Gothic Remake endlich selbst gespielt: Bitte räumt diese letzten Probleme noch aus der Welt, THQ!

Special Carlo Siebenhüner
Gothic Remake endlich selbst gespielt: Bitte räumt diese letzten Probleme noch aus der Welt, THQ!
Quelle: pc games

Das Gothic Remake nähert sich dem Release. Jetzt dürfen alle mit einer neuen Demo probespielen. Unser Gothic-Fanatiker Carlo hat sich aufgemacht, die Demo bis ins kleinste Detail zu analysieren.

2025 ist das Jahr der atmosphärischen Rollenspiele. Nach Kingdom Come 2 steht dieses Jahr nämlich auch noch das Remake von der deutschen Rollenspiellegende Gothic an! Als die Entwickler letztes Jahr eine erste Demo für die Messebesucher der gamescom zur Verfügung gestellt haben, war ich am Boden zerstört, denn ich war leider nicht vor Ort. Jetzt kommt die Demo aber auch zu euch nach Hause. Im Rahmen des Steam Next Fest wird THQ die Kostprobe kostenlos auf Steam verfügbar machen.

Ich konnte jetzt schon vorher endlich selbst Probespielen und habe das Ding bis ins kleinste Detail auseinandergenommen, um zu verstehen, was hier schon richtig gut ist, aber auch wo es noch hakt.

Sprechen Sie deutsch?

Die Demo, die ihr ab dem 24. Februar 2025 zocken könnt, kennen Besucher der gamescom bereits. Es handelt sich um die gleiche Demo, die damals gezeigt wurde. Neu ist jetzt allerdings, dass ihr nicht auf Englisch spielen müsst, sondern auch endlich einen Einblick in die deutsche Synchro bekommt. Für die Demo wurden schon mal ein paar Sprecher ins Tonstudio gekarrt. Sowohl für die deutsche Synchro, aber auch für die geplante polnische und russische Sprachausgabe.

Die Demo selbst geht ungefähr eine halbe bis Dreiviertelstunde und sie erzählt eine Art Prolog zum Hauptspiel, der auch einige Jahre vorher spielt. Ihr spielt hier also nicht den namenlosen Helden. Das betonen die Entwickler auch noch mal ganz deutlich. Also wundert euch nicht, wenn der Protagonist der Demo nicht aussieht wie der namenlose Held. Hier spielt ihr Nyras. Einen Charakter, den ihr dann im Hauptspiel im Sumpflager wieder trefft.

Der Kollege wurde gerade in die Minenkolonie geworfen und ist in dem Canyon vom Austauschplatz unterwegs. Allerdings wurde er durch einen Erdrutsch vom restlichen Tal abgeschnitten. Das ist also die natürliche Levelbegrenzung.

Bildschöner Freiluftknast

Trotzdem bekommt ihr aber schon mal einen Ausblick auf das, was euch im Gothic Remake (jetzt kaufen / 49,99 € ) erwartet. Das meine ich ganz wörtlich, denn der Ausblick vom Canyon ins Tal entfaltet auch 20 Jahre später immer noch seine Wirkung. Im Tal fällt sofort das alte Lager auf, das mit seinem Turm und den roten Dächern die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Schaut man da genau hin, sieht man auch schon die etwas umgebaute Burg. Vor allem die Magier haben jetzt ein schickeres Zuhause bekommen. Doch auch am Minental selbst haben die Entwickler wohl Hand angelegt.

Im Original konnte man mit hochgedrehter Weitsicht schon eine Menge von der Spielwelt sehen. Das alte Kastell auf dem Berg hinter dem alten Lager erkennt man im Remake auch. Noch ein Stückchen weiter sieht man im Original aber auch schon den Turm von Xardas. Den sieht man in der Demo vom Remake nicht mehr. Entweder hat man sich den Turm des Dämonenbeschwörers für den Demo-Abschnitt schlicht gespart oder das Orkgebiet ist eines der Areale, die großflächiger vom Entwicklerteam überarbeitet wurden.

Bildergalerie

Das Gothic Remake soll ja von der Spielfläche her ca. 20% größer werden, als das Original. Das zeigt sich am Umland vom alten Lager weniger, denn das kommt dem Original flächenmäßig nahe. Aber an anderen Stellen des Spiels werden die Unterschiede wohl größer ausfallen. Sehr cool ist auch, dass sich das Minental in der Topographie ebenfalls gewandelt hat.

Wo die Spielwelt neben der magischen Barriere auch damals schon von hohen Felsen umschlossen war, steht da jetzt ein mächtiges, schneebedecktes Gebirge, das auch noch weit hinter der Barriere zu sehen ist. Das wirkt realistischer und sieht einfach richtig schick aus. Ich frage mich auch, ob es jetzt wohl Ecken in der Kolonie gibt, wo Schnee liegt.

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