 1,5 Volt 60 Euro
Grafikkarte Nvidia GTX 770 / AMD 7970 320 Euro
Festplatte 2000 GB 7200 U/Min 70 Euro
DVD-Laufwerk Standard SATA-Modell 20 Euro
Gehäuse Sharkoon Tauron 65 Euro
Netzteil Be Quiet L8-CM 530W 70 Euro

Unser Vorschlag für 995 Euro

Schlusswort: Mehr als 1.000 Euro ausgeben?

Rein bezogen auf Preis-Leistung lohnt es sich auf keinen Fall, mehr Geld als die knapp 1000 Euro für unseren Spitzenklasse-PC auszugeben. Lediglich der Kauf einer SSD aus Komfort-Gründen für den normalen Windows-Alltag oder rechtfertigt den Sprung über die 1000-Euro-Marke. Rein spekulativ wäre eine Mehrausgabe für einen Intel i7-4770 als CPU, der aber bislang noch keine nennenswerten Vorteile in Spielen im Vergleich zum beinahe 100 Euro günstigeren Intel Core i5-4570 zeigt. Auch bei Grafikkarten lohnt sich eine teurere GRafikkarte als eine Nvisia GTX 770 oder AMD 7970 GHz-Edition nicht: die nächstbessere Grafikkarte, eine Nvidia GTX 780, ist je nach Spiel ungefähr 15 bis 20 Prozent schneller, kostet aber über 200 Euro mehr. Hier ist es sinnvoller, sich eine neue Grafikkarte zu kaufen, wenn die starke Nvidia GTX 770 oder AMD 7970 GHz-Edition irgendwann nicht mehr genügend Leistung bringen.

  1. Seite 1 PCs von 460 bis 1.000 Euro: Warum selber zusammenstellen? Soundkarte sinnvoll?
  2. Seite 2 PCs von 460 bis 1.000 Euro: Tipps und Hinweise zu einzelnen Komponenten und SSD
  3. Seite 3 PCs von 460 bis 1.000 Euro: Anmerkung zu Grafikkarten und Einsteiger-PC für 460 Euro
  4. Seite 4 PCs von 460 bis 1.000 Euro: Mittelklasse-PC unter 600 Euro
  5. Seite 5 PCs von 460 bis 1.000 Euro: Oberklasse-PC unter 750 Euro
  6. Seite 6 PCs von 460 bis 1.000 Euro: Spitzenklasse-PC unter 1.000 Euro
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