Gamer-PCs von 460 bis 1.000 Euro - PC optimal für Spielepower zusammenstellen

Special Antonio Funes
Wir haben PC-Zusammenstellungen von 460 bis 1000 Euro (im Bild: "SharkoonTauron"-Gehäuse)
Quelle: Sharkoon

In unserem Special findet ihr Vorschläge für vier Spiele-PCs ab 460 Euro, die für ihren jeweiligen Preis eine optimale Spieleleistung bieten. Die Zusammenstellung erfolgte mit dem Fokus auf das optimale Preis-Leistungsverhältnis für jeden Geldbeutel.

Wir haben sechs PCs von 460 bis 1000, genauer gesagt 995 Euro für euch zusammengestellt, die in ihrer jeweiligen Preisklasse eine für Gaming optimierte Kombination aus allen wichtigen Komponenten darstellen. Unsere Konfigurationen sind lediglich Vorschläge - natürlich könnt ihr unsere Zusammenstellungen auch nach eigenem Gusto abwandeln, vor allem was Gehäuse, Festplattengröße und CPU-Kühlung angeht.

Warum selber zusammenstellen?

Unsere PC-Konfigurationen setzen voraus, dass ihr die Einzelteile einkauft und den PC selber zusammenbaut oder einen Shop nutzt, der aus euren Wunschkomponenten einen PC zusammensetzt. Hierbei habt ihr nämlich den besten Preis für den PC. Komplett-PCs für "Gaming" sind oft zu teuer. Zum einen, da der Preis des Gesamt-PC meist nicht an die fallenden Preise der einzelnen Komponenten angepasst wird, zum anderen aber auch da zum Teil Bauteile verwendet werden, die zu keinem Zeitpunkt das Label "Gaming" verdient hätten. Eine sehr starke CPU wird dabei zum Beispiel gerne mit einer absoluten Unterklasse-Grafikkarte beworben, bei der die Werbung dann deren großen Grafikspeicher hervorhebt - dabei sind "gigantische 2 Gigabyte Grafikspeicher!" erst mit deutlich stärkeren Grafikkarten sinnvoll. Natürlich gibt es auch Komplett-PCs, die für ihren Preis eine auch zum Spielen gut zusammenpassende Ausstattung bieten - doch diese PCs sind rar gesät.

Bei einer Zusammenstellung nach eurem Wunsch könnt ihr im Gegensatz zu einem Fertig-PC allerdings in jedem Falle darauf achten, dass die Komponenten wirklich zueinander passen und ihr nichts bezahlt, was ihr gar nicht benötigt. Wir haben bei unseren Zusammenstellungen vor allem darauf geachtet, dass CPU Cooler Master N300 Quelle: Cooler Master Cooler Master N300 und Grafikkarte gut zusammenpassen: bei den günstigeren PCs haben wir günstige Prozessoren verwendet, damit für die Grafikkarte trotzdem noch genug Budget übrig bleibt, um eine passable Spieleleistung zu erzielen. Die Details werdet in anhand Konfigurationsvorschläge natürlich ohnehin gleich sehen - aber zuerst geben wir noch einige kleine Tipps zum Thema Soundkarte und der genauen Wahl der passenden Modelle beim Mainboard, RAM, Netzteil und mehr geben.

Ist eine Soundkarte sinnvoll?

Mainboards besitzen seit etlichen Generationen einen Soundchip, seit vielen Jahren auch mit Surroundsound, also der Möglichkeit, auch ein 5.1 oder teilweise auch 7.1-PC-Boxenset anzuschließen. Wer aber gute Boxen oder Kopfhörer besitzt, für den lohnt sich eine separate Soundkarte. Wie "gut" Lautsprecher sein müssen, damit es sich wirklich rentiert, kann man aber schwer beurteilen - wir empfehlen als ungefähre Grenze etwa 80 bis 100 Euro für ein Stereoboxenset, ab 150 Euro für ein Surroundboxenset, 60 bis 70 Euro für Kopfhörer und 100 Euro für Headsets. All dies aber nur für Geräte, die per Klinkenstecker mit dem PC verbunden werden. Übertragt ihr den Sound per USB, ein digitales Soundkabel (zum Beispiel optisch Toslink) oder HDMI, dann macht eine separate Soundkarte keinen Sinn, da sie rein von der Klangqualität nicht in den Sound eingreift. Mehr Details zum Thema Sound findet ihr auch in unserem Special Zum Thema PC-Lautsprecher und einem weiteren Special über Headsets und Kopfhörer.

  1. Seite 1 PCs von 460 bis 1.000 Euro: Warum selber zusammenstellen? Soundkarte sinnvoll?
  2. Seite 2 PCs von 460 bis 1.000 Euro: Tipps und Hinweise zu einzelnen Komponenten und SSD
  3. Seite 3 PCs von 460 bis 1.000 Euro: Anmerkung zu Grafikkarten und Einsteiger-PC für 460 Euro
  4. Seite 4 PCs von 460 bis 1.000 Euro: Mittelklasse-PC unter 600 Euro
  5. Seite 5 PCs von 460 bis 1.000 Euro: Oberklasse-PC unter 750 Euro
  6. Seite 6 PCs von 460 bis 1.000 Euro: Spitzenklasse-PC unter 1.000 Euro
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