In der Detailanalyse zum ersten zusammenhängenden Gameplay vom Gothic Remake schauen wir uns die Einrichtung des neuen Lagers an und gehen dann an den Strand.
Wo wir gerade bei Lee sind, schauen wir uns doch mal an, wie sein Zuhause so aussieht! Das ist nämlich das erste Mal, dass wir uns den oberen Bereich des neuen Lagers etwas genauer anschauen können.
Ich sag euch: Da hat sich einiges getan! Lee haust jetzt nämlich schon mal nicht mehr wie ein Höhlenmensch. Den Eingang zu seiner Kammer erkennt man zwar noch, da stehen auch wie immer zwei Wachen davor. Allerdings führt der Eingang jetzt in einen Felsgang, an dessen Ende eine Holzwand steht, in die eine Gittertür eingelassen ist. Dahinter stehen dann Lee und Orik in einer etwas behaglicheren Kammer.
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Luxuriös ist die zwar nicht - wir sind hier ja immer noch im neuen Lager. Aber es macht schon Sinn, dass auch ein Lee nicht in einer komplett blanken Höhle hockt. Das ist für mich eine stimmige Anpassung. Spannend ist übrigens: In der Kammer ist noch nicht Schluss. Hinten rechts gibt es nämlich noch einen Durchgang. Wo der hinführt, ist nicht ganz klar. Von dem, was man sehen kann, würde ich aber auf die Privatgemächer von Lee tippen.
Quelle: THQ Nordic
Lees Gemächer sind jetzt etwas behaglicher. Im Original stand er mit seinem Kollegen Orik noch in einer blanken Höhle.
Ein würdiges Zuhause
Bei den Wassermagiern hat sich noch deutlich mehr getan! Im Original hausen die ja in verstreuten Steinhäusern, und dann gibt's noch den Hauptraum von Saturas mit dem Pentagramm.
Im Remake hingegen haben die Wassermagier jetzt so einen richtigen Wohnkomplex in den Felsen gehauen. Das Videomaterial ist ja von THQ, also konnte ich mich da nicht frei bewegen und umschauen. Aber man sieht einen großen Raum - zwar ohne Pentagramm, dafür aber mit Planeten und Umlaufbahnen darauf.
Quelle: THQ Nordic
Die Gemächer der Wassermagier haben eine ordentliche Generalüberholung spendiert bekommen. Jetzt sind sie der Magiergilde würdig.
Ob das jetzt Saturas' Stube ist, kann ich nicht sagen. Man sieht ihn zumindest nicht. Ein schönes Detail sind kleine Erzhaufen, die überall herumliegen. Das unterstreicht noch einmal die Aufgabe der Wassermagier: Die forschen ja aktiv am magischen Erz für ihren Ausbruchsplan.
Vom Forschungsraum geht es dann über eine Treppe nach oben zu einer Bibliothek. Auch sehr schick gemacht, mit einem Baum in der Mitte. Auch hier liegen noch ein paar Erzhaufen herum. Sehr cool: Für die Stimmung hat man Lichteffekte eingebaut, die einen Unterwasser-Effekt erzeugen. Ebenfalls nett: An den Wänden sind überall Wasserspender angebracht.
Dass wir hier bei den WASSERmagiern sind, wird im Remake also mal volle Kanne klargemacht. Ja, kann man ein bisschen dick aufgetragen finden - für mich passt das aber noch. Ich finde das stimmig.
Quelle: THQ Nordic
Schicke Bibliothek. Die Wassermagier leben im Gothic-Remake definitiv stilsicher.
Ab an den Strand
Vom Raum mit dem Baum geht es dann durch einen Durchgang in die Wohnhöhle. Der Unterschied zwischen dem Magierquartier und dem restlichen Pöbel wird also schon ziemlich deutlich. Den Rest der Wohnhöhle gibt's leider nicht zu sehen. Man kann nur erahnen, wie sie aussieht. In einigen Trailern hat man zum Beispiel schon gesehen, dass der Eingang jetzt um einiges schmaler ist - das kann man auch hier erkennen.
Wir sind hier aber ja nicht nur zum Gucken da, wir haben ja auch einen Auftrag: nämlich Myxir bei seiner Suche nach der Magie zu unterstützen. Die sucht er an der Küste beim Nebelturm. Im Dialog mit Lee wird der übrigens als alter Leuchtturm bezeichnet. So eine Erklärung gab's im Original nicht, aber das ergibt schon Sinn. Und vor allem ist es schön, dass der Ort stärker eingebunden wird.
In den Turm hinein geht's aber nicht. Stattdessen machen wir uns auf zum Strand darunter. Hier sieht man dann auch ganz gut, wie die Landschaft leicht abgewandelt wurde. Vom Weg nach unten zweigt noch ein anderer Pfad ab, der die Klippen hinaufführt. Ich bin gespannt, wo es da dann hingeht.
Dann treffen wir endlich auf Myxir, der etwas aufgebracht ist, weil wir ihn in seiner Konzentration gestört haben. Er sucht nämlich nach der Quelle für die magischen Vibrationen, die er spürt.
Sehr spannend ist auch: Der Held spricht ihn darauf an. Das deutet darauf hin, dass das nicht die erste Quest rund um Myxir und seine magischen Vibrationen ist. Was Myxir und den namenlosen Helden am Strand erwartet und wie das Kampfsystem aussieht, schauen wir uns auf der kommenden Seite an.